UNO-Menschenrechtsrat verurteilt israelisches Vorgehen in Libanon

Der UNO-Menschenrechtsrat in Genf forderte am 11.08.2006 ein sofortiges Ende der israelischen Militäroperationen in Libanon. Laut NZZ stimmten 27 Länder für eine entsprechende Resolution, 11 sprachen sich dagegen aus, und 8 enthielten sich, darunter die Schweiz.

Die Schweiz, Südkorea und einige afrikanische Länder enthielten sich der Stimme. Für die Resolution votierten die arabischen und islamischen Staaten, die den Text eingebracht hatten, sowie China, Russland, Indien, Südafrika und die meisten der lateinamerikanischen Ratsmitglieder.

Mit „Nein“ stimmten die EU-Staaten sowie Kanada, Japan, Rumänien und die Ukraine. Die Resolution beschuldigt Israel der systematischen Verletzung der Menschenrechte und internationaler Abkommen. Ausserdem wird die Entsendung einer Untersuchungskommission verlangt.
Quelle: Liechtensteiner Vaterland, UNO-Menschenrechtsrat verurteilt israelisches Vorgehen in Libanon, 11.08.2006

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