Archiv der Kategorie: Medien

tag filter:

9 Mai 12

Denn wenn das Urheber-Recht dafür sorgen würde, dass Verwerter Urheber nicht zum Total-Buyout zwingen können, können Autoren bessere Verträge aushandeln. Und das wäre tatsächlich eine Veränderung, die sich direkt im Geldbeutel bemerkbar machen würde. So wird das Urheberrecht vielleicht doch noch zum Hauptthema des Journalismus in Deutschland. Nur ganz anders, als es die Rechteindustrie gern hätte.

via Verlage im Netz: Nicht so schutzlos wie behauptet | iRights.info.

1 Mai 12

“Data journalism is obtaining, reporting on, curating and publishing data in the public interest.”

Jonathan Stray, professional journalist and a computer scientist

via Homepage | Data Driven Journalism.

The Data Journalism Handbook is a free, open source reference book for anyone interested in the emerging field of data journalism.

Data Journalism Handbook.

PaperC.de – Die Plattform für digitale Fach- und Lehrbücher.

23 Apr 12

Mein Kritikpunkt dabei ist nicht die notwendige Kritik etwa an politischen Fehlern und Akteuren durch die Medien, oder die höhere Emotionalität und Vereinfachung, wie sie Kennzeichen der Boulevardpresse ist – dies würde weit weniger „Wutbürger“ und Publika mobilisieren – sondern die „hochmoralisch“ daherkommende, schon bei kleineren Fehlern aggressive Keule von oben herab, bis hin zu einer Art „Verdammung“ und Verachtung der Menschen, die diese Fehler machen.

via Der Reiz, zu verachten – instrumenteller Moralismus als Medien-Stil — der Freitag.

16 Mrz 12

Fast interessanter sind die Kommentare.

Laut GfK haben gerade einmal 1,2 Prozent der Bundesbürger ab 10 Jahren im vergangenen Jahr ein oder mehrere E-Books gekauft. Die Zahl der kostenpflichtigen E-Book-Downloads belief sich auf 4,7 Millionen.

via E-Books: Strampeln gegen die Bedeutungslosigkeit » t3n News.

25 Feb 12

We have moved from maybe-e to definitely-e in the publishing world. This book is a handbook of kinds, giving a front-line view of where we are and where we are going in publishing.

via Book: A Futurists Manifesto.

29 Mai 11

Die allgegenwärtige Messung der Resonanz verändert natürlich auch die Produkte und die Inhalte. Radioprogramme, Fernsehsendungen, Internetangebote müssen möglichst hohe Aufmerksamkeit, d.h. eine möglichst hohe Quote finden. Das verändert aber auch die Angebote.

via Mediale Erregungszustände | Telepolis.

8 Apr 11

Vermutlich sind diese Lösungen immer noch zu aufwendig und zu umständlich für den „Normaluser“. Das ist eben noch nicht Amazon oder Apple-like genug.

Micropayment im Stile von Flattr und Kachingle bringt den Akteuren nicht mehr ein als ein paar Euro oder Dollar – meistens von Kollegen. Vom eigentlichen Konsumenten kommt hier zu wenig, als dass damit jemand seinen Lebensunterhalt bestreiten könnte.

via Flattr und Kachingle stagnieren: Ist Micropayment noch die Lösung? | Basic Thinking.

13 Mrz 11

Unser Motto haben wir von Erich Kästner: «So geht es nicht mehr weiter, wenn es so weiter geht.»
Wir sind überzeugt, dass die Destabilisierung der Welt, die wir gegenwärtig erfahren, zu einer Befreiung der konstruktiven Kräfte genutzt werden kann.
Um diese Vision herum gestalten wir eine Mehrthemenzeitschrift, die
• die Hintergründe des Weltgeschehens ausleuchtet
• konstruktive Anregung für den Alltag bietet
• das Denken in neuen Bahnen anregt.

Zeitpunkt.ch.

21 Mrz 10

Ein Wirtschaftsmagazin nur über Social Business, also über soziales Unternehmertum will enorm sein und über Alternativen zur bisherigen Form des Wirtschaftens berichten.

Es ist an der Zeit. Zeit für ein neues Denken. Zeit für neue Ideen. Zeit für eine kleine Revolution. Das Magazin enorm ist ein unabhängiges Wirtschaftsmagazin, das an die Überwindung gesellschaftlicher Missstände zum Wohle des Menschen mittels des Gedankens des Social Business in all seinen Facetten glaubt und mit daran arbeiten möchte.

Einen Artikel über Thomas Friemel, einen der enorm-Macher, gibt es in der taz zu lesen: Sein Job kotzte ihn an

enorm ist seit dem 18.März im Handel zu erhalten. Das Magazin erscheint viermal im Jahr und kostet im Abo 30 Euro, davon werden 15% in Projekte des sozialen Unternehmertums investiert.

Mehr Infos unter enorm-magazin.de

14 Mrz 10

Oya ist der gelungene Nachfolger der schon jahrelang bekannten Zeitung KursKontakte. Jetzt erschien die erste Ausgabe mit dem Schwerpunktthema Wovon wir alle leben.

Gemeingüter sind einerseits unsere Lebensgrundlagen, wie die Erde, die Luft und das Wasser, und andererseits gemeinschaftlich geschaffene Kulturgüter, wie Volkslieder, freie Software oder freie Enzyklopädien. Gemeingüter entstehen, wenn Menschen sie gemeinschaftlich pflegen und dazu beitragen, dass sie sich vermehren. Diese Logik der Gemeingüter hilft uns, eine wirklich nachhaltige Kultur denken und leben zu lernen.

oya anders denken.anders leben.

oya anders denken.anders leben.

