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	<title>Kommentare für Claudia Troßmann &amp; her daily Snippets</title>
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		<title>Kommentar zu Loslassen &#8211; Blogger goes Fastenzeit 2012 von Claudia Troßmann</title>
		<link>http://kulturblog.de/2012/04/05/loslassen-blogger-goes-fastenzeit-2012/#comment-656</link>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:55:56 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Alexandra Graßler,
danke. Ich mache das regelmäßig. Und zur Einstimmung lese ich zumeist Karen Kingstons Buch über das Gerümpel des Alltags. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Alexandra Graßler,<br />
danke. Ich mache das regelmäßig. Und zur Einstimmung lese ich zumeist Karen Kingstons Buch über das Gerümpel des Alltags. <img src='http://kulturblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kommentar zu Loslassen &#8211; Blogger goes Fastenzeit 2012 von Alexandra Graßler</title>
		<link>http://kulturblog.de/2012/04/05/loslassen-blogger-goes-fastenzeit-2012/#comment-655</link>
		<dc:creator>Alexandra Graßler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 08:12:05 +0000</pubDate>
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		<description>Viel Spaß beim Ausmisten und Loslassen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Spaß beim Ausmisten und Loslassen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unfairen Einkauf stoppen! &#8211; gemeinsame Online-Petition ver.di und oxfam von Gisela Hohner-Herbert</title>
		<link>http://kulturblog.de/2009/07/03/unfairen-einkauf-stoppen-gemeinsame-online-petition-ver-di-und-oxfam/#comment-34</link>
		<dc:creator>Gisela Hohner-Herbert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:14:08 +0000</pubDate>
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		<description>Ich unterstütze die Aktion &quot;unfairen-einkauf-stoppen&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich unterstütze die Aktion &#8220;unfairen-einkauf-stoppen&#8221;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein paar kritische Worte zu Utopia.de und Ivyworld.de von Roderic Schuchart</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-33</link>
		<dc:creator>Roderic Schuchart</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 05:38:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe die Thematik mit der Oberflächlichkeit von utopia.de ähnlich, wie der Ersteller dieses Blogs und bedaure es, dass die utopia.de-Redaktion es nicht schafft, sich über den offensichtlichen Grad einer reinen LOHAS-Lifestyle-Community mit Web2.0-Trend-Charakter zur persönlichen Selbstdarstellung (nach dem Motto: &quot;Ich habe dank utopia.de zu Ökostrom gewechselt und alle Tiere und Pflanzen sind jetzt meine Knuddel-Freunde!&quot;).
Leider werden nach wie vor die Nutzer dieser Community lediglich auf ihr Konsumverhalten reduziert, die in vorgefertigten Profilmasken ihr persönliches Für und Wider zu gewissen Konsumstrategien und (Bio-)Produkten darstellen können.
Dem ganzen wird derweil ständig der Charakter der angeblichen Weltverbesserung verliehen ohne an den eigentlichen Kernproblemen zu rütteln.
Ökologisches Bewusstsein wird auf die Themen Atomausstieg, CO2-Verbrauch, Energiesparlampen und Bio-Produkte reduziert... dogmagleiche Slogans einiger selbsternannter Öko-Gurus werden mantragleich nachgeplappert!

Diese Plattform hätte aufgrund seiner hohen Präsenz in den Medien und seiner allgemeinen Bekanntheit vermutlich durchaus das Potenzial sich zu einer medienpsychologischen Kraft im Sinne einer ernstzunehmenden &quot;Kritischen Masse&quot; zu entwickeln, kommt aber leider (vielleicht auch durchaus willentlich!) nicht über den nötigen Schwellenwert hinaus und dümpelt leider als &quot;seichte Selbstdarstellungsplattform für öko-affine Lifestyler&quot; ebenfalls nur im omnipräsenten Web2.0-Social-Community-Universum herum...

Schade drum!

Die Problematik mit den AGB&#039;s war mir bisher unbekannt und wird neben den von mir bereits oben erwähnten Kritikpunkten wohl ebenfalls ein Auslöser sein, mich als Nutzer in diesem Betätigungsfeld auf utopia.de zu löschen!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe die Thematik mit der Oberflächlichkeit von utopia.de ähnlich, wie der Ersteller dieses Blogs und bedaure es, dass die utopia.de-Redaktion es nicht schafft, sich über den offensichtlichen Grad einer reinen LOHAS-Lifestyle-Community mit Web2.0-Trend-Charakter zur persönlichen Selbstdarstellung (nach dem Motto: &#8220;Ich habe dank utopia.de zu Ökostrom gewechselt und alle Tiere und Pflanzen sind jetzt meine Knuddel-Freunde!&#8221;).<br />
Leider werden nach wie vor die Nutzer dieser Community lediglich auf ihr Konsumverhalten reduziert, die in vorgefertigten Profilmasken ihr persönliches Für und Wider zu gewissen Konsumstrategien und (Bio-)Produkten darstellen können.<br />
Dem ganzen wird derweil ständig der Charakter der angeblichen Weltverbesserung verliehen ohne an den eigentlichen Kernproblemen zu rütteln.<br />
Ökologisches Bewusstsein wird auf die Themen Atomausstieg, CO2-Verbrauch, Energiesparlampen und Bio-Produkte reduziert&#8230; dogmagleiche Slogans einiger selbsternannter Öko-Gurus werden mantragleich nachgeplappert!</p>
<p>Diese Plattform hätte aufgrund seiner hohen Präsenz in den Medien und seiner allgemeinen Bekanntheit vermutlich durchaus das Potenzial sich zu einer medienpsychologischen Kraft im Sinne einer ernstzunehmenden &#8220;Kritischen Masse&#8221; zu entwickeln, kommt aber leider (vielleicht auch durchaus willentlich!) nicht über den nötigen Schwellenwert hinaus und dümpelt leider als &#8220;seichte Selbstdarstellungsplattform für öko-affine Lifestyler&#8221; ebenfalls nur im omnipräsenten Web2.0-Social-Community-Universum herum&#8230;</p>
<p>Schade drum!</p>
<p>Die Problematik mit den AGB&#8217;s war mir bisher unbekannt und wird neben den von mir bereits oben erwähnten Kritikpunkten wohl ebenfalls ein Auslöser sein, mich als Nutzer in diesem Betätigungsfeld auf utopia.de zu löschen!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der falsche Kampf der Kulturen von Macht oder der surreale Kampf der Kulturen : Text &#124; Design &#124; Code</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/03/09/der_falsche_kampf_der_kulturen/#comment-8</link>
		<dc:creator>Macht oder der surreale Kampf der Kulturen : Text &#124; Design &#124; Code</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 07:47:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://transmoderne.de/index.php/2006/03/09/der_falsche_kampf_der_kulturen/#comment-8</guid>
		<description>[...] &#252;ber drei Jahren machte ich mir in Transmoderne Gedanken &#252;ber Samuel Huntington und den falschen Kampf der Kulturen: Zur&#252;ck zu Samuel [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#252;ber drei Jahren machte ich mir in Transmoderne Gedanken &#252;ber Samuel Huntington und den falschen Kampf der Kulturen: Zur&#252;ck zu Samuel [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu PeaceWomen &#8211; Women&#8217;s International League for Peace and Freedom von Ein Veteran erzählt, wie Afghanistan wirklich ist &#171; Peaceblog</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/10/08/peacewomen-womens-international-league-for-peace-and-freedom/#comment-18</link>
		<dc:creator>Ein Veteran erzählt, wie Afghanistan wirklich ist &#171; Peaceblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:28:47 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=70#comment-18</guid>
		<description>[...] PTBS handelt der Beitrag Kriegstrauma &#8211; 640 deutsche Soldaten krank im Peaceblog. Die heutige taz schreibt im Brennpunkt über Das Trauma in der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] PTBS handelt der Beitrag Kriegstrauma &#8211; 640 deutsche Soldaten krank im Peaceblog. Die heutige taz schreibt im Brennpunkt über Das Trauma in der [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kriegstrauma &#8211; 640 deutsche Soldaten krank von atsche</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/10/17/kriegstrauma-640-deutsche-soldaten-krank/#comment-21</link>
		<dc:creator>atsche</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 10:38:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=73#comment-21</guid>
		<description>`Hart</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>`Hart</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kriegstrauma &#8211; 640 deutsche Soldaten krank von Gert Frost</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/10/17/kriegstrauma-640-deutsche-soldaten-krank/#comment-20</link>
		<dc:creator>Gert Frost</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:02:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=73#comment-20</guid>
		<description>Der Arbeitsgemeinschaft für Hypnosetherapie und Psychotherapie e.V. Bundesverband Sitz Köln ist in Ihrer 30jährigen Tätigkeit sehr wohl bekannt, daß es eine äußerst unbefriedigende und unerfreuliche Versorgung der Opfer von Kriegstrauma und Entführungstrauma gibt.
Leider können zu uns nur Patienten kommen die entweder Selbstzahler oder Privatversichert sind.Weitere Infos:www.Hypnosetherapie-Psychotherapie.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Arbeitsgemeinschaft für Hypnosetherapie und Psychotherapie e.V. Bundesverband Sitz Köln ist in Ihrer 30jährigen Tätigkeit sehr wohl bekannt, daß es eine äußerst unbefriedigende und unerfreuliche Versorgung der Opfer von Kriegstrauma und Entführungstrauma gibt.<br />
Leider können zu uns nur Patienten kommen die entweder Selbstzahler oder Privatversichert sind.Weitere Infos:www.Hypnosetherapie-Psychotherapie.de</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Demo in Berlin am 15.09.2007: Frieden für Afghanistan &#8211; Bundeswehr raus von sascha</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/08/21/demo-in-berlin-am-15092007-frieden-fuer-afghanistan-bundeswehr-raus/#comment-25</link>
		<dc:creator>sascha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:46:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=133#comment-25</guid>
		<description>20.9.2008 Demonstration in Berlin und Stuttgart
Dem Frieden eine Chance,
Truppen raus aus Afghanistan
Nein zur Verlängerung der Mandate für den
Bundeswehreinsatz in Afghanistan





Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück.



