Geschichte x

1 Dez 11

James Gleick über Mediengeschichte, Information ohne Bedeutung und die Überforderung durch Informationsflut
„Zum ersten Mal in der Geschichte prägen die Massen die Überlieferung“ | Telepolis.

18 Mai 11

Vor 150 Jahren präsentierte der schottische Physiker James Clerk Maxwell neue Erkenntnisse über das Verhältnis von Farbe und Licht – mithilfe eines farbigen Bildes, das Geschichte schreiben würde.

via Das erste Farbfoto – Kultur: Diverses – bazonline.ch.

10 Apr 11

Er war 16 Jahre alt und saß in Hiroshima in der Schule, als die Atombombe fiel. Heute lebt er in Berlin-Mitte. Wie Hideto Sotobayashi auf Fukushima schaut – und was er jungen Menschen sagt.

via Hideto Sotobayashi, Hiroshima-Überlebender: „Ich hasse es, Blut zu sehen“ – Welt – Tagesspiegel.

18 Feb 11

Jüngster Zeit, das geht schon seit über einem Jahrzehnt so. Es ist die schleichende Krankheit der Demokratie hin zu einer Pseudodemokratie, die durchaus faschistische Züge trägt, und wohl auch deshalb zu einem Geschichtsrevisionismus neigt.

Hinzu kommen in jüngster Zeit ein Revival sozialdarwinistischer und eugenischer Anschauungen (vor allem in Folge der Sarrazin-Debatte, aber auch durch andere “Intellektuelle” wie Sloterdijk oder Heinsohn), neue Formen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz, neue Formen des Antisemitismus (siehe etwa das Gleichsetzen der Politik Israels mit der Nazi-Deutschlands) oder die Extremismustheorie (die auch bei Programmen der Bundesregierung Pate stand), die Links- und Rechtsextremismus gleichsetzt und damit letzteren verharmlost.

via Oeffinger Freidenker: Comeback des Geschichtsrevisionismus?.

10 Feb 11

Was nur wenige wissen. Viele Nazis waren nach dem Krieg Archivare und haben bei der Gelegenheit Spuren beseitigt.

Der Student Peter Hammerschmidt bat beim BND um Akteneinsicht, ließ nicht locker und fand heraus: Nazi-Schlächter Klaus Barbie spitzelte in den 60ern für den BND.

via BND bezahlte Gestapo-Mann: Die Akte Klaus Barbie – taz.de.

5 Feb 11

An dem Vergleich ist was dran.

Der Vergleich mit 1848/49 scheint mir auf jeden Fall ertragreicher, aufgrund der zunehmenden Gewalt aber auch der häufig in diesem Zusammenhang verwendeten Metaphern, als ähnliche Versuche im Hinblick auf das Ende der Sowjetunion (das eher als ein „Auseinanderfallen“, „Bröckeln“ denn als eine „Welle“ beschrieben wird).

via „Medien“-Revolutionen? « Medien im Geschichtsunterricht.

10 Aug 10

„Fotogeschichte ist eine international renommierte Fachzeitschrift, die sich mit den Themen Fotografie und Gesellschaft beschäftigt. Sie begreift Fotografie als kulturelles, politisches, ästhetisches und soziales Phänomen. Und sie interessiert sich auch für das gesellschaftliche und ästhetische Umfeld fotografischer Bilder. Fotogeschichte sieht Fotografiegeschichte als Kultur- und Gesellschaftsgeschichte. Die Zeitschrift wurde 1981 von Timm Starl in Frankfurt am Main gegründet. Seit 2001 wird sie von Anton Holzer (Wien) herausgegeben. Fotogeschichte erscheint vierteljährlich im Jonas Verlag (Marburg) und umfasst jeweils rund 80 Seiten. Jedes Heft enthält vier bis sechs längere wissenschaftliche Beiträge anerkannter Autorinnen und Autoren, zahlreiche Buch-, Katalog- und Ausstellungsbesprechungen sowie Hinweise zu neueren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten im Bereich Fotografiegeschichte.“

Fotogeschichte: Die Zeitschrift

8 Aug 10

„Hat Deutschland im 19. Jahrhundert einen industriellen Aufstieg erlebt, weil das Land kein Urheberrecht kannte? Mit dieser Analyse sorgt ein Münchner Wirtschaftshistoriker für Aufsehen.“

Geschichte: Explosion des Wissens – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

25 Jul 10

„Mit ihrer Hilfe fand Lehmann auch heraus, dass das Heiratsalter relativ hoch war: Frauen vermählten sich im Schnitt mit 24, Männer mit 27 Jahren. Während die Anzahl der Kinder sehr unterschiedlich sein konnte, kam der Tod im Kindbett eher selten vor, so dass sich diese Ursache entgegen den Erwartungen kaum statistisch niederschlägt. Angesichts der Zahlen zieht Lehmann auch das Klischee vom arbeits- und entbehrungsreichen Leben auf dem Land in der frühen Neuzeit insgesamt in Zweifel. Zwar habe es Hochphasen in der Landwirtschaft gegeben. Doch über viele Monate hinweg gingen die Kinder zur Schule und hätten die Leute ansonsten wenig zu tun gehabt.“

Studie: Unsere Vorfahren wurden älter als bisher angenommen – thueringer-allgemeine.de

10 Sep 09

Blom hat ein paar gute Gedanken, aber übersieht die Utopie in Europa. Lohnt sich aber trotzdem zu lesen.

