Gesellschaft x

7 Apr 11

Der Freiburger Hirnforscher Joachim Bauer besteht darauf, dass der Mensch im Kern gut sei – ein soziales Wesen

via “Auf Ungerechtigkeit reagiert das Gehirn mit Ekel” : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv.

28 Feb 11

Nichts kommt aus dem Nichts.

es gab, gibt und kann schlicht und einfach keinen menschen geben, der aus einem quasi sozialen vakuum heraus etwas schafft. ich bin für die arbeit hier und allgemeiner in allen aspekten meiner existenz auf die erfindungen und v.a. die arbeit vieler anderer angewiesen – und auch das gilt für uns alle.

via als-ob-leben ? : notiz: dann doch noch ein paar worte zum hochstapler [update].

20 Feb 11

Das ist ein recht guter Rundumschlag.

Wenn diese Entwicklung, an der die schon genannten Wirkfaktoren der TV-Unterhaltung teilhaben, gewollt ist, heißt sie: Entzug von Urteilsfähigkeit und Bildung, Lebenskultur, familiärer Integration. Auch die soziale Absicherung, die in der Nachkriegszeit mit Krankenkassen und Arbeitslosenversicherung in Deutschland ein hohes Niveau erreicht hat, steht mittel- bis langfristig auf dem Spiel.

via TP: “Semiotische und emotionale Kampfzone”.

18 Feb 11

Die Erkenntnis in einem kleinen Satz. Der technologische Fortschritt vernichtet Arbeit trotz Wirtschaftswachstum. Folgen sind u.a.  steigende Arbeitslosigkeit und Armut.

Einstein hatte schon recht, als er sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Der Artikel kommt aber nicht drauf.

Die Jugendarbeitslosigkeit ist allerdings auch für reiche Demokratien eine Herausforderung. […] Ein Grossteil der gut bezahlten Arbeit, die einst Hochschulabsolventen verrichteten, sei automatisiert oder ausgelagert worden.

via Die verlorene Generation – Ausland: Die arabische Revolution – bazonline.ch.

15 Feb 11

Ein doch recht widersprüchliches Interview.

Nein, aber es gibt eine Strukturidentität: die Verkennung der Realität. Die Krise der repräsentativen Demokratie wird von den heute Herrschenden jedenfalls weit unterschätzt. Es gehen Prozesse in diesem Land vonstatten, die von der Politik nicht ernst genug genommen werden.

via So geruhsam bleibt es nicht : Textarchiv : Berliner Zeitung Archiv.

Jenseits der 08/15-Leben.

Ich bin seit Jahren in diversen sozialen Bewegungen engagiert: Antiatom-Bewegung, Pazifismus, Globalisierungs- und Konsumkritik, gegen Gentechnik, … Ich bin gebürtige Französin und 2005 nach Lüneburg gekommen. Die internationale Vernetzung von sozialen Bewegungen liegt mir besonders am Herzen, denn Probleme machen ja keinen Halt an der Grenze! Meine besondere Art mich zu engagieren hat mit der dritten Dimension zu tun. Ich bin Aktions-Kletterkünstlerin.

ecureuille-eichhoernchen.

13 Feb 11

Themenblog über Alternativen

Demonetarisierung ist in einer breiten Palette von Debatten und Praktiken für eine andere Gesellschaft, die ebenso notwendig wie möglich ist, präsent. Demonetize.it! macht sie sichtbar, bringt sie zusammen und zeigt Unterschiede auf.

Demonetize it!.

12 Feb 11

In knappen drei Stunden wird in Zeitgeist: Moving Forward ein gigantischer thematischer Bogen gespannt, bei dessen wissenschaftlicher Erschließung und Bearbeitung in den vergangen Jahrhunderten Kapitalismuskritiker jeglicher Couleur ganze Bibliotheken an Textmaterial produzierten.

via Zeitgeist: Moving Forward – It´s the system, stupid! | Film.

Zeitgeist: Moving Forward, by director Peter Joseph, is a feature length documentary work which will present a case for a needed transition out of the current socioeconomic monetary paradigm which governs the entire world society.
This subject matter will transcend the issues of cultural relativism and traditional ideology and move to relate the core, empirical “life ground” attributes of human and social survival, extrapolating those immutable natural laws into a new sustainable social paradigm called a “Resource-Based Economy”.

“Zeitgeist: Moving Forward”.

10 Feb 11

Die Kopie war und ist Wesensmerkmal der gesellschaftlichen Produktion aller Mittel zum Leben – unabhängig von der Gesellschaftsform. Die entwicklungslogische Rekonstruktion hat den Formwandel der Kopie im Kapitalismus von der unmittelbar-physischen Kopie über die Analogkopie bis zur digitalen Kopie gezeigt. Dabei trennten sich die Elemente, die zuvor vereint als menschliches oder dinglich repräsentiertes Wissen und Können existierten. Die Trennung ermöglichte ihre getrennte Entwicklung in ungekanntem Ausmaß bis auf Basis der digitalen Form die Reintegration zu einer potenziell globalen allgemeinen digital-basierten Infrastruktur auf den Weg gebracht wurde.

via Zur politischen Ökonomie von Kopie und Kopierschutz – Streifzüge – Magazinierte Transformationslust.

5 Feb 11

Das dürfte der Text des Tages werden. Gut geschrieben.

