Lohas x

9 Feb 11

Der Sammelband Urban Gardening, herausgegeben von Christa Müller, der am 8. März im oekom verlag erscheint, bietet erstmals einen umfassenden Überblick über Hintergründe und Auswüchse der neuen florierenden Gartenbewegung.

via der lohas-blog » Blog Archive » Über die Rückkehr der Gärten: Urban Gardening.

5 Feb 11

Das erscheint mir als erste Orientierung interessant.

WeGreen macht die “Nachhaltigkeitsampel” für Sie. Sie wollen wissen ob ein Unternehmen seine Mitarbeiter fair behandelt, sich um die Umwelt kümmert und etwas für die Gesellschaft tut? Kurz: Sie wollen wissen wie “grün” oder nachhaltig ein Unternehmen ist.

WeGreen.de.

10 Aug 10

Das finde ich spannend: „Im Rahmen Ihrer Reise wollen die beiden „grünen“ Globetrotter in etwa 30 ausgewählten Projekten auf 5 Kontinenten mitarbeiten und weitere Initativen besuchen, z.B. Transition towns, Ökofarmen und Permakulturgärten.“

www.organicvision.org

21 Mrz 10

Ein Wirtschaftsmagazin nur über Social Business, also über soziales Unternehmertum will enorm sein und über Alternativen zur bisherigen Form des Wirtschaftens berichten.

Es ist an der Zeit. Zeit für ein neues Denken. Zeit für neue Ideen. Zeit für eine kleine Revolution. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

Einen Artikel über Thomas Friemel, einen der enorm-Macher, gibt es in der taz zu lesen: Sein Job kotzte ihn an

enorm ist seit dem 18.März im Handel zu erhalten. Das Magazin erscheint viermal im Jahr und kostet im Abo 30 Euro, davon werden 15% in Projekte des sozialen Unternehmertums investiert.

Mehr Infos unter enorm-magazin.de

5 Mrz 10

Selbst in Frauenzeitschriften wird LOHAS als Trend erkannt. Amüsanter Artikel über einen Selbstversuch in PETRA mit brauchbaren Tipps und der Erkenntnis, dass von heute auf morgen nichts geht.

Ein echter LOHAS-Jünger sieht sich als „moralischen Hedonisten“, der auf nichts verzichten, sondern das Leben genießen will, mit allem Luxus – aber eben nicht auf Kosten der Natur.

Eine weitere Erkenntnis wäre ohne Geld lässt sich schlecht lohasen. 😉 Lohas hat durchaus den Hauch des mittelalterlichen Ablaßhandels.

18 Nov 09

Die These der Autorin: Es gibt kein richtiges Einkaufen im falschen Wirtschaftssystem. Ethischer Konsum ist bloß ein Ablasshandel zur Wahrung eigener Besitzstände

Ende der Märchenstunde

16 Sep 09

Wie die Industrie die Lohas und Lifestyle-Ökos vereinnahmt, das war abzusehen.

Kathrin Hartmann – Ende der Märchenstunde – Blessing

8 Sep 09

Manchen ist Leo Babauta bekannt durch sein Blog Zen Habits oder das E-Book Zen to done, das von Florian Steglich ins Deutsche übersetzt wurde und bei imgriff.com zu finden ist. Er schreibt über Simplicity in Zen Habits und hat nun ein neues Blog mnmlist.com eröffnet, was sich dem Minimalismus verschreibt. Der Untertitel ist on life with the bare essentials.

This blog will focus pretty much exclusively on minimalism, a passion of mine. Not all Zen Habits readers are incredibly interested in minimalism, so I’m breaking off this blog for those who are.

Leo Babauta könnte man den Gruppierungen LOVOS oder besser noch Scuppies zuordnen, wenn man ins Marketingsprech verfallen will. 😉

In Anlehnung an LOHAS wird der Lebensstil des Einfachen Lebens auch als LOVOS („Lifestyles of Voluntary Simplicity“) bezeichnet. Die Motive beider Lebensstile überschneiden sich, wobei LOVOS einen bewussten Konsumverzicht anstreben. In den Vereinigten Staaten existiert zudem der Begriff „Scuppie“ für „socially conscious upwardly-mobile people“.
Quelle: wikipedia, LOHAS

13 Aug 09

Wer sich also einen geeigneten Überblick über das Gebaren dieses Unternehmens verschaffen will und eine gelungene Argumentationshilfe benötigt, wenn er mal wieder jemanden im Bekanntenkreis davon überzeugen will, Nestlé-Produkte lieber im Regal liegen zu lassen, der sollte sich dieses Buch ruhig zulegen.

Buchbesprechung: „Nestlé. Anatomie eines Weltkonzerns“

25 Jul 09

In Text | Design | Code habe ich einen meiner Diskussionsbeiträge in einem Netzwerk zum Thema Privatvorsorge ausgeführt und mit zahlreichen Infos und weiterführenden Links zum Thema ethischem Investment garniert. Wenn Geld nicht schaden soll – ethisches Investment.