Für uns ist Deutschlands Beteiligung an diesem grausamen Krieg nicht akzeptabel. Die Besatzung, die gegenwärtige massive Kriegführung sowie die vorgesehene Verstärkung der US-Armee und der Bundeswehr drohen den Krieg zu verlängern und das Land weiter zu destabilisieren. Deutschland würde noch enger in die Kriegführungsstrategie der NATO und damit der USA verstrickt. Diese zielt ab auf die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens und Zentralasiens zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen.



Obwohl die Bundesregierung die zivile Aufbauhilfe zu ihrem Schwerpunkt für Afghanistan erklärt hat, wird für den Krieg ein Vielfaches der Mittel ausgegeben, die für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die &quot;zivile&quot; Komponente des Bundeswehreinsatzes zur Rechtfertigung des Krieges instrumentalisiert wird.



Wiederaufbau, Demokratie und eine soziale Entwicklung können erst gelingen, wenn der Krieg beendet und die fremden Truppen abgezogen sind. Die frei werdenden Mittel müssen für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden.



Wir fordern von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, keiner Verlängerung oder Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zuzustimmen. Hören Sie auf, den Friedenswillen der Bürgerinnen und Bürger weiter zu missachten!



Wir unterstützen alle Soldatinnen und Soldaten, die von ihrem Grundrecht auf Verweigerung des Kriegseinsatzes Gebrauch machen.



Der Abzug der Bundeswehr würde die USA und andere Kriegsparteien unter Druck setzen, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Dadurch erhielte der Frieden eine echte Chance.



Wir wollen Frieden für Afghanistan. Dafür rufen wir in den nächsten Wochen und Monaten zu vielfältigen örtlichen und regionalen Aktionen auf: Zu Demonstrationen, Mahnwachen, Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen, Gesprächen mit Abgeordneten, Flugblattaktionen und Zeitungsanzeigen. Für den 20. September 2008 rufen wir zur bundesweiten Demonstration nach Berlin und Stuttgart auf.



Mit einer sogenannten &quot;Antiislamisierungs-Konferenz&quot; in Köln versuchen Rassisten und Neofaschisten vom 19.-21. September Menschen muslimischen Glaubens zu kriminalisieren, zu diffamieren und auszugrenzen. Die Friedensbewegung begrüßt die geplanten Proteste mit dem Ziel, die &quot;Antiislamisierungs-Konferenz&quot; zu verhindern. Der Kampf gegen Krieg und Rassismus ist für uns untrennbar miteinander verbunden.





Die Demonstration am 20. September 2008 in Berlin und Stuttgart unterstützen folgende Initiativen/Organisationen:



Unterstützer der Demonstration
(Stand 19.8.2008)


... Initiativen/Organisationen:



Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Antimilitaristische-Gruppe Münster, Arbeitsstelle Frieden u. Abrüstung e. V. Berlin, Attac AG Globalisierung und Krieg, Attac Reutlingen, Attac Stuttgart, Attac Tübingen, Attac Regionalgruppe Schorndorf, AWC Deutschland e.V. - Deutscher Zweig der Vereinigung der Weltbürgerinnen und Weltbürger, Bremer Friedensforum, Bund für soziale Verteidigung, Bundesausschuss Friedensratschlag, Culture of peace Tübingen, Deutsche Freidenker Landesverband BaWü e. V., Deutsche Freidenker Ortsverband Stuttgart&amp;Umgebung e. V., Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), DFG-VK Karlsruhe, DFG-VK Pforzheim/Enzkreis, DIDF-Baden-Württemberg, DIE LINKE. Parteivorstand, DIE LINKE. Landesverband Baden-Württemberg DIE LINKE. Kreisverband Frankfurt, DIE LINKE. Kreisverband Soest, DIE LINKE. Kreisverband Stuttgart, DIE LINKE. Kreisverband Tübingen, DIE LINKE. Ortverband Stuttgart-Bad Cannstatt, Dritter-Welt-Laden Schwäbisch Hall, DKP Hessen, DKP Bezirksvorstand Baden-Württemberg, DKP Gießen, DKP Kreis Frankfurt am Main, Frauen für Frieden Karlsruhe, Freiburger Friedensforum, Friedens und Zukunftswerkstatt, Friedensbündnis Karlsruhe, Friedensforum Düsseldorf, Friedensgruppe Reutlingen, Friedensinitiative Haßberge, Friedensinitiative Pforzheim/Enzkreis, Friedenskreis-Castrop-Rauxel, Friedensplenum Mannheim, Friedensplenum Tübingen/Antikriegsbündnis, Gesellschaft zum Schutz v. Bürgerrecht u. Menschenwürde (GBM), Grüne Friedensinitiative (GFI), Hamburger Forum f. Völkerverständigung u. weltweite Abrüstung e.V., Hendrik-Kraemer-Haus, IALANA, IG Metall - Orstvorstand der Verwaltungsstelle Frankfurt, IG Metall Schwäbisch Hall, InitiatorInnen/VerfasserInnen d. Göttinger Sonderparteitages verabschiedeten Leitantrages (Bündnis 90/Die Grünen), IPPNW, Kasseler Friedensforum, Kommunistische Plattform &quot;Friedrich Engels&quot;, Kooperation für den Frieden, LabourNet Germany, Lebenshaus Schwäbische Alb, Linksjugend solid Bundesverband, Linksjugend solid Baden Württemberg, Linksjugend solid Berlin, linkswärts e.V. Mainz, Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA), Münchner Friedensbündnis, NaturFreude Berlin - Ortsgruppe Adelante, NaturwissenschaftlerInnen-Initiative - Verantwortung f. Frieden u. Zukunftsfähigkeit e.V., Nürnberger Friedensforum, Ohne Rüstung Leben, Pädagoginnen u. Pädagogen für den Frieden (PPF), Paderborner Initiative gegen den Krieg, Pax Christi - Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart, SDAJ Kreisverband Stuttgart, Sozialistische Alternative / SAV-Ortsgruppe Stuttgart, Stiftung Nord-Süd-Brücken Berlin, Türkisches Volkshaus Frankfurt, &quot;ÜberPartei&quot; Deutschland, ver.di Bezirk Stuttgart, Vereinigung Bildener KünstlerInnen u. Künstler in ver.di - LV Bayern, Vereinigung d. Verfolgten des Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten Bundesvereinigung, VVN-BdA Landesverband Baden-Württemberg, VVN-BdA Landesverband Hessen, Zeitung &quot;Arbeit Zukunft&quot;, Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften




... Einzelpersonen:



