Armut x

2 Mai 12

Das wäre wohl ein besserer Marshall-Plan für die Welt insgesamt.

Last year during the Occupy movement, the conservatives who oppose tax equality saw the first real ripples of discontent. Their response was either Marie Antoinette (“Let them eat cake”) or Ebenezer Scrooge (“Are there no prisons? Are there no workhouses?”). Short-sighted, gentlemen. Very short-sighted. If this situation isn’t fairly addressed, last year’s protests will just be the beginning. Scrooge changed his tune after the ghosts visited him. Marie Antoinette, on the other hand, lost her head.

Think about it.

via Stephen King: Tax Me, for F@%&’s Sake! – The Daily Beast.

Aber warum ist dieses Projekt so erfolgreich? Weil alle Beteiligten »Gewinn« daraus ziehen. Die Supermärkte und Discounter können die Ware, die nicht mehr verkauft werden kann, abschreiben, mit ihrer sozialen Verantwortung werben und gleichzeitig die Entsorgungskosten minimieren. Den Initiatoren und Helfern von Lebensmittelausgaben und Suppenküchen ist ebenfalls Anerkennung sicher: Tafeln haben ein hohes gesellschaftliches Ansehen.

Anerkennung kommt vor allem von denen, die den Rückbau des Sozialstaats und die Zunahme von Armut politisch zu verantworten haben. Sie singen das Hohelied auf das Ehrenamt.

via Klaus Störch, Auch McKinsey hilft den Armen.

Tafeln sind eine perfide Idee und zementieren den Status Quo.

Tafeln sind mehr als Umschlagplätze für Nahrungsmittel. Noch fehlen Antworten auf die Frage, welche weitreichenden Folgen die Tafeln mit sich bringen, ob sie die Lösung des Problems sind oder ein Teil davon. Immer mehr Menschen setzen sich kritisch mit dem Thema auseinander, fragen nach und denken mit.

via Start – Tafelforum.

Das Armutsnetzwerk.

19 Apr 11

Lesenswert!

Andreas Oppacher im Interview mit dem Evomagazin zur Zukunft des Sozialstaates, zur Frage warum uns unsere Evolution aus den Händen gleitet und darüber, ob es ein angeborenes Wirtschaftsverhalten gibt.

via Interview mit Andreas Oppacher | darwin-jahr.de.

10 Mrz 11

Rein rhetorische Frage: Wer von denen hat nicht an der Wirtschaftskrise verdient? Wer davon hat nicht im übertragenen Sinne Blut an den Händen? Kaum einer!

Laut der «Forbes»-Liste gibt es neu 1210 Dollarmilliardäre weltweit – fast 200 mehr als vor einem Jahr. Reichster Mann der Welt bleibt der Mexikaner Carlos Slim Helú.

via Das sind die zehn Reichsten der Welt – News Wirtschaft: Konjunktur – bazonline.ch.

21 Feb 11

Das ist ein sehr guter Artikel über die vermutlich eigentlichen Gründe. Jean Ziegler hat schon recht. Jeder verhungerte Mensch wurde ermordet!

So sind es wieder einmal die verarmten Massen in der sogenannten Dritten Welt, die unter den Vorgängen besonders leiden. Ihnen machen nicht nur die von der sogenannten Ersten Welt geschaffenen Klimaveränderungen besonders zu schaffen, auch die spekulative Preistreiberei und Vernichtung von Nahrungsmitteln zur Umwandlung in Biosprit führt dazu, dass immer mehr Menschen hungern oder verhungern.

TP: Demokratie- oder Hungerrevolten?.

18 Feb 11

„Überleben“ und „in Würde leben“ ist zweierlei. Die Debatte um die Hartz-Reform geht an der Sache vorbei. Dabei waren SPD und Grüne in den Neunzigern schon einmal weiter

via Grundeinkommen: Das letzte Auffangnetz — Der Freitag.

Die Erkenntnis in einem kleinen Satz. Der technologische Fortschritt vernichtet Arbeit trotz Wirtschaftswachstum. Folgen sind u.a.  steigende Arbeitslosigkeit und Armut.

Einstein hatte schon recht, als er sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Der Artikel kommt aber nicht drauf.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings auch für reiche Demokratien eine Herausforderung. […] Ein Grossteil der gut bezahlten Arbeit, die einst Hochschulabsolventen verrichteten, sei automatisiert oder ausgelagert worden.

via Die verlorene Generation – Ausland: Die arabische Revolution – bazonline.ch.

17 Feb 11

Die Dummheit der Leistungsträger lässt sich aus dem Regelsatz ablesen. Pfui, schämt Euch!!!
aristo blog – nachrichten die man nicht überall findet – – Der neue Regelsatz: 1,39 Euro für Bildung pro Monat.

4 Aug 10

„Das Geschäft mit Mikrokrediten boomt. Sie sollen aus der Armut helfen. Doch für viele Frauen in Indien sind sie zur Armutsfalle geworden.“

Armutsfalle Mikrokredite: Selbstmord wegen 25 Rupien – taz.de

29 Jul 10

Die Kluft zwischen den reichsten Amerikanern und der Mittelschicht ist zwischen 1979 und 2007 enorm angestiegen

Telepolis pnews: Die Reichen werden immer reicher

11 Sep 09

American Dream?!?

Jeder siebte Amerikaner ist arm – News Ausland: Amerika – bazonline.ch

Das wird als Chancengerechtigkeit manchmal bezeichnet. Diese Zeit ist zynisch ohne Ende. Eine Schande.

USA: Über eine Million Schüler ohne festes Dach über dem Kopf? « almabu’s Blog

5 Sep 09

Sollte man lesen, um zu wissen, welche Wahnideen EU & ThinkTanks bewegen. Da könnte mensch technophob werden

EUISS: What ambitions for European defence in 2020, Jul 2009 – Wikileaks

2 Sep 09

„Die „Browser for the Better“-Kampagne dürfte daran nicht viel ändern, zumal die Gesamtspendensumme auf eine Million US-Dollar begrenzt ist – ohne Begrenzung würden sicher einige auf die Idee kommen, Microsoft für einen guten Zweck gleich um ein paar hundert Millionen Dollar zu erleichtern. “ 🙂

Internet Explorer 8 – Browser for the Better

22 Aug 09

… das rechnet der Eifelphilosoph recht exakt vor.

Deutsche sind arm und dämlich