Arbeitslosigkeit x

21 Feb 11

Aktuelle statistische Daten widerlegen die vorherrschende Ideologie. Sehr aufklärend.

Die politische Diskussion hat sich mit einem Phantom beschäftigt, ähnlich wie in dem Märchen von „des Kaisers neuen Kleidern“. Nur hat keiner gewagt in die Diskussion zu rufen: Das Problem ist ja gar nicht existent!

Kümmern wir uns besser um die wirklichen Probleme.
Oeffinger Freidenker: „Wir schrumpfen, wir sterben aus, immer mehr Rentner, immer weniger Erwerbsfähige…“.

18 Feb 11

Die Erkenntnis in einem kleinen Satz. Der technologische Fortschritt vernichtet Arbeit trotz Wirtschaftswachstum. Folgen sind u.a.  steigende Arbeitslosigkeit und Armut.

Einstein hatte schon recht, als er sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Der Artikel kommt aber nicht drauf.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings auch für reiche Demokratien eine Herausforderung. […] Ein Grossteil der gut bezahlten Arbeit, die einst Hochschulabsolventen verrichteten, sei automatisiert oder ausgelagert worden.

via Die verlorene Generation – Ausland: Die arabische Revolution – bazonline.ch.

22 Aug 09

„Offiziell gibt es über vier Millionen Arbeitslose und eine Quote von über 18 Prozent. Etwa 1,2 Millionen erhalten kein Geld mehr, weil es, außer im Baskenland, keine Sozialhilfe wie in Deutschland gibt“

Telepolis pnews: Angekündigte Sozialhilfe als Rohrkrepierer für spanische Sozialisten

16 Aug 09

Da hat jemand teilweise erkannt, was Sache ist. Patriotismus ist aber nur einen Schritt weg von Nationalismus und dem elenden Rest

The Most Patriotic Thing You Can Do “ blog maverick

Immer mehr Arbeitslose werden von der Bundesagentur für Arbeit an die Behindertenwerkstätten verwiesen. In den letzten fünf Jahren stieg diese Zahl um mehr als 4.500. Sind darunter auch Menschen, die gar nicht in eine Behinderten-Werkstatt gehören? Ein großer Träger solcher Einrichtungen, der Landschaftsverband Rheinland, meint: ja. Kommentar: Wahnsinn hat Methode

DasErste.de – Monitor – Behindert nach Aktenlage: Wie Langzeitarbeitslose aus der Statistik verschwinden

17 Nov 07

Auf junge Erwachsene unter 25 Jahren und auf junge HartzIV-Empfänger werde Druck ausgeübt, sich für einen Job bei der Bundeswehr zu entscheiden, sagte Imi-Vorstandsmitglied Jürgen Wagner. Die nächste derartige „Info-Veranstaltung zu Berufsorientierung“ in der Region ist am 5. Dezember in Nagold. „Die Berater zeigen unverbindlich verschiedene Werdegänge in der Bundeswehr auf. In einer Altersspanne von 17 bis 24 Jahren besteht die Möglichkeit zu einer beruflichen Ausbildung.“ So steht es auf der Website der Agentur für Arbeit. In Köln schirmten bewaffnete Feldjäger den Flur im Berufsinformationszentrum gegen Protest-Aktionen ab. Das berichtete Markus Gross von der Initiative „Bundeswehr wegtreten“ am Sonntag im Schlatterhaus. Inzwischen seien die Feldjäger durch „normale Polizisten“ ersetzt worden. Gross sieht in solchen Info-Veranstaltungen eine „Kampagne zur Anwerbung von Jugendlichen in Arbeitsämtern“.
Informationsstelle Militarisierung, Kein Job wie jeder andere, 13.11.2007

Wie sehr diese Militarisierung die Gesellschaft schon erreicht hat, zeigt auch der folgende Beitrag des SWR2-Forums: „Ich hatt’ einen Kameraden“ – Der Soldatentod als neue Herausforderung für Bundeswehr und Gesellschaft

7 Feb 07

Auch in Deutschland wird die Bundeswehr immer mehr zum scheinbaren Sprungbrett aus der Misere. Der Artikel berichtet über junge Hamburger, die aus der Not Militärdienst leisten.

Louven weist die Kritik zurück: „Gute Arbeit wird gut bezahlt – bei uns und in der Wirtschaft.“ Der größte Befürworter seines Attraktivitätsprogramms ist eine Statistik: 67 Prozent der Unteroffiziere haben die Realschule und eine Berufsausbildung abgeschlossen. Die übrigen 33 Prozent sind Hauptschüler und Abiturienten. 26 Studiengänge an Bundeswehr- und zivilen Universitäten stehen zur Auswahl. BAföG ist ein Fremdwort: Unabhängig von der Uni, erhalten die Studierenden vom ersten Semester bis zum Examen zwischen 1400 und 1600 Euro netto. Aber auch das hat einen Haken: In erster Linie sind der Student, die Krankenschwester und der Fahrzeuglackierer Soldaten. Und das bedeutet Auslandseinsatz, mindestens vier Monate in Afghanistan, im Kosovo oder vor der libanesischen Küste. „Kommt es zu extremen Kampfhandlungen, muss jeder zur Waffe greifen, auch die Krankenschwester“, so Louven. „Das soll sich jeder vor Augen halten, bevor er sich bei uns bewirbt.“
Quelle: Hamburger Abendblatt, Wir sind lieber Soldaten als arbeitslos, 06.02.2007

Deutschland wird am Hindukusch verteidigt, sagte Struck, aber welches Deutschland meint er? Meint er die Millionen Menschen, die in Deutschland leben oder ist es eher zutreffend, dass er damit die Millionen Euro gemeint hat, die die Wirtschaft gerne als Profit durch Rüstungsausgaben, Terrorabwehr, den Wiederaufbau nach der durch die von ihnen hergestellten Waffen erschaffene Zerstörung usw. verdienen will?