Ludmiilla Ackermann (Frankfurt), Peter Alberts (Bündnis 90/Die Grünen KV Münster), Christian Arndt (Pastor Hamburg), Marianne Ballerstedt (Lilienthal), Dr. Thomas Bartels, Antonio Bassetto, Christian Becher (Mitglied im Bürgerkonvent Bonn), Ursel Beck (Sozialistische Alternative / SAV Ortsgruppe Stuttgart), Dr. Hanna Behrend (Berlin), Angelika Beier (Bielefeld), Dirk Bekemeier, Erika u. Michael Belz (Gießen), Wilhelm Benz (DKP-Stadtrat Heidenheim), Ursula Best (Bündnis 90/Die Grünen OV Würselen), Olga Bidshijewa, Karin Binder (MdB Die Linke., Karlsruhe), Roland Blach (DFG-VK BW), Eva Böller (Bremer Friedensforum), Gila Borcherding (Mitglied des &quot;Freundeskreis Afghanistan&quot;), Bernd Bosse (Hameln), Wega Bosse (Hameln), Peter Breitenstein, Dr. Winfried Bücking, Bernward Budde (IG Metall), Heinrich Buecker (COOP Cafe Berlin), Dr. Ernst Busche (Bremer Friedensforum), Barbara Cardenas (MdL DIE LINKE.), Ali Carmen, Jörg Cezanne (Mörfelden-Walldorf), Timon Delawari (Bündnis 90/Die Grünen KV Hagen), Hildegard Dennerlein (Bamberg), Prof. Reiner Diederich (Frankfurt), Ute Drechsel (Bündnis 90/Die Grünen KV Ettlingen), Bernward Duda (Offenbach), Jochen Dürr (Landessprecher VVN - BdA Ba.-Wü), Hermann Dworczak, Ines Emmert, Ulrich Farin (Bramsche), Heinrich Fecher (Attac u. GEW-Mitglied, Rodgau), Harald Fiedler (Frankfurt), Magda Foster von Frankenberg, Slov ant Gali (ver.di), Pfr. Achim Gerhard-Kemper, Dr.med. Peter-Bernd Görgler (Christen bei den Grünen B.-W.), Dr. Uschi Grandel (Info Nordirland/Baskenland), Franz Groll (Die LINKE.BaWü), Holger Grünwedel (Stadtrat Würzburg), Michael Grüß (Bundesvorstand Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)), Renate Häberle, Hans-Joachim Habermann (Mitgl. der Fraktion Die Linke im Ortsbeirat 3 Frankfurt), Heiner Halberstadt (Publizist, Frankfurt), Heike Hänsel (MdB, Tübingen), Ralph Hartmann (Botschafter a.D.), Martin Haug, Birgit Heitmann (Aachen), Lühr Henken (Hamburg), Ralf Henze (Bündnis 90/Die Grünen KV Odenwald-Kraichgau), Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands), Walter Hilbig (Naturfreunde), Reiner Hofmann (FG BRD-Kuba Regionalgruppe Stutttgart), Inge Höger (MdB DIE LINKE.), Karola Holtmann (Diplom-Sozialpädagogin), Helmut Horst (Die Linke; LV Brandenburg), Christa Hourani (Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften), Richard Janus (Bündnis 90/Die Grünen RV Wartburgkreis/Eisenach), Anne Jeziorski, Wolfgang Jung (www.luftpost-kl.de, Kaiserslautern), Dr. Heiner Jüttner (Aachen), Jürgen Karbe (Bremer Friedensforum), Dr. Achim Kessler (Stadtrat Frankfurt), Samina Khan (Dietzenbach), Teimour Khosravi-Seftejani (Gießen), Lars Kleba (Stadtrat DIE LINKE. Brand Erbisdorf), Stefan Klee (DIE LINKE Frankfurt), Helene u. Ansgar Klein (Würselen), Annette Klepzig (Leimen), Karl-W. Koch (Bündnis 90/Die Grünen KV Vulkaneifel), Ralph Kolbe (DIE LINKE Berlin- Lichtenberg), Michael Körner (Bündnis 90/Die Grünen KV Ehlingen), Norbert Kozicki (verdi Herne), Daniel Kreutz (Köln), Dr. Dirk Krüger (DKP Wuppertal), Prof. Dr. Winfried Kurth (Göttingen), Dieter Lachenmayer (Friedensnetz BW), Ekkehard Lentz (Bremer Friedensforum), Elke Lison (DIE LINKE.BaWü), Simon Lissner (Bündnis 90/Die Grünen KV Limburg-Weilburg), Prof. Gerhard Löhlein (Frankfurt), Manfred Lorentschat (Bündnis 90/Die Grünen KV Oberhausen), Steffen Lörtzing (on-public, DIE LINKE), Barbara Ludwig (GEW DGB-Südhessen), Karsten Ludwig (Sprecher Linksjugend [&#039;solid] Krefeld/Viersen), Uli Ludwig (GEW Hamburg), Michael Luscher (Erlangen), Ernst Luther, Dennis Melerski (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkirchen), Bernd Michl (attac _München), Manfred Mihalic (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkirchen), Irmgard Mitlehner, Thomas Mitsch (Beirat Informatiosstelle Militarisierung IMI e.V.), Prof. Dr. Roland Nau (Bovenden), Hartmut Nemak (Partei Sozialealtenative für Gerechtigkeit - SAG -), Eva Neukamp, Dr. Bahman Nirumand, Andreas Nothardt, Willi van Ooyen (MdL, Frankfurt), Elfi Padovan (Münchner Friedensbündnis), Alexis Passadakis (Attac), Rainer Perschewski (DKP Berlin), Dora Pfeifer-Suger (Bündnis 90/Die Grünen KV Breisgau-Hochschwarzwald), Jonas Pohle (Berlin), Frank Pötter (DFG-VK), Reinhard Püschel (DKP-Stadtrat Heidenheim), Lilo Rademacher (IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben), Erika Rathmann (VVN-BdA Lichtenberg e.V.), Jens Reinemuth (Piratenpartei Bezirksverband Köln), Barbara Richter (Bündnis 90/Die Grünen KV Hagen), Bernd Riexinger (ver.di Bezirksgeschäftsführer und Landessprecher der Linken), Christoph Rinneberg (Wembach), Dorothee u. Dr. Ingo Roer, Angelika Roesrath (DFG-VK Köln), Nicolas Roth (Schriftsteller, München), Friederike Rüd (Antikriegsforum Ludwigshafen/Rh.), Prof. Dr. Werner Ruf, Jörg Rupp (Bündnis 90/Die Grünen KV Karlsruhe), Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben), Thomas Saipt (Bündnis 90/Die Grünen KV Ettlingen), Monty Schädel (DFG-VK Bundessprecher), Paul Schäfer (MdB DIE LINKE., Köln), Horst Schiermeyer (Bündnis 90/Die Grünen KV Löbau-Zittau), Peter Schimke , Inga Schmalz (Hannover), Sven Schmalz (Dienstagsdemo Eisenberg Thüringen), Karl-Heinz Schmidt (Mitglied im Landedsausschuss DIE LINKE. Niedersachsen), Horst Schmitthenner (Niedernhausen), Stefan Schneider (Pax Christi Rottenburg/Stuttgart), Klaus Schober, Marjana Schott (MdL DIE LINKE.), Marvin Schöwe (Solid Uer), Siegfried Schreiber, Leonore und Wolfgang Schröder, Peer Schröder (Kassel), Rita Schu (Göttingen), Lothar Schuchmann (DIE LINKE KV Freiburg), Dietrich Schulze (VVN-Bund der Antifaschisten BW), Andreas Schüßler (Bielefeld - asb, BUKO, AKE), Frank Skischus (Bundesausschuss Friedensratschlag), Jörg Sommer (Schriftsteller), Richard Sorg (Hamburg), Adele Sperandio (Bücherbodega Sperandio, CLU), Peter Strutynski (Kassel), Dr. Axel Troost (MdB DIE LINKE., Berlin), Thomas Trueten (Mitglied IG Metall VKL FESTO AG &amp; Co KG, Esslingen), Dirk Uehlein (Karlsruhe), Angelika Wahl (Frankfurt), Dr. Arno Weber (Nürnberg), Wolf-Dieter Wiebach, Dipl.Kfm. Kurt Wirth (Kempten/Allgäu), Mag Wompel (LabourNet Germany), Wolf-Dieter Wiebach, Bernd Wilczek (DKP-Main-Kinzig), Prof. Dr.Hans-Joachim Zenker (Berlin), Ewald Ziegler (Nürnberg), Henning Zierock (Culture of Peace Tübingen), Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen KV Marzahn-Hellersdorf), Wolfgang Ziller (Landtagskandidat DIE LINKE Bayern, Schweinfurt), Robert Zion (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkichen), Elke Zwinge-Makamizile (Internationale Liga für Menschenrechte)






