Konsum x

17 Feb 11

Die Hälfte der Lebensmittel, die weltweit erzeugt werden, landet auf dem Müll. […] Die Verschwendung ist immens – jährlich werden in Deutschland 500.000 Tonnen Brot weggeworfen. Damit könnte ganz Niedersachsen versorgt werden.

Das System der Verschwendung fängt auf dem Acker an. Das liegt vor allem an den Normen des Handels, die Form, Farbe und Größe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestimmen.

via Nahrung: Alles Müll — Der Freitag.

5 Feb 11

Das erscheint mir als erste Orientierung interessant.

WeGreen macht die “Nachhaltigkeitsampel” für Sie. Sie wollen wissen ob ein Unternehmen seine Mitarbeiter fair behandelt, sich um die Umwelt kümmert und etwas für die Gesellschaft tut? Kurz: Sie wollen wissen wie “grün” oder nachhaltig ein Unternehmen ist.

WeGreen.de.

25 Mrz 10

Krista Nowak eröffnete vor 20 Jahren den ersten Eine-Welt-Laden Ostberlins und spricht in der taz über fairen Handel, hochwertige Produkte, Sinn und Unsinn der Biohandel- und Entwicklungsszene.

Es hat schon eine Wirkung, wenn man sich als Verbraucher an ökologischen, ethischen und sozialen Standards orientiert, also an dem, was man ökofair nennt. Ebenso wichtig wie der Verkauf fair gehandelter Produkte ist uns die Aufklärung.
Fairtrade-Schokolade hab ich nur gegessen, weil es richtig war, taz, 21.03.2010

5 Mrz 10

Selbst in Frauenzeitschriften wird LOHAS als Trend erkannt. Amüsanter Artikel über einen Selbstversuch in PETRA mit brauchbaren Tipps und der Erkenntnis, dass von heute auf morgen nichts geht.

Ein echter LOHAS-Jünger sieht sich als „moralischen Hedonisten“, der auf nichts verzichten, sondern das Leben genießen will, mit allem Luxus – aber eben nicht auf Kosten der Natur.

Eine weitere Erkenntnis wäre ohne Geld lässt sich schlecht lohasen. 😉 Lohas hat durchaus den Hauch des mittelalterlichen Ablaßhandels.

18 Nov 09

Die These der Autorin: Es gibt kein richtiges Einkaufen im falschen Wirtschaftssystem. Ethischer Konsum ist bloß ein Ablasshandel zur Wahrung eigener Besitzstände

Ende der Märchenstunde

13 Aug 09

Wer sich also einen geeigneten Überblick über das Gebaren dieses Unternehmens verschaffen will und eine gelungene Argumentationshilfe benötigt, wenn er mal wieder jemanden im Bekanntenkreis davon überzeugen will, Nestlé-Produkte lieber im Regal liegen zu lassen, der sollte sich dieses Buch ruhig zulegen.

Buchbesprechung: „Nestlé. Anatomie eines Weltkonzerns“

25 Jul 09

In Text | Design | Code habe ich einen meiner Diskussionsbeiträge in einem Netzwerk zum Thema Privatvorsorge ausgeführt und mit zahlreichen Infos und weiterführenden Links zum Thema ethischem Investment garniert. Wenn Geld nicht schaden soll – ethisches Investment.

Viel wichtiger als die Frage, ob sich private Vorsorge rentiere, finde ich die Frage: Was geschieht mit dem eingezahlten Geld? Denn hier wird man im Dunkeln gelassen. Was machen Banken, Versicherungen, Fonds und auch staatliche Stellen mit den ihnen anvertrauten Geldern? Wohin fließen diese? Denn Omas Sparstrumpf ist in diesen Unternehmen und Institutionen wohl kaum anzutreffen.
Es könnte also durchaus sein, dass selbst Menschen, die Kriege und Umweltzerstörung verabscheuen, bei ihrer Privatvorsorge und -absicherung diese indirekt finanzieren. Denn Versicherungen, Fonds und Banken streuen ihre Gelder, die eigentlich den Privatvorsorgenden gehören, aber eben genau das bedeutet, dass mensch in unethische Anlagen investieren kann, ohne es zu wissen.

3 Jul 09

Der Liter Milch für 48 Cent beruht auf einem Einkaufspreis von 18 Cent bei den Molkereien. Aber nicht nur die Milchbauern protestieren gegen den ruinösen Preiskampf der Discounter gegenüber ihren Lieferanten. So fordern ver.di, oxfam und weitere NGOs in ihrer Online-Petition auf unfairen-einkauf-stoppen.de:

  • die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten
  • faire Einkaufspraktiken
  • Transparenz

Beim Wettkampf um die Gunst der Kunden und um Marktanteile spielt der Preis eine zentrale Rolle. Der eigentliche ruinöse Preiskampf findet aber auf der Einkaufsseite statt. Die Zeche bezahlen Arbeiter/innen in der Produktion hierzulande sowie in Entwicklungsländern und Beschäftigte im Verkauf. Hungerlöhne, miserable Arbeitsbedingungen, Überstunden und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse sind die Folge.

Unterzeichnen Sie den Appell an Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro auf unfairen-einkauf-stoppen.de und vor allem: Kaufen Sie fair ein!

