Archiv der Kategorie: Konsum

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25 Mrz 10

Krista Nowak eröffnete vor 20 Jahren den ersten Eine-Welt-Laden Ostberlins und spricht in der taz über fairen Handel, hochwertige Produkte, Sinn und Unsinn der Biohandel- und Entwicklungsszene.

Es hat schon eine Wirkung, wenn man sich als Verbraucher an ökologischen, ethischen und sozialen Standards orientiert, also an dem, was man ökofair nennt. Ebenso wichtig wie der Verkauf fair gehandelter Produkte ist uns die Aufklärung.
Fairtrade-Schokolade hab ich nur gegessen, weil es richtig war, taz, 21.03.2010

5 Mrz 10

Selbst in Frauenzeitschriften wird LOHAS als Trend erkannt. Amüsanter Artikel über einen Selbstversuch in PETRA mit brauchbaren Tipps und der Erkenntnis, dass von heute auf morgen nichts geht.

Ein echter LOHAS-Jünger sieht sich als „moralischen Hedonisten“, der auf nichts verzichten, sondern das Leben genießen will, mit allem Luxus – aber eben nicht auf Kosten der Natur.

Eine weitere Erkenntnis wäre ohne Geld lässt sich schlecht lohasen. 😉 Lohas hat durchaus den Hauch des mittelalterlichen Ablaßhandels.

8 Sep 09

Manchen ist Leo Babauta bekannt durch sein Blog Zen Habits oder das E-Book Zen to done, das von Florian Steglich ins Deutsche übersetzt wurde und bei imgriff.com zu finden ist. Er schreibt über Simplicity in Zen Habits und hat nun ein neues Blog mnmlist.com eröffnet, was sich dem Minimalismus verschreibt. Der Untertitel ist on life with the bare essentials.

This blog will focus pretty much exclusively on minimalism, a passion of mine. Not all Zen Habits readers are incredibly interested in minimalism, so I’m breaking off this blog for those who are.

Leo Babauta könnte man den Gruppierungen LOVOS oder besser noch Scuppies zuordnen, wenn man ins Marketingsprech verfallen will. 😉

In Anlehnung an LOHAS wird der Lebensstil des Einfachen Lebens auch als LOVOS („Lifestyles of Voluntary Simplicity“) bezeichnet. Die Motive beider Lebensstile überschneiden sich, wobei LOVOS einen bewussten Konsumverzicht anstreben. In den Vereinigten Staaten existiert zudem der Begriff „Scuppie“ für „socially conscious upwardly-mobile people“.
Quelle: wikipedia, LOHAS

25 Jul 09

In Text | Design | Code habe ich einen meiner Diskussionsbeiträge in einem Netzwerk zum Thema Privatvorsorge ausgeführt und mit zahlreichen Infos und weiterführenden Links zum Thema ethischem Investment garniert. Wenn Geld nicht schaden soll – ethisches Investment.

Viel wichtiger als die Frage, ob sich private Vorsorge rentiere, finde ich die Frage: Was geschieht mit dem eingezahlten Geld? Denn hier wird man im Dunkeln gelassen. Was machen Banken, Versicherungen, Fonds und auch staatliche Stellen mit den ihnen anvertrauten Geldern? Wohin fließen diese? Denn Omas Sparstrumpf ist in diesen Unternehmen und Institutionen wohl kaum anzutreffen.
Es könnte also durchaus sein, dass selbst Menschen, die Kriege und Umweltzerstörung verabscheuen, bei ihrer Privatvorsorge und -absicherung diese indirekt finanzieren. Denn Versicherungen, Fonds und Banken streuen ihre Gelder, die eigentlich den Privatvorsorgenden gehören, aber eben genau das bedeutet, dass mensch in unethische Anlagen investieren kann, ohne es zu wissen.

3 Jul 09

Der Liter Milch für 48 Cent beruht auf einem Einkaufspreis von 18 Cent bei den Molkereien. Aber nicht nur die Milchbauern protestieren gegen den ruinösen Preiskampf der Discounter gegenüber ihren Lieferanten. So fordern ver.di, oxfam und weitere NGOs in ihrer Online-Petition auf unfairen-einkauf-stoppen.de:

  • die Einhaltung von Arbeits- und Menschenrechten
  • faire Einkaufspraktiken
  • Transparenz

Beim Wettkampf um die Gunst der Kunden und um Marktanteile spielt der Preis eine zentrale Rolle. Der eigentliche ruinöse Preiskampf findet aber auf der Einkaufsseite statt. Die Zeche bezahlen Arbeiter/innen in der Produktion hierzulande sowie in Entwicklungsländern und Beschäftigte im Verkauf. Hungerlöhne, miserable Arbeitsbedingungen, Überstunden und zunehmend unsichere Arbeitsverhältnisse sind die Folge.

Unterzeichnen Sie den Appell an Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro auf unfairen-einkauf-stoppen.de und vor allem: Kaufen Sie fair ein!