http://www.afghanistandemo.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>20.9.2008 Demonstration in Berlin und Stuttgart<br />
Dem Frieden eine Chance,<br />
Truppen raus aus Afghanistan<br />
Nein zur Verlängerung der Mandate für den<br />
Bundeswehreinsatz in Afghanistan</p>
<p>Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück.</p>
<p>Für uns ist Deutschlands Beteiligung an diesem grausamen Krieg nicht akzeptabel. Die Besatzung, die gegenwärtige massive Kriegführung sowie die vorgesehene Verstärkung der US-Armee und der Bundeswehr drohen den Krieg zu verlängern und das Land weiter zu destabilisieren. Deutschland würde noch enger in die Kriegführungsstrategie der NATO und damit der USA verstrickt. Diese zielt ab auf die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens und Zentralasiens zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen.</p>
<p>Obwohl die Bundesregierung die zivile Aufbauhilfe zu ihrem Schwerpunkt für Afghanistan erklärt hat, wird für den Krieg ein Vielfaches der Mittel ausgegeben, die für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die &#8220;zivile&#8221; Komponente des Bundeswehreinsatzes zur Rechtfertigung des Krieges instrumentalisiert wird.</p>
<p>Wiederaufbau, Demokratie und eine soziale Entwicklung können erst gelingen, wenn der Krieg beendet und die fremden Truppen abgezogen sind. Die frei werdenden Mittel müssen für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden.</p>
<p>Wir fordern von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, keiner Verlängerung oder Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zuzustimmen. Hören Sie auf, den Friedenswillen der Bürgerinnen und Bürger weiter zu missachten!</p>
<p>Wir unterstützen alle Soldatinnen und Soldaten, die von ihrem Grundrecht auf Verweigerung des Kriegseinsatzes Gebrauch machen.</p>
<p>Der Abzug der Bundeswehr würde die USA und andere Kriegsparteien unter Druck setzen, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Dadurch erhielte der Frieden eine echte Chance.</p>
<p>Wir wollen Frieden für Afghanistan. Dafür rufen wir in den nächsten Wochen und Monaten zu vielfältigen örtlichen und regionalen Aktionen auf: Zu Demonstrationen, Mahnwachen, Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen, Gesprächen mit Abgeordneten, Flugblattaktionen und Zeitungsanzeigen. Für den 20. September 2008 rufen wir zur bundesweiten Demonstration nach Berlin und Stuttgart auf.</p>
<p>Mit einer sogenannten &#8220;Antiislamisierungs-Konferenz&#8221; in Köln versuchen Rassisten und Neofaschisten vom 19.-21. September Menschen muslimischen Glaubens zu kriminalisieren, zu diffamieren und auszugrenzen. Die Friedensbewegung begrüßt die geplanten Proteste mit dem Ziel, die &#8220;Antiislamisierungs-Konferenz&#8221; zu verhindern. Der Kampf gegen Krieg und Rassismus ist für uns untrennbar miteinander verbunden.</p>
<p>Die Demonstration am 20. September 2008 in Berlin und Stuttgart unterstützen folgende Initiativen/Organisationen:</p>
<p>Unterstützer der Demonstration<br />
(Stand 19.8.2008)</p>
<p>&#8230; Initiativen/Organisationen:</p>
<p>Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), Antimilitaristische-Gruppe Münster, Arbeitsstelle Frieden u. Abrüstung e. V. Berlin, Attac AG Globalisierung und Krieg, Attac Reutlingen, Attac Stuttgart, Attac Tübingen, Attac Regionalgruppe Schorndorf, AWC Deutschland e.V. &#8211; Deutscher Zweig der Vereinigung der Weltbürgerinnen und Weltbürger, Bremer Friedensforum, Bund für soziale Verteidigung, Bundesausschuss Friedensratschlag, Culture of peace Tübingen, Deutsche Freidenker Landesverband BaWü e. V., Deutsche Freidenker Ortsverband Stuttgart&amp;Umgebung e. V., Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), DFG-VK Karlsruhe, DFG-VK Pforzheim/Enzkreis, DIDF-Baden-Württemberg, DIE LINKE. Parteivorstand, DIE LINKE. Landesverband Baden-Württemberg DIE LINKE. Kreisverband Frankfurt, DIE LINKE. Kreisverband Soest, DIE LINKE. Kreisverband Stuttgart, DIE LINKE. Kreisverband Tübingen, DIE LINKE. Ortverband Stuttgart-Bad Cannstatt, Dritter-Welt-Laden Schwäbisch Hall, DKP Hessen, DKP Bezirksvorstand Baden-Württemberg, DKP Gießen, DKP Kreis Frankfurt am Main, Frauen für Frieden Karlsruhe, Freiburger Friedensforum, Friedens und Zukunftswerkstatt, Friedensbündnis Karlsruhe, Friedensforum Düsseldorf, Friedensgruppe Reutlingen, Friedensinitiative Haßberge, Friedensinitiative Pforzheim/Enzkreis, Friedenskreis-Castrop-Rauxel, Friedensplenum Mannheim, Friedensplenum Tübingen/Antikriegsbündnis, Gesellschaft zum Schutz v. Bürgerrecht u. Menschenwürde (GBM), Grüne Friedensinitiative (GFI), Hamburger Forum f. Völkerverständigung u. weltweite Abrüstung e.V., Hendrik-Kraemer-Haus, IALANA, IG Metall &#8211; Orstvorstand der Verwaltungsstelle Frankfurt, IG Metall Schwäbisch Hall, InitiatorInnen/VerfasserInnen d. Göttinger Sonderparteitages verabschiedeten Leitantrages (Bündnis 90/Die Grünen), IPPNW, Kasseler Friedensforum, Kommunistische Plattform &#8220;Friedrich Engels&#8221;, Kooperation für den Frieden, LabourNet Germany, Lebenshaus Schwäbische Alb, Linksjugend solid Bundesverband, Linksjugend solid Baden Württemberg, Linksjugend solid Berlin, linkswärts e.V. Mainz, Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung (BIFA), Münchner Friedensbündnis, NaturFreude Berlin &#8211; Ortsgruppe Adelante, NaturwissenschaftlerInnen-Initiative &#8211; Verantwortung f. Frieden u. Zukunftsfähigkeit e.V., Nürnberger Friedensforum, Ohne Rüstung Leben, Pädagoginnen u. Pädagogen für den Frieden (PPF), Paderborner Initiative gegen den Krieg, Pax Christi &#8211; Bistumsstelle Rottenburg-Stuttgart, SDAJ Kreisverband Stuttgart, Sozialistische Alternative / SAV-Ortsgruppe Stuttgart, Stiftung Nord-Süd-Brücken Berlin, Türkisches Volkshaus Frankfurt, &#8220;ÜberPartei&#8221; Deutschland, ver.di Bezirk Stuttgart, Vereinigung Bildener KünstlerInnen u. Künstler in ver.di &#8211; LV Bayern, Vereinigung d. Verfolgten des Verfolgten des Naziregimes &#8211; Bund der Antifaschisten Bundesvereinigung, VVN-BdA Landesverband Baden-Württemberg, VVN-BdA Landesverband Hessen, Zeitung &#8220;Arbeit Zukunft&#8221;, Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften</p>
<p>&#8230; Einzelpersonen:</p>
<p>Ludmiilla Ackermann (Frankfurt), Peter Alberts (Bündnis 90/Die Grünen KV Münster), Christian Arndt (Pastor Hamburg), Marianne Ballerstedt (Lilienthal), Dr. Thomas Bartels, Antonio Bassetto, Christian Becher (Mitglied im Bürgerkonvent Bonn), Ursel Beck (Sozialistische Alternative / SAV Ortsgruppe Stuttgart), Dr. Hanna Behrend (Berlin), Angelika Beier (Bielefeld), Dirk Bekemeier, Erika u. Michael Belz (Gießen), Wilhelm Benz (DKP-Stadtrat Heidenheim), Ursula Best (Bündnis 90/Die Grünen OV Würselen), Olga Bidshijewa, Karin Binder (MdB Die Linke., Karlsruhe), Roland Blach (DFG-VK BW), Eva Böller (Bremer Friedensforum), Gila Borcherding (Mitglied des &#8220;Freundeskreis Afghanistan&#8221;), Bernd Bosse (Hameln), Wega Bosse (Hameln), Peter Breitenstein, Dr. Winfried Bücking, Bernward Budde (IG Metall), Heinrich Buecker (COOP Cafe Berlin), Dr. Ernst Busche (Bremer Friedensforum), Barbara Cardenas (MdL DIE LINKE.), Ali Carmen, Jörg Cezanne (Mörfelden-Walldorf), Timon Delawari (Bündnis 90/Die Grünen KV Hagen), Hildegard Dennerlein (Bamberg), Prof. Reiner Diederich (Frankfurt), Ute Drechsel (Bündnis 90/Die Grünen KV Ettlingen), Bernward Duda (Offenbach), Jochen Dürr (Landessprecher VVN &#8211; BdA Ba.-Wü), Hermann Dworczak, Ines Emmert, Ulrich Farin (Bramsche), Heinrich Fecher (Attac u. GEW-Mitglied, Rodgau), Harald Fiedler (Frankfurt), Magda Foster von Frankenberg, Slov ant Gali (ver.di), Pfr. Achim Gerhard-Kemper, Dr.med. Peter-Bernd Görgler (Christen bei den Grünen B.-W.), Dr. Uschi Grandel (Info Nordirland/Baskenland), Franz Groll (Die LINKE.BaWü), Holger Grünwedel (Stadtrat Würzburg), Michael Grüß (Bundesvorstand Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ)), Renate Häberle, Hans-Joachim Habermann (Mitgl. der Fraktion Die Linke im Ortsbeirat 3 Frankfurt), Heiner Halberstadt (Publizist, Frankfurt), Heike Hänsel (MdB, Tübingen), Ralph Hartmann (Botschafter a.D.), Martin Haug, Birgit Heitmann (Aachen), Lühr Henken (Hamburg), Ralf Henze (Bündnis 90/Die Grünen KV Odenwald-Kraichgau), Uwe Hiksch (NaturFreunde Deutschlands), Walter Hilbig (Naturfreunde), Reiner Hofmann (FG BRD-Kuba Regionalgruppe Stutttgart), Inge Höger (MdB DIE LINKE.), Karola Holtmann (Diplom-Sozialpädagogin), Helmut Horst (Die Linke; LV Brandenburg), Christa Hourani (Zukunftsforum Stuttgarter Gewerkschaften), Richard Janus (Bündnis 90/Die Grünen RV Wartburgkreis/Eisenach), Anne Jeziorski, Wolfgang Jung (www.luftpost-kl.de, Kaiserslautern), Dr. Heiner Jüttner (Aachen), Jürgen Karbe (Bremer Friedensforum), Dr. Achim Kessler (Stadtrat Frankfurt), Samina Khan (Dietzenbach), Teimour Khosravi-Seftejani (Gießen), Lars Kleba (Stadtrat DIE LINKE. Brand Erbisdorf), Stefan Klee (DIE LINKE Frankfurt), Helene u. Ansgar Klein (Würselen), Annette Klepzig (Leimen), Karl-W. Koch (Bündnis 90/Die Grünen KV Vulkaneifel), Ralph Kolbe (DIE LINKE Berlin- Lichtenberg), Michael Körner (Bündnis 90/Die Grünen KV Ehlingen), Norbert Kozicki (verdi Herne), Daniel Kreutz (Köln), Dr. Dirk Krüger (DKP Wuppertal), Prof. Dr. Winfried Kurth (Göttingen), Dieter Lachenmayer (Friedensnetz BW), Ekkehard Lentz (Bremer Friedensforum), Elke Lison (DIE LINKE.BaWü), Simon Lissner (Bündnis 90/Die Grünen KV Limburg-Weilburg), Prof. Gerhard Löhlein (Frankfurt), Manfred Lorentschat (Bündnis 90/Die Grünen KV Oberhausen), Steffen Lörtzing (on-public, DIE LINKE), Barbara Ludwig (GEW DGB-Südhessen), Karsten Ludwig (Sprecher Linksjugend ['solid] Krefeld/Viersen), Uli Ludwig (GEW Hamburg), Michael Luscher (Erlangen), Ernst Luther, Dennis Melerski (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkirchen), Bernd Michl (attac _München), Manfred Mihalic (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkirchen), Irmgard Mitlehner, Thomas Mitsch (Beirat Informatiosstelle Militarisierung IMI e.V.), Prof. Dr. Roland Nau (Bovenden), Hartmut Nemak (Partei Sozialealtenative für Gerechtigkeit &#8211; SAG -), Eva Neukamp, Dr. Bahman Nirumand, Andreas Nothardt, Willi van Ooyen (MdL, Frankfurt), Elfi Padovan (Münchner Friedensbündnis), Alexis Passadakis (Attac), Rainer Perschewski (DKP Berlin), Dora Pfeifer-Suger (Bündnis 90/Die Grünen KV Breisgau-Hochschwarzwald), Jonas Pohle (Berlin), Frank Pötter (DFG-VK), Reinhard Püschel (DKP-Stadtrat Heidenheim), Lilo Rademacher (IG Metall Friedrichshafen-Oberschwaben), Erika Rathmann (VVN-BdA Lichtenberg e.V.), Jens Reinemuth (Piratenpartei Bezirksverband Köln), Barbara Richter (Bündnis 90/Die Grünen KV Hagen), Bernd Riexinger (ver.di Bezirksgeschäftsführer und Landessprecher der Linken), Christoph Rinneberg (Wembach), Dorothee u. Dr. Ingo Roer, Angelika Roesrath (DFG-VK Köln), Nicolas Roth (Schriftsteller, München), Friederike Rüd (Antikriegsforum Ludwigshafen/Rh.), Prof. Dr. Werner Ruf, Jörg Rupp (Bündnis 90/Die Grünen KV Karlsruhe), Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben), Thomas Saipt (Bündnis 90/Die Grünen KV Ettlingen), Monty Schädel (DFG-VK Bundessprecher), Paul Schäfer (MdB DIE LINKE., Köln), Horst Schiermeyer (Bündnis 90/Die Grünen KV Löbau-Zittau), Peter Schimke , Inga Schmalz (Hannover), Sven Schmalz (Dienstagsdemo Eisenberg Thüringen), Karl-Heinz Schmidt (Mitglied im Landedsausschuss DIE LINKE. Niedersachsen), Horst Schmitthenner (Niedernhausen), Stefan Schneider (Pax Christi Rottenburg/Stuttgart), Klaus Schober, Marjana Schott (MdL DIE LINKE.), Marvin Schöwe (Solid Uer), Siegfried Schreiber, Leonore und Wolfgang Schröder, Peer Schröder (Kassel), Rita Schu (Göttingen), Lothar Schuchmann (DIE LINKE KV Freiburg), Dietrich Schulze (VVN-Bund der Antifaschisten BW), Andreas Schüßler (Bielefeld &#8211; asb, BUKO, AKE), Frank Skischus (Bundesausschuss Friedensratschlag), Jörg Sommer (Schriftsteller), Richard Sorg (Hamburg), Adele Sperandio (Bücherbodega Sperandio, CLU), Peter Strutynski (Kassel), Dr. Axel Troost (MdB DIE LINKE., Berlin), Thomas Trueten (Mitglied IG Metall VKL FESTO AG &amp; Co KG, Esslingen), Dirk Uehlein (Karlsruhe), Angelika Wahl (Frankfurt), Dr. Arno Weber (Nürnberg), Wolf-Dieter Wiebach, Dipl.Kfm. Kurt Wirth (Kempten/Allgäu), Mag Wompel (LabourNet Germany), Wolf-Dieter Wiebach, Bernd Wilczek (DKP-Main-Kinzig), Prof. Dr.Hans-Joachim Zenker (Berlin), Ewald Ziegler (Nürnberg), Henning Zierock (Culture of Peace Tübingen), Stefan Ziller (Bündnis 90/Die Grünen KV Marzahn-Hellersdorf), Wolfgang Ziller (Landtagskandidat DIE LINKE Bayern, Schweinfurt), Robert Zion (Bündnis 90/Die Grünen KV Gelsenkichen), Elke Zwinge-Makamizile (Internationale Liga für Menschenrechte)</p>
<p><a href="http://www.afghanistandemo.de" rel="nofollow">http://www.afghanistandemo.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Hans Nerge: Fundort Mondragon von Fondort Mondragón</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/03/31/hans_nerge_fundort_mondragon/#comment-9</link>
		<dc:creator>Fondort Mondragón</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 09:19:24 +0000</pubDate>
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		<description>Die Website zum Buch. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Website zum Buch. <img src='http://kulturblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein paar kritische Worte zu Utopia.de und Ivyworld.de von Helmut Hagemann</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-32</link>
		<dc:creator>Helmut Hagemann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 15:52:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://transmoderne.de/index.php/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-32</guid>
		<description>Wir erleben den Ausbruch der Ökoprodukte aus der Nische. Da wundert es nicht, dass pfiffige Geschäftsleute mit dabei sind. Das ist an sich nicht verkehrt, so lange die Spielregeln transparent sind, damit die Ergebnisse nicht kontraproduktiv werden. Im Verhältnis zur Breitenwirkung der neuen Portale sind diese zu wenig Thema einer öffentlichen Debatte. Einen ganz anderen und neuen Ansatz verfolgt das nonprofit-Portal EcoShopper: es listet 80.000 öko-faire Produkte und bringt Transparenz in die Märkte. Damit ist es sowohl grüner Einkaufsführer als auch Suchmaschine. Und stellt sich gerne jeder noch so kritischen Debatte! Meinungsäußerungen und Kritik sind willkommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir erleben den Ausbruch der Ökoprodukte aus der Nische. Da wundert es nicht, dass pfiffige Geschäftsleute mit dabei sind. Das ist an sich nicht verkehrt, so lange die Spielregeln transparent sind, damit die Ergebnisse nicht kontraproduktiv werden. Im Verhältnis zur Breitenwirkung der neuen Portale sind diese zu wenig Thema einer öffentlichen Debatte. Einen ganz anderen und neuen Ansatz verfolgt das nonprofit-Portal EcoShopper: es listet 80.000 öko-faire Produkte und bringt Transparenz in die Märkte. Damit ist es sowohl grüner Einkaufsführer als auch Suchmaschine. Und stellt sich gerne jeder noch so kritischen Debatte! Meinungsäußerungen und Kritik sind willkommen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein paar kritische Worte zu Utopia.de und Ivyworld.de von Michalis</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-29</link>
		<dc:creator>Michalis</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2007 14:51:56 +0000</pubDate>
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		<description>Wow und danke für die lange Antwort. Und danke für den kritischen Geist, zu viel davon gibt es nicht, so lange er einen nicht daran hindert, überhaupt etwas zu tun. Denn das ist unser Ansatz: etwas tun. Nicht alles, vielleicht nicht perfekt und vielleicht oberflächlich, aber ganz persönlich halte ich Oberflächlichkeit für unterschätzt. Denn sie hat Auswirkungen. Jemand, der sich den ganzen Tag Gedanken darüber macht, was er anzieht, welches Auto er kauft und wohin er in den Urlaub fährt mag oberflächlich sein. Aber die Entscheidungen, die er trifft, ändern potenziell mehr an den Arbeitsbedingungen in der Welt und haben mehr Einfluss auf den Umweltschutz als jeder tiefsinnige Gedanke, den er sich stattdessen machen könnte. Deshalb ist IVYworld.de ein Lifestyle-Portal, keine Umweltschutz-Seite. Wir glauben an zwei Dinge: Jeder kleine Schritt zählt. Und: Für den Planeten ist es erst einmal egal, ob jemand sich nur deshalb umweltfreundlich und sozial verhält, weil es gerade modern ist. Umweltschutz ist wie Höflichkeit, beides funktioniert auch, wenn es nicht von Herzen kommt. Wir wünschen uns mehr als alle anderen, wenn es kein Trend bleibt sondern eine Selbstverständlichkeit wird. Aber wir werden nicht damit warten, etwas zu tun, bis es so weit ist. In diesem Sinne! Liebe Grüße, Michalis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow und danke für die lange Antwort. Und danke für den kritischen Geist, zu viel davon gibt es nicht, so lange er einen nicht daran hindert, überhaupt etwas zu tun. Denn das ist unser Ansatz: etwas tun. Nicht alles, vielleicht nicht perfekt und vielleicht oberflächlich, aber ganz persönlich halte ich Oberflächlichkeit für unterschätzt. Denn sie hat Auswirkungen. Jemand, der sich den ganzen Tag Gedanken darüber macht, was er anzieht, welches Auto er kauft und wohin er in den Urlaub fährt mag oberflächlich sein. Aber die Entscheidungen, die er trifft, ändern potenziell mehr an den Arbeitsbedingungen in der Welt und haben mehr Einfluss auf den Umweltschutz als jeder tiefsinnige Gedanke, den er sich stattdessen machen könnte. Deshalb ist IVYworld.de ein Lifestyle-Portal, keine Umweltschutz-Seite. Wir glauben an zwei Dinge: Jeder kleine Schritt zählt. Und: Für den Planeten ist es erst einmal egal, ob jemand sich nur deshalb umweltfreundlich und sozial verhält, weil es gerade modern ist. Umweltschutz ist wie Höflichkeit, beides funktioniert auch, wenn es nicht von Herzen kommt. Wir wünschen uns mehr als alle anderen, wenn es kein Trend bleibt sondern eine Selbstverständlichkeit wird. Aber wir werden nicht damit warten, etwas zu tun, bis es so weit ist. In diesem Sinne! Liebe Grüße, Michalis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein paar kritische Worte zu Utopia.de und Ivyworld.de von Claudia Troßmann</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-31</link>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 10:26:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde es gut, dass die Redaktionsleitung Ivyworld.de die Blogosphäre beobachtet und reagiert. Deshalb danke ich Ihnen für Ihren Kommentar. Meine Skepsis beruht darauf, dass sowohl Utopia.de wie auch Ivyworld.de mehr an der Oberfläche des Problems kratzen.

Wer sich mit den Themen Umweltzerstörung, Klimawandel mit dem Ziel eine bessere Welt zu erschaffen auseinandersetzt, kommt nicht umhin sich Fragen zu stellen wie etwa diese hier:
&lt;em&gt;Könnte es sein, dass unsere Idee des Wirtschaftens diese erst hervorgerufen oder zumindest gefördert hat?
Inwieweit hat die Armut der Welt und auch in Deutschland mit unserer Gesellschaft und unserem Lifestyle zu tun?&lt;/em&gt;
&lt;blockquote&gt;Unser Gott ist groß, und das Geld ist sein Prophet. Wir verwüsten die Natur, um ihm Opfer zu bringen. Wir rühmen uns, die Materie unterworfen zu haben, und vergessen, daß die Materie uns versklavt hat. Was für Scheußlichkeiten begehen wir nicht im Namen der Kultur und Zivilisation!
&lt;small&gt;Kakuzo Okakura&lt;/small&gt;&lt;/blockquote&gt;
Kürzer brachte es Mahatma Gandhi auf den Punkt:
&lt;strong&gt;Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.&lt;/strong&gt;

Kritische Geister vermuten hinter Lohas-Portalen wie Ivyworld.de und Utopia.de eher eine Kommerzialisierung als eine wirkliche nachhaltige Sensibilisierung. Man könnte auch meinen: &lt;strong&gt;Wir erleben eine Renaissance des Ablaßhandels.&lt;/strong&gt;

Bäume pflanzen, CO2-Zertifikate kaufen u.ä. ist eine moderne Form des Ablaßhandels. &lt;em&gt;Was würde Martin Luther heute für Thesen an die Tür schlagen?&lt;/em&gt; Das ist jetzt mal einfach eine Frage, die ich an Sie und meine Besucher weitergebe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es gut, dass die Redaktionsleitung Ivyworld.de die Blogosphäre beobachtet und reagiert. Deshalb danke ich Ihnen für Ihren Kommentar. Meine Skepsis beruht darauf, dass sowohl Utopia.de wie auch Ivyworld.de mehr an der Oberfläche des Problems kratzen.</p>
<p>Wer sich mit den Themen Umweltzerstörung, Klimawandel mit dem Ziel eine bessere Welt zu erschaffen auseinandersetzt, kommt nicht umhin sich Fragen zu stellen wie etwa diese hier:<br />
<em>Könnte es sein, dass unsere Idee des Wirtschaftens diese erst hervorgerufen oder zumindest gefördert hat?<br />
Inwieweit hat die Armut der Welt und auch in Deutschland mit unserer Gesellschaft und unserem Lifestyle zu tun?</em></p>
<blockquote><p>Unser Gott ist groß, und das Geld ist sein Prophet. Wir verwüsten die Natur, um ihm Opfer zu bringen. Wir rühmen uns, die Materie unterworfen zu haben, und vergessen, daß die Materie uns versklavt hat. Was für Scheußlichkeiten begehen wir nicht im Namen der Kultur und Zivilisation!<br />
<small>Kakuzo Okakura</small></p></blockquote>
<p>Kürzer brachte es Mahatma Gandhi auf den Punkt:<br />
<strong>Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.</strong></p>
<p>Kritische Geister vermuten hinter Lohas-Portalen wie Ivyworld.de und Utopia.de eher eine Kommerzialisierung als eine wirkliche nachhaltige Sensibilisierung. Man könnte auch meinen: <strong>Wir erleben eine Renaissance des Ablaßhandels.</strong></p>
<p>Bäume pflanzen, CO2-Zertifikate kaufen u.ä. ist eine moderne Form des Ablaßhandels. <em>Was würde Martin Luther heute für Thesen an die Tür schlagen?</em> Das ist jetzt mal einfach eine Frage, die ich an Sie und meine Besucher weitergebe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Achmed A. W. Khammas: Buch der Synergie von Achmed Khammas</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/11/achmed-a-w-khammas-buch-der-synergie/#comment-28</link>
		<dc:creator>Achmed Khammas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 03:30:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://transmoderne.de/index.php/2007/11/11/achmed-a-w-khammas-buch-der-synergie/#comment-28</guid>
		<description>Vielen Dank für diese nette Rezension!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diese nette Rezension!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein paar kritische Worte zu Utopia.de und Ivyworld.de von Michalis</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-30</link>
		<dc:creator>Michalis</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 20:24:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://transmoderne.de/index.php/2007/11/14/ein-paar-kritische-worte-zu-utopiade-und-ivyworldde/#comment-30</guid>
		<description>Zitat: &quot;ob Utopia nicht ein trojanisches Pferd sei. Es wäre nicht das erste hierbei. Denn Ivyworld.de ist es ja definitv, dazu muss mensch nicht einmal erleuchtet sein.&quot; Ende.

Woher wissen Sie das bloß? Und warum rufen Sie nicht einfach mal an, bevor Sie sowas schreiben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat: &#8220;ob Utopia nicht ein trojanisches Pferd sei. Es wäre nicht das erste hierbei. Denn Ivyworld.de ist es ja definitv, dazu muss mensch nicht einmal erleuchtet sein.&#8221; Ende.</p>
<p>Woher wissen Sie das bloß? Und warum rufen Sie nicht einfach mal an, bevor Sie sowas schreiben?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldaten für Soldaten? von Sascha</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/09/02/soldaten-fuer-soldaten/#comment-27</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Sep 2007 11:52:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=136#comment-27</guid>
		<description>Brief der Kampagne “Bundeswehr raus aus Afghanistan” an die Delegierten des außerordentlichen Parteitags von Bündnis90/Die Grünen

Fundstelle:
http://www.afghanistandemo.de/te-brief_gruene.htm

Kampagne “Bundeswehr raus aus Afghanistan”:

Brief an den Grünen-Parteitag

An die Delegierten des außerordentlichen Parteitags von Bündnis90/Die Grünen

Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Waren

12. September 2007

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freundinnen und Freunde,

wie Sie wissen, hat die Friedensbewegung, lange bevor der Sonderparteitag Ihrer Partei einberufen wurde, für den 15. September zu einer bundesweiten Demonstration nach Berlin aufgerufen. Der Anlass deckt sich mit Ihrem Thema: Es geht um die Verlängerung bzw. Nichtverlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.

Unabhängig davon, wie viele Menschen dem Aufruf der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen nach Berlin folgen werden: Die Demonstrantinnen und Demonstranten vertreten eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in unserem Land. Die letzte uns bekannte und seriöse Umfrage wurde Anfang August veröffentlicht und erbrachte fast eine Zweidrittelmehrheit (64 Prozent) für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Eine Partei, der die Meinung der Menschen nicht gleichgültig ist, wird daran nicht vorbei gehen können.

Lassen Sie uns - gerade auch nach den letzten Anschlägen und Entführungen - kurz gefasst unsere Beweggründe nennen, warum wir zu einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan keine Alternative sehen.

Die Bundesregierung hat von Anfang an, d.h. seit 2001, den Fehler gemacht, ihre “Antiterror”-Strategie an den von den USA initiierten und seither geführten sog. “Krieg gegen den Terror” zu binden. Die Beteiligung an der “Operation Enduring Freedom” und an der vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen ISAF-Mission (beides seit Ende 2001) und der seit März d.J. laufende Tornado-Einsatz bilden das militärische Rückgrat des deutschen Engagements in einem der ärmsten Länder der Welt. Keine der Absichtserklärungen, im “Schutz” des Militärs (derzeit rund 37.000 ISAF Soldaten und ca. 11.000 OEF-Kräfte) den Aufbau rechtsstaatlicher und demokratischer Strukturen voran zu bringen, hat sich erfüllt. Der Krieg und die andauernde Besatzung müssen als gescheitert betrachtet werden.

Dafür gibt es unserer Ansicht nach vier Gründe:

1) Der von den USA und einer “Koalition der Willigen” geführte Krieg und die andauernde Besetzung Afghanistans werden von der Mehrheit der afghanischen Bevölkerung abgelehnt. Afghanistan-Experten erinnern an den erbitterten Widerstand, den Afghanen in ihrer Geschichte immer wieder fremdländischen Besatzern entgegengebracht haben. Das haben bereits im 19. Jahrhundert die Engländer, und das haben zuletzt in den 80er Jahren die Sowjets zu spüren bekommen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wusste am 23. April 2007 zu berichten: “Unter den Paschtunen sind siebzig bis achtzig Prozent gegen die Auslandspräsenz und in der anderen Bevölkerungshälfte dürften es mittlerweile auch über fünfzig sein.”

2) Das NATO-Konzept der zivil-militärischen Zusammenarbeit ist ein von Grund auf falscher Ansatz, weil die “zivile” Komponente sich jederzeit der militärischen unterzuordnen hat. Und dies nicht nur in der Befehlskette. Auch das Verhältnis von Kriegsaufwendungen zu zivilen humanitären Ausgaben offenbart eine eklatante Schieflage zuungunsten der zivilen Hilfe. Unterschiedliche Quellen kommen übereinstimmend zum Ergebnis, dass mindestens zehn Mal so viel für den Krieg ausgegeben wird wie für den regionalen Wiederaufbau. (Die Zahlen für Deutschland sind nicht ganz so ungünstig: 2006 wurden 500 Mio. EUR für den militärischen Beitrag ausgegeben, nur 80 Mio. flossen in den zivilen Wiederaufbau.) Eine Desk-Study aus dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), in der über 40 Einzelstudien und Analysen über die Wirkungsweise und Ergebnisse der Provincial Reconstruction Teams (PRT) in Afghanistan ausgewertet wurden, kommt zu einem “außerordentlich ernüchternden” Ergebnis. Kritisch äußerten sich auch die 30 Teilnehmer/innen eines Studientags der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, des BICC und von INEF im Juni d.J. Weder konnten Sicherheit und Stabilisierung des Umfelds der PRTs erreicht werden (die Sicherheitslage verschlechterte sich sogar), noch waren die “Quick- Impact-Projekte” an den lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten orientiert. Institution Building und Demokratieförderung schließlich leiden unter der Korruptionsanfälligkeit der einheimischen Kräfte.

3) Zivile Hilfsorganisationen wie “Caritas International”, das “Rote Kreuz”, “medico international”, “Welthungerhilfe” oder die “Kinderhilfe Afghanistan” fordern für ihre Arbeit strikte Neutralität und Militärferne. Nur dort, wo kein ausländisches Militär sichtbar ist, könne auch zivile Aufbauarbeit gedeihen. So manche Hilfsorganisation hat bereits das Handtuch geworfen (z.B. schon vor geraumer Zeit �Ärzte ohne Grenzen�), andere Organisationen haben ihren Abzug für die nächsten Wochen und Monate angekündigt. Damit schwindet ein wesentliches Argument der Befürworter des Militäreinsatzes: Die Hilfe, die es militärisch zu sichern gälte, zieht sich zurück. Das Militär “sichert” am Ende nur noch sich selbst.