15 Apr 08

Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro sind mit verantwortlich dafür, dass Tausende von Arbeiter/innen in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die genannten fünf größten deutschen Supermarktketten bedienen 70 Prozent des Marktes und nutzen diese Macht schamlos aus. Am Beispiel des Bananen- und Ananasmarktes belegt die neue Oxfam-Studie „Endstation Ladentheke“ die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in Costa Rica und Ecuador. Oxfam Deutschland fordert die Supermarktkonzerne auf, ihre Einkaufspolitik drastisch zu ändern. Ferner ruft Oxfam das Bundeskartellamt zur umfassenden Prüfung der Einkaufsmacht der Supermarktketten auf.

Das stellt Oxfam in seiner Studie Endstation Ladentheke fest. Die Studie Endstation Ladentheke. Einzelhandel – Macht – Einkauf: Unter welchen Bedingungen Ananas und Bananen produziert werden, die in Deutschland über die Ladentheke gehen kann bei Oxfam als PDF heruntergeladen werden.

3 Mrz 06

RAPEX – Rapid Alert System for Non-Food Products – Website der EU, die vor gefährlichen Produkten warnt.
RAPEX serves as a single rapid alert system for dangerous consumer products. All non-food products intended for consumers or likely under reasonably foreseeable conditions to be used by consumers are included within the scope of RAPEX, with the exception of pharmaceutical and medical products.

15 Jun 05

Seit 1994 engagiert sich das Adivasi-Tee-Projekt (ATP) für die indischen UreinwohnerInnen (Adivasi) im Gudalur-Tal Südindiens. ATP arbeitet dabei eng zusammen mit seiner indischen Partner-Organisation ACCORD und der Adivasi-Interessenvertretung AMS.
Das Adivasi-Tee-Projekt (ATP)

  • unterstützt den Weg der Adivasi zu kultureller und wirtschaftlicher Selbstbestimmung durch den Verkauf des Tees von der Adivasi-Teeplantage sowie durch Spendenwerbung zur Rückzahlung des zinslosen Kredites, welcher zum Kauf der Adivasi-Teeplantage aufgenommen wurde.
  • macht Leben und Arbeiten der Adivasi und entwicklungspolitische Zusammenhänge bekannter durch Bildungs- und Informationsarbeit in Weltläden, Kirchengemeinden, Akademien und bei den Kirchentagen sowie durch Schulprojekte und Seminare.
  • pflegt den interreligiösen Dialog und den kulturellen Austausch durch entwicklungspolitische Begegnungsreisen in Deutschland und Indien sowie durch gemeinsame Veranstaltungen mit unseren indischen PartnerInnen.

5 Jun 05

Der Kongress Mac Planet.com von ATTAC, BUND und GREENPEACE, in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Auf dem Kongress ging es um die Fragen individueller und gesellschaftlicher Konsum- und Lebensstile.

17 Apr 05

Das Portal Oeko-fair.de fördert nachhaltiges Konsumverhalten, indem es über Produkte, Aktivitäten und Organisationen im öko-fairen Bereich informiert und zugleich eine vernetzende Funktion zwischen den vielfältigen Akteuren übernimmt. Die Idee ist, dass mehr Transparenz und Information auch zu einer bewussteren Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte führt.
Das Portal versteht sich als Dienstleister sowohl für öko-fair engagierte Organisationen und Unternehmen als auch für alle am nachhaltigen Konsum interessierten Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Multiplikatoren.

3 Apr 05

foodwatch setzt sich für Verbraucherinteressen im gesamten Ernährungssektor ein – und zwar politisch und finanziell unabhängig.

Sehr viele Infos zur Lebensmittelindustrie, den Skandalen und Tipps & Links zu gesunder Ernährung.

27 Mrz 05

Das Einkaufsnetz ist die Verbraucherorganisation von Greenpeace.
Wenn Kundenmacht die Runde macht
Konsum ist längst mehr als die Befriedigung elementarer Bedürfnisse, er ist ein zentraler Motor unserer globalen Wirtschaft. Die tägliche Entscheidung ob, wo, was und wieviel wir verbrauchen, hat ökologische, politische und soziale Auswirkungen weltweit. Konsumenten schaffen Absatzmärkte, beeinflussen Verbrauch oder Erhalt von Ressourcen ebenso wie die Verteilung von Armut und Reichtum. Westlicher Konsum fördert heute die Übermacht weniger Konzerne und die Ausbeutung von Umwelt und Menschen. Wir steuern mit tausenden Verbrauchern gegen!

Nutzfaktor.de ist ein Portal für nachhaltigen Konsum und Informationen rund um die Themen: sanftes Reisen, Reisen, Mobilität, ganzheitliche Gesundheit, grüne Geldanlagen, ethisches Investment, ökologisches Bauen, Ökokaufhäuser und Nachhaltigkeitszentren.

Die Tatenbank ist ein Verzeichnis ökologisch-ökonomisch sinnvoller Produkte. Für eigene Aufträge und Einkäufe ist sie kostenlos nutzbar. Die meisten Produkte werden zudem in Deutschland produziert.

8 Feb 05

Ethical Consumer is the UK’s only alternative consumer organisation looking at the social and environmental records of the companies behind the brand names.
Viele Infos und Links sind bei ethical consumer zu finden.
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7 Feb 05

Die renitenten Konsumenten bieten viele Infos über bewussten Verbrauch, Arbeitswelt, Korruption usw..