Streichung von Sozialprogrammen für rasant steigende Rüstungsausgaben

Für die Kriege in Irak und Afghanistan fordert Bush zusätzlich rund 245 Milliarden US-Dollar, 100 Milliarden Dollar als Nachtragshaushalt für das laufende Jahr und 145 Milliarden Dollar für 2008. Hinzu muß das »normale« Pentagonbudget gerechnet werden, das 2008 auf 481,4 Milliarden Dollar steigen soll, was sich zusammen mit den Kriegsausgaben für 2008 auf insgesamt 626,1 Milliarden Dollar addiert. Zugleich will Bush die bedeutendsten Gesundheitsprogramme für die Armen des Landes, Medicare und Medicaid, um 31 Milliarden Dollar und Bildungsprogramme für arme Familien wie »Laßt kein Kind zurück« um 13,5 Milliarden Dollar kürzen.
Quelle: junge Welt, Bush füllt Kriegskasse, 07.02.2007

Wenn es um Krieg[svorbereitungen] geht und Gelder gebraucht werden, wird zuerst den Schwächsten der Gesellschaft die Unterstützung gestrichen. In Deutschland ist das nicht anders. Globalisierung – so wie sie gestaltet wird – ist Krieg.

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