Viel wichtiger als die Frage, ob sich private Vorsorge rentiere, finde ich die Frage: Was geschieht mit dem eingezahlten Geld? Denn hier wird man im Dunkeln gelassen. Was machen Banken, Versicherungen, Fonds und auch staatliche Stellen mit den ihnen anvertrauten Geldern? Wohin fließen diese? Denn Omas Sparstrumpf ist in diesen Unternehmen und Institutionen wohl kaum anzutreffen.
Es könnte also durchaus sein, dass selbst Menschen, die Kriege und Umweltzerstörung verabscheuen, bei ihrer Privatvorsorge und -absicherung diese indirekt finanzieren. Denn Versicherungen, Fonds und Banken streuen ihre Gelder, die eigentlich den Privatvorsorgenden gehören, aber eben genau das bedeutet, dass mensch in unethische Anlagen investieren kann, ohne es zu wissen.

14 Nov 07

Vor einigen Tagen ging die Website utopia.de online. Laut der Gründerin Claudia Langer konzentriert sich utopia.de auf den so genannten strategischen Konsum. Das Geld der KonsumentInnen als entscheidende Marktmacht soll Unternehmen dazu bringen nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen.
Die Wirtschaftswoche schreibt:

„Strategischer Konsum“, das soll sich jetzt festhaken in der Wahrnehmung einer interessanten Zielgruppe: den kulturell Kreativen, den Neo-Ökos, den sogenannten Lohas, Menschen also, die einen „Lifestyle of Health and Sustainability“ pflegen.
Die treiben – dank hoher Haushaltsnettoeinkommen und hoher formaler Bildung – Marketingchefs großer Unternehmen sekundenschnell die Dollarzeichen in die Augen.

… und nicht nur diesen, denn vor der Anmeldung empfiehlt sich die Utopia AGB zu lesen, die einige interessante Passagen bietet, wie etwa über das Urheberrecht und das Nutzungsrecht der Einträge egal welcher Art, denn diese werden samt und sonders UTOPIA übertragen, räumlich und zeitlich unbegrenzt und

gleich in welcher Form und auf welchem Trägermedium (insbesondere Online, CD-ROM, DVD, Telekommunikations- und Datennetze, Online-Dienste, Datenbankfunktionen und Archivierung) sowie zur Veröffentlichung in Buchform. UTOPIA ist berechtigt, die eingeräumten Nutzungsrechte auch auf Dritte zu übertragen. Eine urheberrechtliche Vergütung wird nicht gezahlt.

Insofern auch ein sehr interessantes Geschäftsmodell mit user-generated Content, wie es im Fachchinesisch heißt. 😉

Ich bin kritisch und das nicht nur wegen der AGB, sondern auch weil es auf eine Konsumhaltung hinweist, die an sozialer Gerechtigkeit weltweit nur am Rande interessiert scheint, sondern eher dazu neigt, sich dem persönlichem Wohlbefinden und spiritueller Selbstverwirklichung zu widmen und nebenbei scheinbar tonnenweise CO2 zu sparen.
Denn Kulturell-Kreative, die auch Utopia-Zielgruppe sein sollen, haben nicht nur einen Blick auf das nachhaltige Produzieren und Wirtschaften, sondern sehen auch, dass die Gesellschaft sich verändern muss, was über eine Konsumrebellion nach Joseph Heath hinausgeht. So fragen sich Kulturkreative zu Recht, ob Utopia nicht ein trojanisches Pferd sei. Es wäre nicht das erste hierbei. Denn Ivyworld.de ist es ja definitv, dazu muss mensch nicht einmal erleuchtet sein.

Wikipedia zu Thomas Morus Utopia

16 Okt 07

Johannes Heimraths Artikel Wer lebt den Wandel? für den „Spirituellen Taschenkalender“ 2007 versucht Klarheit in den Begriffsdschungel um die kulturell Kreativen zu bringen. Die kulturell Kreativen, der LOHAS-Markt und die Rettung der Welt ist ein passender Untertitel. Er schildert vier Phasen und zeigt die konkurrierenden Begriffe auf:

Selbstverständlich ist diese Schilderung der vier Phasen, in denen sich das Phänomen der kulturell Kreativen derzeit zeigt, stark überzeichnet und idealisiert. Mit Absicht. Denn es gibt einstweilen mehrere konkurrierende Begriffe, die alle vorgeben, dasselbe zu meinen: Postmoderne, Postmaterialisten, Integrale Kultur, Transmaterialisten … und schließlich
LOHAS. Das Akronym bedeutet „Lifstyles of Health and Sustainability“, was soviel heißt wie „gesundheitsbewusster, nachhaltiger Lebensstil“. LOHAS hat sich in jüngster Zeit zu einem Zauberwort in der Wirtschaft entwickelt: Gesundheit und Nachhaltigkeit als tragende Elemente eines neuen Lebensstils – das ist endlich mal wieder ein neues Zielpublikum, das mit entsprechend designten Produkten und den richtigen Reizwörtern gewonnen werden kann.
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich jedoch der wichtigste Unterschied zum kulturkreativen Konzept: LOHAS beschreibt ein Kosumentensegment, während Kulturkreative sich anschicken, zu einer Wertegemeinschaft heranzuwachsen. LOHAS verspricht wachsende Umsätze, die kulturell Kreativen arbeiten an einer gewandelten Welt. LOHAS bewegt die Märkte, die Kulturkreativen haben das Zeug, zur Bürgerbewegung zu werden.

Wer lebt den Wandel? als PDF-Datei.