4) Hinzu kommt, dass die enge zivil-militärische Kooperation (NATO-Jargon: CIMIC-Civil-Military Cooperation) die zivilen Helfer in den Augen des afghanischen “Widerstands” zu Kombattanten und damit zu Gegnern macht. Immer häufiger geraten sie ins Visier krimineller Banden, terroristischer Gruppierungen oder eines nicht exakt zu definierenden “bewaffneten Widerstands” in Afghanistan. Entführungen und Geiselnahmen sind in einem solchen Umfeld zu einer lukrativen Einnahmequelle für kriminelle Banden geworden. Was die Polizistenausbildung betrifft, so ist erst vor kurzem eine Studie einer unabhängigen britischen NGO erschienen (Afghanistan Research and Evaluation Unit - AREU), wonach der EU und der - hauptverantwortlichen - Bundesregierung ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt wird. Der Titel der Studie - “Cops or Robbers?” deutet schon auf das zumindest widersprüchliche Ergebnis des bisherigen Aufbaus ziviler Sicherheitskräfte hin. General Klaus Reinhardt zufolge “desertieren” rund 60 Prozent der von Deutschland bzw. der EU ausgebildeten afghanischen Soldaten. Genauer gesagt: Sie laufen zur anderen Seite über. Reinhardt: “Wenn ein Polizist vom Staat monatlich 50 Euro bekommt, aber von den Taliban 500, dann haut der ab.” (Hamburger Abendblatt, 22.05.2007.)

Die Bundesregierung setzt sich über alle Bedenken von Seiten unabhängiger Experten, NGOs, humanitärer Organisationen und der Friedensbewegung hinweg. Ihr einziges Rezept lautet: “Augen zu und durch”. Durchhalten um jeden Preis, vielleicht sogar ein Aufstocken der “Sicherheitskomponente” (also noch mehr Soldaten). Damit wird die Strategie der USA übernommen: Sie nimmt den Tod weiterer Soldaten, Polizisten und ziviler Aufbauhelfer, vor allem aber auch afghanischer Zivilpersonen in Kauf.

Die Parteiführung von Bündnis90/Die Grünen tut sich nach eigenen Angaben “schwerer” mit ihrer Entscheidung. Nach dem Tod der deutschen Polizisten signalisierte Claudia Roth dennoch Zustimmung zum Regierungskurs - jedenfalls was den ISAF-Einsatz, und damit den größten Teil des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan betrifft. OEF hingegen werde abgelehnt. “Seit 2006 unterstützen wir diese Mission, anders als Isaf, nicht mehr, weil das Vorgehen der USA im Süden Afghanistans nicht mehr Sicherheit schafft, sondern durch die vielen zivilen Opfer nur Hass und Gewalt verstärkt. Deutsche Soldaten dürfen zu einer solchen Eskalation nicht beitragen, daher lehnen wir eine Ausweitung des deutschen Mandates auf Afghanistans Süden ab.” (Tagesspiegel, 16.08.2007

Nun wissen wir alle, dass deutsche ISAF-Soldaten auf Anforderungen der NATO “vorübergehend” auch im Süden eingesetzt werden können, und wir wissen auch, dass sich die Militäroperationen von ISAF kaum von denen der OEF unterscheiden. Gerade in den letzten Monaten häufen sich die Meldungen, wonach zunehmend Zivilpersonen Opfer von ISAF-Angriffen werden. “ISAF tritt in die Fußstapfen der Antiterrorkrieger”, heißt es daher zutreffend im “Friedensgutachten 2007″ der fünf großen Friedensforschungsinstitute (S. 58). Und haben sich denn die Grundlagen der Kritik derjenigen Grünen-MdBs, die zum Tornado-Einsatz Nein gesagt haben, geändert? In einer persönlichen Erklärung zum Abstimmungsverhalten im März schrieben Alexander Bonde, Winfried Nachtwei, Jürgen Trittin, Ute Koczy, Volker Beck, Dr. Gerhard Schick, Thilo Hoppe und Bärbel Höhn u.a.: “Die Aufklärungstornados können nicht nur Aufklärungsmaterial zur Absicherung der Stabilisierungsoperationen von ISAF liefern. Sie tragen vor allem auch zur Kampfunterstützung in den umkämpften Provinzen im Süden bei.” Hat sich diese Einschätzung geändert? Hat nun der Fraktionsvorsitzende Fritz Kuhn Recht, wenn er der Süddeutschen Zeitung (25. Aug. 2007) gegenüber erklärt, der Tornadoeinsatz � ohnehin eher von “symbolischer Bedeutung” - diene ausschließlich dem Schutz der ISAF-Truppen? Dass im Übrigen auch Entwicklungsprojekte “von den Aufklärungsbildern profitieren” könnten, hat noch nicht einmal ein Tornado-Befürworter aus den Reihen der Koalition behaupten wollen.

Objektiv betrachtet stellt sich die Frage nach den Tornado-Einsätzen grundsätzlich nicht anders dar als vor sechs Monaten. Und was entscheidend ist: Die Realität des Einsatzes hat die damaligen kritischen Stimmen und Befürchtungen bestätigt. Walter Jertz, General a.D und bis vor kurzem Chef des Luftwaffenführungskommandos, bestätigt dies: “Es muss der Bevölkerung deutlich gemacht werden, dass zwar die Aufklärungstornados nicht unmittelbar in Kampfhandlungen verwickelt werden, aber das Liefern von Fotos der Aufklärungstornados kann im Süden von Afghanistan dazu führen, dass Kampfhandlungen durchgeführt werden. Und das kann auch bedeuteten, dass Zivilisten zu Schaden kommen und dieses wollen wir natürlich letztlich auch offen aussprechen, dieses müssen wir auch offen aussprechen.” Auch der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und spätere Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, äußerte sich entsprechend zur Debatte um den Begriff “Kampfeinsatz” für die NATO-Mission: Aufklärung aus der Luft sei Grundlage für konkrete Einsatzentscheidungen “und damit auch im Zusammenhang mit Kampfhandlungen zu sehen”. (Zit. nach IMI-Analyse 2007/029.) Bisher haben ca. 300 Tornado- Aufklärungsflüge stattgefunden. � Sind das nicht auch Gründe, jetzt gegen die Verlängerung des ISAF-Einsatzes zu stimmen, dessen integraler Teil die Tornado-Mission ist?

Bleibt noch das so häufig bemühte Argument: “Ja, wollt ihr denn Afghanistan wieder den verbrecherischen Taliban und dem Chaos überlassen?!”. Der Herausgeber der konservativen Zeitung “Pittsburgh Tribune-Review” antwortete in einem Editorial vom 15. Juli 2007 auf ein entsprechendes Horrorszenario des US-Präsidenten für den Irak im Falle eines Truppenabzugs mit diesen Worten: “President Bush warns that U.S. withdrawal would risk ‘mass killings on a horrific scale.’ What do we have today, sir?” Afghanistan ist nicht Irak - aber es ist auf dem Weg dahin. Es gibt in unseren Augen keine andere Lösung, als dass sich Deutschland so schnell wie möglich aus dem militärischen Teil des Afghanistan-Engagements komplett zurückzieht. Das soll als Signal an andere Staaten verstanden werden, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Laut Matin Baraki, Politikwissenschaftler afghanischer Abstammung und ausgewiesener Afghanistan-Experte, kann eine “Perspektive für den Frieden” erst dann bestehen, wenn �die internationalen Besatzer ihre Interessen in Afghanistan aufgeben und abziehen�. Deutschland wäre gut beraten, in den Gebieten, wo dies möglich ist und nur wo dies ausdrücklich von der afghanischen Bevölkerung gewünscht wird, humanitäre, wirtschaftliche und soziale Projekte einschließlich von Anreizen für eine Beendigung des Schlafmohnanbaus zu fördern.

Diese und weitere Argumente der Befürworter eines Truppenabzugs sind keineswegs geistiges Eigentum der Friedensbewegung. Vieles haben wir auch in den Unterlagen der Kritiker in Ihrer Partei, insbesondere im Prozess der Durchsetzung dieses Sonderparteitags, wiedergefunden. Viele Argumente finden sich auch in dem Leitantrag des Bundesvorstands zu diesem Parteitag, auch wenn er mit der vorbehaltlosen Zustimmung zu ISAF (eine Empfehlung zum Tornadoeinsatz wird nicht gegeben) zu einem anderen Ergebnis kommt als wir. Jede/r kann heute wissen, worum es geht und worüber er/sie entscheidet.

Wir haben uns entschieden und werden am 15. September in Berlin gegen die Bundeswehreinsätze in Afghanistan demonstrieren. Wir hoffen, dass Sie auf dem Sonderparteitag in Göttingen zur selben Zeit eine Entscheidung treffen, mit der Sie an alte Traditionen der Grünen anknüpfen und sich hier in Einklang bringen mit der großen Mehrheit der Bevölkerung.