5 Sep 06

Was für eine Welt könnten wir bauen, wenn wir die Kräfte, die ein Krieg entfesselt, für den Aufbau einsetzten. Ein Zehntel der Energien, die die kriegführenden Nationen im Weltkrieg verbraucht, ein Bruchteil des Geldes, das sie mit Handgranaten und Giftgasen verpulvert haben, wäre hinreichend, um den Menschen aller Länder zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen sowie die Katastrophe der Arbeitslosigkeit in der Welt zu verhindern.
Quelle: Albert Einstein, Für einen militanten Pazifismus

Enstein schrieb diese Zeilen nach dem I.Weltkrieg. Wer um das heutige Kosten-Nutzen-Verhältnis wissen will, der schaut auf folgende Webseite: Cost of the Iraq War

6 Apr 05

Das Netzwerk BiK – Beschäftigungsförderung in Kommunen existierte von 2001-2003. Die Website hat insofern eher historischen Wert, aber interessant, wie und mit welchen Methoden man die Arbeitslosigkeit in den Kommunen lösen wollte. Ziel der Netzwerkarbeit war die Professionalisierung der kommunalen Beschäftigungspolitik zum Zweck der nachhaltigen Eingliederung Arbeitsloser und insbesondere arbeitsloser Sozialhilfeempfänger in den allgemeinen Arbeitsmarkt.

27 Mrz 05

Das Arbeitslosen Hilfe Forum Deutschland bietet neben Tipps auch Unterstützung in Form von Gegenseitigkeit in seinen Foren.

Neue Wut ist ein Dokumentarfilm von Martin Keßler, der der Frage nachgeht:
Vereinzelter Protest oder neue soziale Bewegung?
Im Mittelpunkt des Films stehen Menschen, die von sozialen Kürzungen oder Lohneinbußen betroffen sind oder seit Jahren keine Arbeit mehr finden und sich wehren. Auf der Strasse und vor den Werkstoren. Martin Keßler und sein Team haben einige von ihnen über ein Jahr lang begleitet. Um zu zeigen, warum sie aufbegehren, wohin sie ihre Wut treibt und ob aus all dem eine neue soziale Bewegung entsteht. Aus Arbeitslosen und Automobilarbeitern, aus Globalisierungskritikern und Gewerkschaftern, aus „Ossis“ und „Wessis“.
Im Mai 2005 ist der Film erhältlich.

Diese bundesweite Informationskampagne gegen die Tücken und Fallen des neuen Alg II kann man nur unterstützen.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiativen und die Erwerbslosenzeitung quer rufen auf, im Zusammenwirken mit der sich verbreiternden Gegenwehr zur Agenda-Politik die Unsäglichkeiten des Arbeitslosengeldes II möglichst überall ins Licht der Öffentlichkeit zu ziehen. Ausführliche Informationen im Kampagnenaufruf. Die Kampagne wird gefördert von der Bewegungsstiftung.

24 Mrz 05

Claudia Kilians Weblog hartz.blogg.de hat das Ziel die Themen Armut und Arbeitslosigkeit in Deutschland in die Öffentlichkeit zu bringen. Sehr informatives Blog, das auch gerne Coautoren aufnimmt.

18 Feb 05

Klartext e.V. über sich selbst: Wir zeigen, dass die Grenzen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten verlaufen. Wir wollen die Sanierung der Staatsfinanzen zu Lasten der Banken, der Konzerne und der Reichen, nicht zu Lasten der Millionen beschäftigten und arbeitslosen ArbeitnehmerInnen.

10 Feb 05

Der Verein redet Tacheles, wenn es um die Rechte Einkommensschwacher und sozial Benachteiligter gegenüber Ämtern, Vermietern und Politik geht. Tacheles e.V. wurde von Menschen, die selbst von Arbeitslosigkeit, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind, gegründet und aufgebaut. Ziel ist es, als Interessenvertretung und Lobby gegenüber der Stadt und Politik aufzutreten und in Not geratenen Menschen mit Rat und Tat weiterzuhelfen.

24 Nov 04

Martina Bodenmüller stellt auf ihrer Website bunte.projekte.de einen sehr interessanten und hilfreichen Leitfaden für Kulturarbeit von Erwerbsloseninitiativen (PDF-Datei: 5,6 MB ) – Mit Eigeninitiative und Kreativität zum Wiedereinstieg in das Berufsleben – zur Verfügung.

Herausgegeben wurde der Leitfaden vom Förderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit e.V. im Dezember 2001.