Krieg x

14 Sep 13

Mit diesem zweiten Zettelkasten möchte ich Inhalte zum Thema „Eugenische Denkmuster und Bereitschaft zu Krieg und Gewaltanwendung“ aufgreifen und über den Rahmen des ersten Zettelkastens hinaus Aspekte von Friedensforschung einbringen.

Mein Zettelkasten "Friedensforschung mit der Maus"

18 Mai 11

Ich glaub ja wirklich, dass die Welt an und für sich, zumindest manche, echt eine Therapie brauchen.

Die Bilder des 11. September 2001 haben sich ins Gedächtnis eingebrannt als Sinnbilder des Terrors. Der Westen, überwältigt von deren Gewalt, von der Ästhetik des Schreckens, redet mehr vom Krieg der Bilder als von Krieg. Irgendwann, nach der 1000. Wiederholung, vergisst er, um was es hier geht: um Massenmord. Die Ästhetisierung des Ereignisses geht so weit, dass es zur Kunst erklärt wird.

Übrigens bin ich der Meinung, dass die Reaktion auf 9/11 nicht bedeutend besser war. Krieg ist auch eine Form von Massenmord, nur legitimiert.

Die Kunst des Todes – Bilder des Terrors und ihre Deutung.

9 Apr 11

Das häztte ich gern für Deutschland!

Ausrechnen und zurückfordern: Eine Website errechnet die ganz persönlichen Kriegsinvestitionen und sendet die Rückforderung gleich weiter an die Politik.

via Wie viel haben Sie für den Krieg bezahlt? – Schweiz: Standard – derbund.ch.

21 Jul 10

Veranstalter des Friedenspolitischen Ratschlags – sehr viele Analysen, Infos usw.

AG Friedensforschung

24 Jan 10

Das Institut für Friedenspädagogik e.V. Tübingen (ift) ist seit 1997 unter friedenspaedagogik.de zu finden. Neben Newsletter und Podcasts werden in einem Blog aktuelle Informationen, Neuerscheinungen und Podcasts veröffentlicht. Darüberhinaus gibt es folgende Angebote um Friedenspädagogik und Gewaltprävention:

  • umfangreiche Hintergrundmaterialien und Serviceangebote.
  • Kostenlose Downloadangebote von nahezu allen Publikationen des ifts
  • Unterrichts- und Seminarmaterialien.
  • Online-Literatur-Datenbank.

9 Sep 09

„Sagt der König zum Kardinal: halt du sie dumm, ich halte sie arm.“ Das ist es … leider!!!

Fefes Blog

8 Sep 09

„aber die alternative ist langfristig nur ein übles gemisch aus „brazil“, „1984“, „gattaca“, „mad max“ und „rambo“. und bekanntlich hat die realität die eigenart, jeden filmplot um längen zu schlagen. und selbst die höchsten mauern und hochgerüstete kampfeinheiten werden selbst zum preis von wahrhaften massenmorden nicht verhindern können, dass am ende der totalitäre kapitalismus schlicht von der „unteren milliarde“ überrannt werden wird. nur wird dann der verlust existenzieller menschlicher sozialer fähigkeiten der normalfall sein. und wer eine solche welt nicht will, muss sich jetzt und hier gedanken machen. und handeln.“

assoziation: taliban, maras, piraten etc. – der asymmetrische krieg des westens gegen…

5 Sep 09

Sollte man lesen, um zu wissen, welche Wahnideen EU & ThinkTanks bewegen. Da könnte mensch technophob werden

EUISS: What ambitions for European defence in 2020, Jul 2009 – Wikileaks

3 Sep 09

„Ärzte und Psychologen, die an den Folterungen in Abu Ghraib, Guantanamo, Bagram und anderswo beteiligt waren, werden von der Menschenrechtsorganisation Physicians for Human Rights beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben.“

Telepolis pnews: Experimente an Gefangenen

Es gibt Berufe, denen man auf den ersten Blick ihre Nähe zum Krieg gar nicht zutraut. Ich warte jetzt noch auf weitere offene Briefe.

als-ob-leben ? : notiz: „Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren“ [update]

17 Aug 09

Essay aus: Jürgen Rose, »Ernstfall Angriffskrieg. Frieden schaffen mit aller Gewalt«, mit einem Vorwort von Prof. Dr. Werner Ruf, Verlag Ossietzky, Hannover 2009, 270 S., brosch., 20 Euro, ISBN 978-3-9808137-2-3

18.08.2009: Falsche Helden (Tageszeitung junge Welt)

16 Aug 09

Im Mittelpunkt des Filmes des Regiestudenten Jan-Hauke Hilberg von der in Ludwigsburg ansässigen Filmakademie Baden-Württemberg steht die Oberndorfer Waffenschmiede Heckler & Koch (H&K), die gemessen an der Zahl der Empfängerländer deutscher Meister bei Rüstungsexporten und Lizenzvergaben im Kleinwaffenbereich ist. Durchschnittlich alle vierzehn Minuten stirbt ein Mensch durch die Kugel aus dem Lauf einer H&K-Waffe. Die dramatischen Folgen der H&K-Gewehrexporte wird den Zuschauern von Jürgen Grässlin, Vorstandsmitglied des RüstungsInformationsBüros (RIB e.) und Bundessprecher der DFG-VK, vor Augen geführt. Der »freie« Künstler Bernd Fischer begründet, wie und warum er den »Investorpreis für Schwerbehinderte« gestaltet hat, der H&K vom Bundesamt für Arbeit verliehen worden ist. Beschäftige von Heckler & Koch und Bewohner der Waffenstadt Oberndorf verweigern zumeist eine Stellungnahme zur ethischen Verantwortung, desgleichen das Unternehmen und der Bürgermeister (!) der Stadt.