Es ist übrigens kein Zeichen von Demokratienähe, wenn aufgrund möglicher geopolitischer Unwägbarkeiten eine Bürgerbewegung distanziert betrachtet wird, während ihr Gegenüber trotz jahrelanger Folter offen die Sympathien gewählter Volksvertreter entgegen nimmt. So ein Verhalten ist wahrscheinlich sogar ein Grund, Politiker aus dem Kreis überzeugter Demokraten auszuschließen und sie in eine neue Kategorie einzureihen, die ich mal in Anlehnung an Habermas Konsensdemokraten nennen will.

via Das Kaffeehaus des 3. Jahrtausends? | digitalpublic.de.

4 Feb 11

Sehr lesens- und überlegenswerter Text.

Politik geschieht eben nicht nur in den so genannten „revolutionären Momenten“, in denen sich etwas Aufgestautes entlädt. Politik geschieht jederzeit im Alltag. (…)
All diese Anstrengungen und Verhandlungen sind es, die eine Gesellschaft wirklich und nachhaltig verändern. Sie brauchen dafür keinen großen Knall, keine revolutionäre Eruption. Vielmehr verhält es sich genau anders herum: Kommt es, aus welchen Gründen auch immer, an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit zu einer revolutionären Situation, dann werden all diese kleinen politischen Veränderungen und Mühen plötzlich eminent wichtig. Denn nur sie können sicherstellen, dass eine Revolution auch wirklich eine Revolution ist – und nicht einfach eine weitere Runde im alten, langweiligen, ödipalen Ritual zwischen verknöcherten Vätern und revoltierenden Söhnen.

Tomaten auf den Augen. Über Revolutionen. « Aus Liebe zur Freiheit.

2 Feb 11

Ursula Sarrazin fischt in uralten, abgestandenen Gewässern. Der über die Jugend lästernde Alte ist die Konstante der Menschheit; der jeweiligen aktuellen Jugend zu spotten, es ist Menschheitssport, der sich durch alle Zeitalter zog. Und er ist ein haltloses Treiben. Wären alle Söhne und Töchter oder Enkel und Enkelinnen auch nur ein halbes Prozent schlechter gewesen als Eltern oder Großeltern, dann hätte es etwas wie menschlichen Fortschritt nie gegeben.

via ad sinistram: Diese Jugend von heute….

16 Apr 10

Zur ideologischen Dichotomie zwischen Digital Natives und Digital Immigrants Mit den Begriffen Digital Natives und Digital Immigrants spaltet der amerikanische Pädagoge Marc Prensky im Jahr 2001 die Medien nutzende Weltbevölkerung in zwei Gruppen. 2007 kehrt dieselbe Dichotomie in Johann Günthers gleichnamiger Monographie wieder, ein weiteres Jahr später verwenden die Juristen John Palfrey und Urs Gasser die Terminologie in ihrem Buch “Born Digital. Understanding the First Generation of Digital Natives”.

TP: Borniert analog

8 Sep 09

Ich habe Das Tahiti Projekt noch nicht gelesen, d.h. meine heutige Leseempfehlung ist ein Buch, das bei mir ganz oben auf meiner Leseliste steht. Die Website zum Buch ist sehr informativ und aus ihr ist auch das folgende Zitat:

Ist die Welt noch zu retten? Deutschland im Jahr 2022. Das Land steht kurz vor einem Bürgerkrieg, der Rest der Welt droht in einem Chaos aus natur- und menschengemachten Katastrophen unterzugehen, während auf Tahiti ein neues Paradies heranwächst.
Aber wird es der junge Präsident schaffen, sich gegen die Wirtschaftsinteressen der “Global Player” auf Dauer durchzusetzen und sein Land zu beschützen? Und welche Rolle spielen dabei Cording, der idealistische aber ausgebrannte Hamburger Spitzenjournalist und sein junger Freund Steve?
Quelle: Tahiti-Projekt

Übrigens gibt es auch noch ein Blog namens Tahiti Virus. Dort schreiben auch die Nachwuchsforscher Kimberley Ellis und Raphael Mutter, die seit Ende Juni für drei Monate in Französisch Polynesien sind, um eine Machbarkeitsstudie in Anlehnung an Das Tahiti-Projekt zu erstellen.

Das Tahiti-Projekt
Dirk C. Fleck
geb. – 344 Seiten – Pendo Verlag – 2008
ISBN 978-3-86612-155-3 – 19,90 €

30 Aug 09

“Es sei an der Zeit, die alte „Ressourcen-Nutzungskultur“ durch einen neue „Potenzial-Entfaltungskultur“ zu ersetzen. Doch was in der alten Kultur richtig war, wird in der neuen Kultur falsch sein. Wo sich kreatives Potenzial der Menschen entfalten soll, darf man nicht durch Druck und Angst effiziente Arbeit erzwingen.”

Kreativität: Begeisterung formt unser Hirn « DiePresse.com

28 Aug 09

Jörg Wittkewitz kritisiert ebenfalls das Manifest der “Digital Natives”

Kritik und Anregungen zum Digital Natives Manifest | digitalpublic.de

Bedauerlicherweise ist es nicht so einfach, wie das Manifest den Anschein erweckt. Das hat immer noch den Geruch Marcuses eindimensionalen Menschen

changeX:Eingeborene der digitalen Netze