1 Jun 09

Konsumpf ist ein Forum für kreative Konsumkritik. Die Schwerpunkte sind vor allem Culture Jamming, Nachhaltigkeit, Konzernkritik und Adbusting

Ursprünglich war er als reiner Culture Jamming/Anti-Werbung- und Konsumkritik-Blog geplant, doch wie das halt so ist, wenn man sich einmal mit diesem Thema beschäftigt, stellt man schnell fest, dass viele dieser Probleme auf unserer Welt miteinander verbunden sind und monokausale Erklärungsversuche fehl schlagen. Von daher werde ich immer auch Überlegungen und Fundstücke aus den Bereichen Globalisierungskritik, Konzernkritik, Umweltpolitik/Ökologie, Nachhaltigkeit, Mediendemokratie und komplementäre/alternative Währungssysteme mit einfließen lassen.

Kurz gesagt soll Konsumpf (m)eine Stimme gegen das in manchen Feldern aus dem Ruder laufende real existierende Dasein und für eine gerechtere und selbstbestimmtere Gesellschaft sein.

15 Apr 08

Edeka, Rewe, Aldi, Lidl und Metro sind mit verantwortlich dafür, dass Tausende von Arbeiter/innen in Entwicklungsländern zu Hungerlöhnen und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen. Die genannten fünf größten deutschen Supermarktketten bedienen 70 Prozent des Marktes und nutzen diese Macht schamlos aus. Am Beispiel des Bananen- und Ananasmarktes belegt die neue Oxfam-Studie „Endstation Ladentheke“ die katastrophalen Arbeitsbedingungen der Arbeiter/innen in Costa Rica und Ecuador. Oxfam Deutschland fordert die Supermarktkonzerne auf, ihre Einkaufspolitik drastisch zu ändern. Ferner ruft Oxfam das Bundeskartellamt zur umfassenden Prüfung der Einkaufsmacht der Supermarktketten auf.

Das stellt Oxfam in seiner Studie Endstation Ladentheke fest. Die Studie Endstation Ladentheke. Einzelhandel – Macht – Einkauf: Unter welchen Bedingungen Ananas und Bananen produziert werden, die in Deutschland über die Ladentheke gehen kann bei Oxfam als PDF heruntergeladen werden.

26 Dez 07

Genfood ist ein Blog, das sich in erster Linie als Newsarchiv versteht. Es entstand als Reaktion auf Monsantos Genmaisskandal, der schneller aus den Medien verschwand wie er hineinkam. Der Blogger/die Bloggerin verspricht:

Wenn wir kein Genfood mehr anbauen, entwickeln oder kaufen oder Monsanto seinen Geschäftsbetrieb einstellt, werde ich dieses Blog einstellen.

6 Dez 07

Auf Farmsubsidy.org sollten alle gehen, die immer noch auf den Bauer nebenan schimpfen, der doch ach so viele EU-Agrarsubventionsgelder bekommt, was zumeist nicht stimmt, und jene, die schon immer wissen wollten, welche Konzerne von den EU-Agrarsubventionen profitieren. Eine sehr erhellende englischsprachige Website. Billion ist die deutsche Milliarde – das nur zur Info.

26 Nov 07

Tempowahn und Aggression ist ein wirklich sehr interessanter Artikel in der jungen welt.

Eine Geschwindigkeitsbeschränkung wird neuerdings damit abgetan, sie bringe nur eine geringe Reduktion der Umwelt- und Klimabelastungen. Dieser Einwand trifft nur teilweise zu. Wichtig ist vor allem, daß ein Tempolimit anders als viele andere debattierte Maßnahmen so gut wie nichts kostet und Klima und Umwelt sofort deutlich entlastet. Doch der entscheidende Effekt einer allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkung wird ausgeblendet: die Reduktion der Zahl der Getöteten und Verletzten.
junge welt, Tempowahn und Aggression, 24.11.2007

Ein bedenkenswertes Zitat finden Sie am Ende des Artikels:

Der Dirigent des Formel-1-Zirkus, Bernie Ecclestone kommt – wohl unbewußt – auf die faschistischen Wurzeln des Tempowahns zurück: »Ich glaube an die Diktatur. Nicht nur in der Formel 1, sondern überall. Nur so können Sie wirklich die Sachen schnell erledigen.«

14 Nov 07

Reto Stauss einfacher Weg, um das Klima, überhaupt die Welt zu retten und glücklich, schlank und reich zu werden. Red Hot Chili Peppers haben das passende Lied dazu Throw Away Your Television und in St. Petersburg gibt es die passende Street Art laut Deutschlandradio.

3 Mrz 06

RAPEX – Rapid Alert System for Non-Food Products – Website der EU, die vor gefährlichen Produkten warnt.
RAPEX serves as a single rapid alert system for dangerous consumer products. All non-food products intended for consumers or likely under reasonably foreseeable conditions to be used by consumers are included within the scope of RAPEX, with the exception of pharmaceutical and medical products.