Keine Kompromisse – Ein Film von Jan-Hauke Hilberg : Rüstungs …

6 Jul 09

Via Twitter hat mich Tom Rohde dank Pantoffelpunk auf diese gelungene Adbuster-Kampagne gegen den Krieg What goes around comes around der Global Coalition for Peace, gemacht von Bigantinternational aufmerksam gemacht. Sie findet man entweder dort unter works oder einige Plakate auch bei adflash.eu unter Rumgedreht oder bei Ads of the World.

2 Dez 07

Every gun that is made, every war ship launched, every rocket fired signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, from those who are cold and are not clothed.
Dwight D. Eisenhower, 1961

30 Nov 07

Mal ein paar Zahlen um die zivilen Folgekosten des Irak-Krieges:

60000 Soldaten sind seit Kriegsbeginn im März 2003 verletzt worden. Verbesserte Schutzausrüstung und Erstversorgung führen dazu, daß sie trotz schwerer Gehirn- und Wirbelsäulenverletzungen überleben. Der Anteil der Amputationen ist dem Bericht zufolge höher als in den Kriegen des 20. Jahrhunderts. Entsprechend hoch seien die Behandlungskosten sowie die Folgekosten bei Schwerstbehinderten. […] Zwischen zwölf und 20 Prozent der Soldaten leiden nach Angaben der US-Veteranenbehörde – einer Regierungseinrichtung – an posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen psychischen Erkrankungen. Die PSR-Ärzte verweisen auf eine neuere Studie, die gar eine 25-Prozent-Quote zeigt. Betroffen sind vor allem Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. Die Krankheit wird meistens erst spät erkannt. Bis heute kamen 50000 Soldaten in Behandlung. Da bislang 1,5 Millionen Amerikaner im Irak stationiert waren, werden die Patientenzahlen in den nächsten Jahren gewaltig nach oben schnellen. Erschwerend kommt hinzu, daß bislang eine halbe Million Soldaten mehrfach in den Irak geschickt wurden: »Diese Veteranen werden öfter krank und haben größere soziale Probleme.«
Quelle: junge Welt, Aus dem Krieg in die Psychiatrie, 30.11.2007

15 Nov 07

Culture Jamming vom Feinsten! Auf dieses Blog Gehorsam kann tödlich sein! bin ich durch einen Kommentar im Politblog gestoßen: Klicken, anschauen, lesen, nachdenken, handeln!

Aus dem “Jäger-Krieger”, der Desmond Morris verschwebte, wurde kein “Abschlachtungs-Technologe”. Den “Jäger-Krieger” hat es wohl nie gegeben. Dafür aber die Fähigkeit und Bereitschaft der absoluten Mehrheit der Menschen zu bedingungslosen Gehorsam. Mit der Entwicklung des rauchlosen Pulvers am Ende des 19. Jahrhunderts und der gleichzeitigen Erfindung der modernen Sprengstoffe erhielt die Evolution des Genozids auf Gegenseitigkeit einen einmaligen Schub:
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts sind allein zwischen Lissabon und Tokio, also auf der Nordhalbkugel rund 500.000.000 Menschen durch Einwirkung militärischer bzw. paramilitärischer Gewalt unmittelbar zu Tode gekommen; somit sind sie Opfer des unbedingten Gehorsams. 500.000.000 Tote, diese Schätzung dürfte realistisch sein, müssen hinzugerechnet werden, die an den Spätfolgen dieser Gewalteinwirkung zugrunde gingen. – Somit kommen wir auf einen Jahresdurchschnitt von 10.000.000 Todesopfern “staatlicher Gewalt”. – 10.000.000 pro Jahr, das sind rund 20 Menschen pro Minute. Alle drei Sekunden stirbt also ein Mensch als Folge “staatlicher” Gewalteinwirkung.

30 Okt 07

blog.fefe.de schreibt in Heiligendamm 2.0:

Das FBI hat die Namen von Anti-Kriegs-Demonstranten in die „Kriminellen-Datenbank“ getan, und jetzt konnten sie nicht mehr nach Kanada reisen.

Two well-respected US peace activists, CODEPINK and Global Exchange cofounder Medea Benjamin and retired Colonel and diplomat Ann Wright, were denied entry into Canada On October third. The two women were headed to Toronto to discuss peace and security issues at the invitation of the Toronto Stop the War Coalition. At the Buffalo-Niagara Falls Bridge they were detained, questioned and denied entry.
Quelle: opednews, FBI Puts Antiwar Protesters on Criminal Database; Canada Uses It To Ban Protesters From Entry,07.10.2007

14 Okt 07

Die Virtual Truth Commission-Website ist eine gute Ergänzung oder auch ein guter Einstieg für alle, die Naomi Kleins Buch Die Schock-Strategie lesen wollen oder gelesen haben. Sie belegt akribisch, was schon Goethe wusste:

Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen.