Arbeitslose an die Waffen!

Hans-Dieter Hey in der NRhZ über die Bundeswehranwerbeaktivitäten in der Kölner ARGE und einigen Zusammenhängen, die die Massenmedien gerne verschweigen. Wie etwa den, dass die steigenden Militärausgaben erst durch sinkende Sozialausgaben möglich werden.

Vergangenen Donnerstag machten rund dreißig FriedensaktivistInnen der Gruppe „Bundeswehr wegtreten“ öffentlich, was sie von den neuen Rekrutierungsmethoden der Bundeswehr halten. Anlass waren Wehrberater, die im Berufsbildungszentrum (BIZ) der Kölner Arbeitsagentur auf Soldatenfang gingen. Die Agentur für Arbeit entpuppte sich dabei als Rekrutierungsbüro. Mit künstlichen Totenschädeln, Plakaten und Faltblättern machten sie deutlich, dass Notlagen von Menschen wegen fehlender Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für Kriege im Zeichen der Globalisierung missbraucht werden.
Quelle: Hans-Dieter Hey, Arbeitslose an die Waffen!, 31.01.2007

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