Hetzkampagnen gegen Sabine Schiffer

Es folgte zwei Tage lang ein beleidigendes, nur in seltenen Fällen sachliches E-Mail-Bombardement. Schiffer nimmt’s sportlich: »Die expliziten Drohungen waren anonym, die meisten Mails nicht. Aus der Antisemitismusforschung weiß man: In Zeiten, wo der Antisemitismus hoffähig war und eine gesellschaftliche Anerkennung vermutet oder vorausgesetzt werden konnte, äußerten sich vermehrt Menschen unter ihrem Klarnamen antisemitisch.« In »Antisemitismus und Islamophobie: Ein Vergleich« heraus, in dem unter anderem die Rolle von Broder und Ralph Giordano in der öffentlichen Diskussion um Juden und Muslime näher beleuchtet wird. Darin stellen die Autoren fest, dass die beiden sehr viel mehr Aufmerksamkeit erhalten, als Menschen oder Gruppen wie etwa die Jüdisch-Islamische Gesellschaft in Deutschland – die versuchen, sich die Hände zu reichen. Schiffer ist davon überzeugt, dass nur ein »Schulterschluss zwischen Juden und Muslimen Abhilfe schaffen kann«

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