Oya richtet sich an Kulturkreative im deutschsprachigen Raum, hat aber darüber hinaus die Welt als Ganzes im Fokus. Jede Ausgabe ist voller Reportagen, Essays, Porträts, Berichten und Interviews, die neue Ansätze aufzeigen, die es überall in unserer Gesellschaft schon gibt: in sozialen Unternehmen, in Gesundheitsprojekten, in Ökodörfern und Lebensgemeinschaften und vielfältigen Netzwerken für soziale und ökologische Anliegen. Oya will auf den bereits vorhandenen Reichtum an Praxis und Ideen in unserer Gesellschaft hinweisen. Neben dem jeweils wechselnden Schwerpunktthema gibt es die Rubriken Bildung, Gesundheit, Eurotopia und Permakultur.

Folgende Themen behandeln die nächsten Ausgaben:

  • Vom Aussteiger zum Einsteiger – wie man ein sinnleeres Leben verlässt, um ein gutes Leben zu führen.
  • Anders Wirtschaften – von Social Business, Regionalgeld und Schenkökonomie
  • Stadt und Land – kann Subsistenzwirtschaft die beiden Welten verbinden?
  • Wir machen es selbst – Selbstermächtigung und das Erstarken der Zivilgesellschaft

Oya erscheint alle zwei Monate und kostet im Abo 36 € (ermäßigt 26€). Ein Abo lohnt sich meiner Meinung nach. Die Artikel sind inspirierend, Oya ist schön gemacht und das Lesen macht einfach Spaß.
Mehr Infos unter oya-online.de.

14 Nov 07

Vor einigen Tagen ging die Website utopia.de online. Laut der Gründerin Claudia Langer konzentriert sich utopia.de auf den so genannten strategischen Konsum. Das Geld der KonsumentInnen als entscheidende Marktmacht soll Unternehmen dazu bringen nachhaltige Produkte auf den Markt zu bringen.
Die Wirtschaftswoche schreibt:

„Strategischer Konsum“, das soll sich jetzt festhaken in der Wahrnehmung einer interessanten Zielgruppe: den kulturell Kreativen, den Neo-Ökos, den sogenannten Lohas, Menschen also, die einen „Lifestyle of Health and Sustainability“ pflegen.
Die treiben – dank hoher Haushaltsnettoeinkommen und hoher formaler Bildung – Marketingchefs großer Unternehmen sekundenschnell die Dollarzeichen in die Augen.

… und nicht nur diesen, denn vor der Anmeldung empfiehlt sich die Utopia AGB zu lesen, die einige interessante Passagen bietet, wie etwa über das Urheberrecht und das Nutzungsrecht der Einträge egal welcher Art, denn diese werden samt und sonders UTOPIA übertragen, räumlich und zeitlich unbegrenzt und

gleich in welcher Form und auf welchem Trägermedium (insbesondere Online, CD-ROM, DVD, Telekommunikations- und Datennetze, Online-Dienste, Datenbankfunktionen und Archivierung) sowie zur Veröffentlichung in Buchform. UTOPIA ist berechtigt, die eingeräumten Nutzungsrechte auch auf Dritte zu übertragen. Eine urheberrechtliche Vergütung wird nicht gezahlt.

Insofern auch ein sehr interessantes Geschäftsmodell mit user-generated Content, wie es im Fachchinesisch heißt. 😉

Ich bin kritisch und das nicht nur wegen der AGB, sondern auch weil es auf eine Konsumhaltung hinweist, die an sozialer Gerechtigkeit weltweit nur am Rande interessiert scheint, sondern eher dazu neigt, sich dem persönlichem Wohlbefinden und spiritueller Selbstverwirklichung zu widmen und nebenbei scheinbar tonnenweise CO2 zu sparen.
Denn Kulturell-Kreative, die auch Utopia-Zielgruppe sein sollen, haben nicht nur einen Blick auf das nachhaltige Produzieren und Wirtschaften, sondern sehen auch, dass die Gesellschaft sich verändern muss, was über eine Konsumrebellion nach Joseph Heath hinausgeht. So fragen sich Kulturkreative zu Recht, ob Utopia nicht ein trojanisches Pferd sei. Es wäre nicht das erste hierbei. Denn Ivyworld.de ist es ja definitv, dazu muss mensch nicht einmal erleuchtet sein.

Wikipedia zu Thomas Morus Utopia

12 Nov 07

The Hub ist eine globale Plattform für Menschenrechte, die durch videos und Aktionen wie Video, Audio und Fotos auf Menschenrechtsverletzungen aller Art hinweist, ob sie nun die politischen, zivilgesellschaftlichen, sozialen, wirtchaftlichen oder kulturellen Rechte betreffen. Die graswurzelbewegte, partizipatorische Website The Hub befähigt jeden mit Internetzugang, egal wo in der Welt, Medien hochzuladen, zu diskutieren und teilzunehmen. Organisationen, Netzwerke und Gruppen überall in der Welt können so ihre Geschichten und Kampagnen über Menschenrechtsverletzungen weltweit bekanntmachen.

18 Mai 07

Presse, Nachrichten, News, Globalisierung, Macht, Krieg, Konflikte, Terror, Irak, Afgharnistan, Israel, USA, Afrika, Asien, Menschenrechte, Geheimdienste, Verschwörungen, Überwachung

NET NEWS GLOBAL