TP: Die Zukunft für uns heute ist nur noch Bedrohung

26 Aug 09

Interessanter Kommentar zu Prantls These Zeitungen seien systemrelevant. Fragt sich nur, welches System er meint.

Sind Zeitungen systemrelevant? Ein Kommentar zu Heribert Prantl | digitalpublic.de

19 Aug 09

Lesens- und empfehlenswert. Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie kann Themen variieren.

Zukunft braucht Erinnerung

18 Aug 09

14-Punkte-Definition jenseits der Nazikeule – bedeutend brauchbarer

Council for Secular Humanism Laurence W. Britt Fascism Anyone?

15 Aug 09

Weinen? Lachen? Ein Buch, wo ich geradezu bedaure, dass Darwin seine Evolutionstheorie entwickelt hat. Wie wäre es mal mit ein wenig Kant, Mr. Niall Ferguson? Aber das geht wohl in keinen britischen Schädel es mal mit einem anderen Denkansatz zu versuchen!

Telepolis knews: Geld mehrt Wohlstand

Ohne Tee kein Empire, keine industrielle Revolution?!? 😉

Robert Fisk’s World: In praise of tea, the brew that powered Britain …

21 Okt 07

Yorick Niess Film Der Geist des Geldes zeigt wie Geld funktioniert, welche Gefahren und welche Möglichkeiten ein verantwortungsvoller Umgang hätten. Auf der Website Geist des Geldes macht ein Trailer Lust auf die Dokumentation, die ab November in deutschen Kinos zu sehen ist.

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.

Knapp 3.000 Jahre Geschichte haben unseren Umgang mit Geld verändert. Der Film schärft den Blick auf unser Zahlungsmittel.

Im heutigen Geld lauern Gefahren:
„Unsere Demokratie ist tödlich bedroht!“, warnt Autor und UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler.
Rechtsanwalt Harald Wozniewski sieht einen modernen Feudalismus.
Der Präsident vom Institut für Weltwirtschaft erklärt, warum Umweltschutz keine Chance hat.
„Das Geld wird unsere Religionen ersetzen!“, meint Philosoph Jochen Weiß.

Es ist die einzige deutsche Dokumentation, die auch Erfolgsautor Bernard A. Lietaer anführen kann – Miterfinder des Euros und ehemaliger Zentralbanker.

Filmemacher Yorick Niess hat über ein Jahr hinweg das Geld erforscht und aktuelle Trends gesammelt. Die Aufnahmen haben ihn in fünf Länder geführt.

Geld regiert die Welt. Doch die Erfindung verändert sich heute rasant. Wer den Geist des Geldes versteht, kann seine Zukunft mitgestalten.

22 Aug 06

Um die Geschichte zu wissen, kann Leid ersparen. Wer die Geschichte nicht kennt, wird Leid bringen. Und wer um sie weiß und trotzdem wider der Erfahrungen handelt, ist ein Verbrecher. Darauf weist der Artikel In der eigenen Falle gefangen hin.

Der 12. Juli 2006 könnte in die Geschichtsbücher als der Beginn der gewaltigen Kriegsperiode zu Beginn des 3. Jahrtausends eingehen. Mit dem gemeinsam inszenierten Libanonkrieg seit diesem Tag, der dann zunächst 34 Tage dauerte, haben sich die US- und die israelische Regierung in ihrer eigenen Falle gefangen.

Damit können sie so gefährlich werden wie tollwütige Hunde. Entsetzliche Schlächtereien könnten auf die Menschheit zukommen. Aller Voraussicht nach ist der Krieg nicht zu Ende, sondern hat gerade erst angefangen.

Die Ähnlichkeit zu gewissen Aspekten des 1.Weltkrieges wird immer deutlicher. Damals strebte der deutsche Imperialismus nichts weniger als die Weltherrschaft an. Ab dem Moment, als die Möglichkeit der Niederlage ins Auge gefaßt werden mußte, gebärdete er sich wie tollwütige Hunde. Millionen und Abermillionen mußten dafür sterben.
Quelle: [journalismus] nachrichten von heute, Karl Weiss In der eigenen Falle gefangen, 22.08.2006

13 Aug 06

Morgen jährt sich der 50. Todestag Bertolt Brechts. Das folgende Zitat Brechts zeigt, lieber einmal zuviel, denn einmal zu wenig mahnen und warnen:

Das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz. Ihre Vorstellungsgabe für kommende Leiden ist fast noch geringer. Diese Abgestumpftheit ist es, die wir zu bekämpfen haben, ihr äußerster Grad ist der Tod. Allzu viele kommen uns heute schon vor wie Tote, wie Leute, die schon hinter sich haben, was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Laßt uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zuwenig gesagt wurde! Laßt uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Munde sind!

Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.
Bertolt Brecht, 1952

6 Apr 05

Hannelore Vonier hat einige Websites im Netz, die von Frieden und der Vorstellung einer besseren Welt handeln, die aufklären und Hintergründe aufdecken. Bei allen lohnt sich der Besuch mehr als einmal:
hannelore.org ist eher privater Natur
matriarchat.net bietet eine Fälle zur Matriarchatsforschung
frauensprache.com – eine andere Sprache ist möglich
Paradigmawechsel.com – es geht auch anders

Im Übrigen schreibt sie auch:
Warum Frauen immer schön sein müssen und wie sie damit umgehen können Hannelore Vonier
Broschiert – VONIER, HANNELORE -11/1999
ISBN: 3980385272 – 15,00 Euro