29 Sep 05

Gerechtigkeit jetzt! – Die Welthandelskampagne ist ein Zusammenschluss aus 36 Organisationen aus den Bereichen Entwicklung, Kirche, Umwelt, Menschenrechte und Gewerkschaften.

28 Sep 05

Das Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft bietet Infos und Materialien für gentechnikfreie Landwirtschaft und Produkte.

Nur gemeinsam lässt es sich organisieren, auch in Zukunft noch gentechnikfreie Futtermittel und gentechnikfreies Saatgut kaufen zu können. Dazu brauchen sie praktische Informationen: Wer bietet gentechnikfreie Ware an – und zu welchem Preis? Wo gibt es garantiert gentechnikfreies Soja? Welcher Pflanzenzüchter setzt auch in Zukunft auf herkömmliche Züchtungsmethoden? Was ist bei der Vermarktung zu beachten?

19 Jun 05

Tourism Watch ist ein Informationsdienst für Dritte-Welt-Tourismus und eine Arbeitsstelle im Evangelischen Entwicklungsdienst e.V. (EED)
Der EED engagiert sich gemeinsam mit ökumenischen Partnern für eine nachhaltige, umweltverträgliche und sozialverantwortliche Tourismusentwicklung. Vor dem Hintergrund einer Vielzahl von negativen Auswirkungen des Tourismus wird die Gleichung „Tourismus = Entwicklung“ kritisch in Frage gestellt.

15 Jun 05

Seit 1994 engagiert sich das Adivasi-Tee-Projekt (ATP) für die indischen UreinwohnerInnen (Adivasi) im Gudalur-Tal Südindiens. ATP arbeitet dabei eng zusammen mit seiner indischen Partner-Organisation ACCORD und der Adivasi-Interessenvertretung AMS.
Das Adivasi-Tee-Projekt (ATP)

  • unterstützt den Weg der Adivasi zu kultureller und wirtschaftlicher Selbstbestimmung durch den Verkauf des Tees von der Adivasi-Teeplantage sowie durch Spendenwerbung zur Rückzahlung des zinslosen Kredites, welcher zum Kauf der Adivasi-Teeplantage aufgenommen wurde.
  • macht Leben und Arbeiten der Adivasi und entwicklungspolitische Zusammenhänge bekannter durch Bildungs- und Informationsarbeit in Weltläden, Kirchengemeinden, Akademien und bei den Kirchentagen sowie durch Schulprojekte und Seminare.
  • pflegt den interreligiösen Dialog und den kulturellen Austausch durch entwicklungspolitische Begegnungsreisen in Deutschland und Indien sowie durch gemeinsame Veranstaltungen mit unseren indischen PartnerInnen.

5 Jun 05

Der Kongress Mac Planet.com von ATTAC, BUND und GREENPEACE, in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Auf dem Kongress ging es um die Fragen individueller und gesellschaftlicher Konsum- und Lebensstile.

24 Mai 05

foodwatch-Report „Lug und Trog“ (PDF) zeigt, dass die Landwirtschaft auf möglichst billiges Futter angewiesen ist, weil Futter den Großteil der Produktionskosten verursacht. So ist ein Mehrpreis für eine höhere Qualität bei Futtermitteln nicht im Interesse der Fleischwirtschaft.

Das geht auf Kosten der Gesundheit der Verbraucher. Ein akutes Beispiel ist der chlorhaltige Schadstoff Dioxin, der immer wieder in Futtermitteln gefunden wird. Über das Tierfutter findet ein ständiger Gifteintrag in Lebensmittel statt – mit Billigung von Regierungen und Überwachungsbehörden. Um Lebensmittel nicht vom Markt nehmen zu müssen, plant die Europäische Union sogar eine Erhöhung der Höchstgrenzen für Dioxine.

21 Mai 05

Im Peak Oil-Forum geht es um Peak Oil, dessen quantitatives wie qualitatives Ausmaß, die weltweiten wie auch persönlichen Konsequenzen sowie die Frage, wie die Energieversorgung zukünftig aussehen könnte, behandeln.
Interessante und aktuelle Linkliste zum Thema Peak-Oil.

17 Apr 05

Das Portal Oeko-fair.de fördert nachhaltiges Konsumverhalten, indem es über Produkte, Aktivitäten und Organisationen im öko-fairen Bereich informiert und zugleich eine vernetzende Funktion zwischen den vielfältigen Akteuren übernimmt. Die Idee ist, dass mehr Transparenz und Information auch zu einer bewussteren Kaufentscheidung für nachhaltige Produkte führt.
Das Portal versteht sich als Dienstleister sowohl für öko-fair engagierte Organisationen und Unternehmen als auch für alle am nachhaltigen Konsum interessierten Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Multiplikatoren.