Wir wollen keine Armee für Weltordnungskriege

Auszug aus der Rede Arno Neubers, Friedensbündnis Karlsruhe, beim Antikriegstag in Karlsruhe:

Anläßlich des Kongo-Einsatzes hat die Wirtschaftspresse gejubelt, endlich ginge es nicht um Moral und Menschenrechte, sondern um Rohstoffe und Gewinnerwartungen. Jetzt wird man noch grundsätzlicher

Die Frankfurter Allgemeine hat in einem Leitartikel geschrieben: „Die Politiker müssen der deutschen Öffentlichkeit beibringen, dass geschichtliche, humanitäre und vordergründige materielle Erwägungen nicht der Grund dafür sind, dass deutsche Soldaten zu Konfliktherden geschickt werden. Im Kern geht es um etwas Grundlegenderes: Deutschland leistet seinen Beitrag zur Aufrechterhaltung der herrschenden Weltordnung, von der es profitiert wie wenig andere Länder.“ (FAS 13.08.06)

Die herrschende Weltordnung ist keine Ordnung. Sie ist ein blutiges System von Ausbeutung, ungerechten Konditionen, doppelten Standards, Armut, Hunger, Elend, Perspektivlosigkeit und Tod für Millionen Menschen.

Wir wollen keine Armee für Weltordnungskriege. Wir wollen eine andere Weltordnung. Eine Welt des Friedens, der Gerechtigkeit und der Solidarität – das ist unser Ziel. Unser Widerstand gegen Kriegspolitik und Militarismus ist unser Weg. Abrüstung statt Sozialabbau ist unsere Forderung.
Quelle: Informationsstelle Militarisierung, IMI-Standpunkt 2006/067, Wir wollen keine Armee für Weltordnungskriege. Wir wollen eine andere Weltordnung., 03.09.2006

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