Geheimdienste x

10 Feb 11

Was nur wenige wissen. Viele Nazis waren nach dem Krieg Archivare und haben bei der Gelegenheit Spuren beseitigt.

Der Student Peter Hammerschmidt bat beim BND um Akteneinsicht, ließ nicht locker und fand heraus: Nazi-Schlächter Klaus Barbie spitzelte in den 60ern für den BND.

via BND bezahlte Gestapo-Mann: Die Akte Klaus Barbie – taz.de.

16 Aug 09

Und als das deutsche Frachtschiff MS Wehr Elbe Anfang 2009 in Europa dabei ertappt wurde, wie es für den Gaza-Krieg 14.000 Tonnen Waffen heimlich und ohne Beförderungsgenehmigung nach Israel brachte, darunter befand sich auch der durch die Genfer Konvention geächtete „Weiße Phosphor“, schaltete es kurzerhand das Positionssystem aus.

Geheimdienste in das Verschwinden der „Arctic Sea“ verwickelt?

14 Aug 09

Dick Marty, früherer Sonderermittler des Europarats in Sachen Geheimgefängnisse, sieht sich bestätigt: Ein hoher CIA-Beamter hat ausgepackt, wo die USA ihre Kerker betrieben.

Der Mann, der in Europa die Geheim-Verliese der CIA baute

2 Sep 07

Der afghanische Politologe und Buchautor Matin Baraki über die fortschreitende Irakisierung seines Landes, moderate Taleban und das Ansehen der Deutschen

Die Nachrichten aus Afghanistan bleiben schlecht. Das Attentat auf drei deutsche Sicherheitsbeamte vor einer Woche in Kabul hat die Debatte über das Engagement der Bundeswehr erneut angefacht. Zumal nach der großen Versöhnungs-Jirga von Kabul am 10. und 11. August eine Entspannung im afghanisch-pakistanischen Verhältnis nicht in Sicht ist.

weiterlesen in Freitag 34/2007, Verbrannte Erde statt blühender Landschaften

Eine wichtige Aussage im Gespräch auf die Frage: Habe ich Sie richtig verstanden – die Regierung Karzai unterhält durchaus offizielle Kontakte zu einigen Taleban-Vertretern.

Karzai hat beste Verbindungen zu den Taleban. Er gehörte neben einigen US-Strategen zu deren Geburtshelfern. Er hat dafür gesorgt, dass 2001 Taleban-Führer Mullah Omar und Al-Qaida-Chef Osama bin Laden aus der von US-Einheiten umzingelten Stadt Kandahar entkommen konnten. Sie wollten sich niemals ergeben und lieber als Märtyrer sterben. Karzai bot ihnen an, ihre Waffen niederzulegen – dann könnten sie abziehen. Hätten die USA sie damals getötet, wäre Karzai für immer diskreditiert gewesen.