Wer lebt den Wandel?

Johannes Heimraths Artikel Wer lebt den Wandel? für den „Spirituellen Taschenkalender“ 2007 versucht Klarheit in den Begriffsdschungel um die kulturell Kreativen zu bringen. Die kulturell Kreativen, der LOHAS-Markt und die Rettung der Welt ist ein passender Untertitel. Er schildert vier Phasen und zeigt die konkurrierenden Begriffe auf:

Selbstverständlich ist diese Schilderung der vier Phasen, in denen sich das Phänomen der kulturell Kreativen derzeit zeigt, stark überzeichnet und idealisiert. Mit Absicht. Denn es gibt einstweilen mehrere konkurrierende Begriffe, die alle vorgeben, dasselbe zu meinen: Postmoderne, Postmaterialisten, Integrale Kultur, Transmaterialisten … und schließlich
LOHAS. Das Akronym bedeutet „Lifstyles of Health and Sustainability“, was soviel heißt wie „gesundheitsbewusster, nachhaltiger Lebensstil“. LOHAS hat sich in jüngster Zeit zu einem Zauberwort in der Wirtschaft entwickelt: Gesundheit und Nachhaltigkeit als tragende Elemente eines neuen Lebensstils – das ist endlich mal wieder ein neues Zielpublikum, das mit entsprechend designten Produkten und den richtigen Reizwörtern gewonnen werden kann.
Aus dem bisher Gesagten ergibt sich jedoch der wichtigste Unterschied zum kulturkreativen Konzept: LOHAS beschreibt ein Kosumentensegment, während Kulturkreative sich anschicken, zu einer Wertegemeinschaft heranzuwachsen. LOHAS verspricht wachsende Umsätze, die kulturell Kreativen arbeiten an einer gewandelten Welt. LOHAS bewegt die Märkte, die Kulturkreativen haben das Zeug, zur Bürgerbewegung zu werden.

Wer lebt den Wandel? als PDF-Datei.

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