Desertieren in Deutschland und anderswo

Mindestens 8000 US-Soldaten sind seit Beginn des Irak-Krieges im Frühjahr 2003 weltweit von ihren Einheiten geflohen, berichtete kürzlich die Zeitung „USA Today“. Das Fachmagazin „Air Force Times“ schreibt gar von 40.000 desertierten GIs seit dem Jahr 2000. Hunderte suchen Zuflucht im Nachbarland Kanada, wo eine Gruppe engagierter US-Deserteure derzeit um politisches Asyl kämpft. Doch einige tauchen auch in Deutschland unter.

Gleich zwei Organisationen kümmern sich in Deutschland um kriegsmüde US-Soldaten. Der Verein Connection e.V. in Offenbach und das Military Counseling Network (MCN) in Bammental bei Heidelberg.
Quelle: Spiegel online, Flucht vor der eigenen Armee, 08.10.2006

Weiterführende Links:
Connection e.V. – Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure. Dort finden Sie auch Kontaktadressen und Links zum Thema Kriegsdienstverweigerung international.
Military Counseling Network

Dieser Beitrag wurde unter Deutschland abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.