Mit besten Grüßen

Reiner Braun, Berlin, IALANA

Christine Buchholz, Berlin, DIE LINKE

Kristian Golla, Bonn, Netzwerk Friedenskooperative

Lühr Henken, Hamburg, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung

Klaus Meinel, AG Soziales Berlin im Berliner Sozialforum

Willi van Ooyen, Frankfurt a.M., Friedens- und Zukunftswerkstatt

Nabil Rachid, Berlin, Dachverband Arabischer Vereine

Monty Schädel, Waren/Müritz, DFG-VK

Jens-Peter Steffen, Berlin, IPPNW

Otmar Steinbicker, Aachen, Aachener Friedenspreis und Kooperation für den Frieden

Peter Strutynski, Kassel, Bundesausschuss Friedensratschlag

Laura von Wimmersperg, Berlin, FRIKO

Demonstration “Bundeswehr raus aus Afghanistan”
http://www.afghanistandemo.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Brief der Kampagne “Bundeswehr raus aus Afghanistan” an die Delegierten des außerordentlichen Parteitags von Bündnis90/Die Grünen</p>
<p>Fundstelle:<br />
<a href="http://www.afghanistandemo.de/te-brief_gruene.htm" rel="nofollow">http://www.afghanistandemo.de/te-brief_gruene.htm</a></p>
<p>Kampagne “Bundeswehr raus aus Afghanistan”:</p>
<p>Brief an den Grünen-Parteitag</p>
<p>An die Delegierten des außerordentlichen Parteitags von Bündnis90/Die Grünen</p>
<p>Aachen, Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Kassel, Waren</p>
<p>12. September 2007</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>wie Sie wissen, hat die Friedensbewegung, lange bevor der Sonderparteitag Ihrer Partei einberufen wurde, für den 15. September zu einer bundesweiten Demonstration nach Berlin aufgerufen. Der Anlass deckt sich mit Ihrem Thema: Es geht um die Verlängerung bzw. Nichtverlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan.</p>
<p>Unabhängig davon, wie viele Menschen dem Aufruf der Friedensbewegung und anderer sozialer Bewegungen nach Berlin folgen werden: Die Demonstrantinnen und Demonstranten vertreten eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in unserem Land. Die letzte uns bekannte und seriöse Umfrage wurde Anfang August veröffentlicht und erbrachte fast eine Zweidrittelmehrheit (64 Prozent) für einen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Eine Partei, der die Meinung der Menschen nicht gleichgültig ist, wird daran nicht vorbei gehen können.</p>
<p>Lassen Sie uns &#8211; gerade auch nach den letzten Anschlägen und Entführungen &#8211; kurz gefasst unsere Beweggründe nennen, warum wir zu einem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan keine Alternative sehen.</p>
<p>Die Bundesregierung hat von Anfang an, d.h. seit 2001, den Fehler gemacht, ihre “Antiterror”-Strategie an den von den USA initiierten und seither geführten sog. “Krieg gegen den Terror” zu binden. Die Beteiligung an der “Operation Enduring Freedom” und an der vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen ISAF-Mission (beides seit Ende 2001) und der seit März d.J. laufende Tornado-Einsatz bilden das militärische Rückgrat des deutschen Engagements in einem der ärmsten Länder der Welt. Keine der Absichtserklärungen, im “Schutz” des Militärs (derzeit rund 37.000 ISAF Soldaten und ca. 11.000 OEF-Kräfte) den Aufbau rechtsstaatlicher und demokratischer Strukturen voran zu bringen, hat sich erfüllt. Der Krieg und die andauernde Besatzung müssen als gescheitert betrachtet werden.</p>
<p>Dafür gibt es unserer Ansicht nach vier Gründe:</p>
<p>1) Der von den USA und einer “Koalition der Willigen” geführte Krieg und die andauernde Besetzung Afghanistans werden von der Mehrheit der afghanischen Bevölkerung abgelehnt. Afghanistan-Experten erinnern an den erbitterten Widerstand, den Afghanen in ihrer Geschichte immer wieder fremdländischen Besatzern entgegengebracht haben. Das haben bereits im 19. Jahrhundert die Engländer, und das haben zuletzt in den 80er Jahren die Sowjets zu spüren bekommen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wusste am 23. April 2007 zu berichten: “Unter den Paschtunen sind siebzig bis achtzig Prozent gegen die Auslandspräsenz und in der anderen Bevölkerungshälfte dürften es mittlerweile auch über fünfzig sein.”</p>
<p>2) Das NATO-Konzept der zivil-militärischen Zusammenarbeit ist ein von Grund auf falscher Ansatz, weil die “zivile” Komponente sich jederzeit der militärischen unterzuordnen hat. Und dies nicht nur in der Befehlskette. Auch das Verhältnis von Kriegsaufwendungen zu zivilen humanitären Ausgaben offenbart eine eklatante Schieflage zuungunsten der zivilen Hilfe. Unterschiedliche Quellen kommen übereinstimmend zum Ergebnis, dass mindestens zehn Mal so viel für den Krieg ausgegeben wird wie für den regionalen Wiederaufbau. (Die Zahlen für Deutschland sind nicht ganz so ungünstig: 2006 wurden 500 Mio. EUR für den militärischen Beitrag ausgegeben, nur 80 Mio. flossen in den zivilen Wiederaufbau.) Eine Desk-Study aus dem Institut für Entwicklung und Frieden (INEF), in der über 40 Einzelstudien und Analysen über die Wirkungsweise und Ergebnisse der Provincial Reconstruction Teams (PRT) in Afghanistan ausgewertet wurden, kommt zu einem “außerordentlich ernüchternden” Ergebnis. Kritisch äußerten sich auch die 30 Teilnehmer/innen eines Studientags der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, des BICC und von INEF im Juni d.J. Weder konnten Sicherheit und Stabilisierung des Umfelds der PRTs erreicht werden (die Sicherheitslage verschlechterte sich sogar), noch waren die “Quick- Impact-Projekte” an den lokalen Bedürfnisse und Gegebenheiten orientiert. Institution Building und Demokratieförderung schließlich leiden unter der Korruptionsanfälligkeit der einheimischen Kräfte.</p>
<p>3) Zivile Hilfsorganisationen wie “Caritas International”, das “Rote Kreuz”, “medico international”, “Welthungerhilfe” oder die “Kinderhilfe Afghanistan” fordern für ihre Arbeit strikte Neutralität und Militärferne. Nur dort, wo kein ausländisches Militär sichtbar ist, könne auch zivile Aufbauarbeit gedeihen. So manche Hilfsorganisation hat bereits das Handtuch geworfen (z.B. schon vor geraumer Zeit �Ärzte ohne Grenzen�), andere Organisationen haben ihren Abzug für die nächsten Wochen und Monate angekündigt. Damit schwindet ein wesentliches Argument der Befürworter des Militäreinsatzes: Die Hilfe, die es militärisch zu sichern gälte, zieht sich zurück. Das Militär “sichert” am Ende nur noch sich selbst.</p>
<p>4) Hinzu kommt, dass die enge zivil-militärische Kooperation (NATO-Jargon: CIMIC-Civil-Military Cooperation) die zivilen Helfer in den Augen des afghanischen “Widerstands” zu Kombattanten und damit zu Gegnern macht. Immer häufiger geraten sie ins Visier krimineller Banden, terroristischer Gruppierungen oder eines nicht exakt zu definierenden “bewaffneten Widerstands” in Afghanistan. Entführungen und Geiselnahmen sind in einem solchen Umfeld zu einer lukrativen Einnahmequelle für kriminelle Banden geworden. Was die Polizistenausbildung betrifft, so ist erst vor kurzem eine Studie einer unabhängigen britischen NGO erschienen (Afghanistan Research and Evaluation Unit &#8211; AREU), wonach der EU und der &#8211; hauptverantwortlichen &#8211; Bundesregierung ein denkbar schlechtes Zeugnis ausgestellt wird. Der Titel der Studie &#8211; “Cops or Robbers?” deutet schon auf das zumindest widersprüchliche Ergebnis des bisherigen Aufbaus ziviler Sicherheitskräfte hin. General Klaus Reinhardt zufolge “desertieren” rund 60 Prozent der von Deutschland bzw. der EU ausgebildeten afghanischen Soldaten. Genauer gesagt: Sie laufen zur anderen Seite über. Reinhardt: “Wenn ein Polizist vom Staat monatlich 50 Euro bekommt, aber von den Taliban 500, dann haut der ab.” (Hamburger Abendblatt, 22.05.2007.)</p>
<p>Die Bundesregierung setzt sich über alle Bedenken von Seiten unabhängiger Experten, NGOs, humanitärer Organisationen und der Friedensbewegung hinweg. Ihr einziges Rezept lautet: “Augen zu und durch”. Durchhalten um jeden Preis, vielleicht sogar ein Aufstocken der “Sicherheitskomponente” (also noch mehr Soldaten). Damit wird die Strategie der USA übernommen: Sie nimmt den Tod weiterer Soldaten, Polizisten und ziviler Aufbauhelfer, vor allem aber auch afghanischer Zivilpersonen in Kauf.</p>
<p>Die Parteiführung von Bündnis90/Die Grünen tut sich nach eigenen Angaben “schwerer” mit ihrer Entscheidung. Nach dem Tod der deutschen Polizisten signalisierte Claudia Roth dennoch Zustimmung zum Regierungskurs &#8211; jedenfalls was den ISAF-Einsatz, und damit den größten Teil des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan betrifft. OEF hingegen werde abgelehnt. “Seit 2006 unterstützen wir diese Mission, anders als Isaf, nicht mehr, weil das Vorgehen der USA im Süden Afghanistans nicht mehr Sicherheit schafft, sondern durch die vielen zivilen Opfer nur Hass und Gewalt verstärkt. Deutsche Soldaten dürfen zu einer solchen Eskalation nicht beitragen, daher lehnen wir eine Ausweitung des deutschen Mandates auf Afghanistans Süden ab.” (Tagesspiegel, 16.08.2007</p>
<p>Nun wissen wir alle, dass deutsche ISAF-Soldaten auf Anforderungen der NATO “vorübergehend” auch im Süden eingesetzt werden können, und wir wissen auch, dass sich die Militäroperationen von ISAF kaum von denen der OEF unterscheiden. Gerade in den letzten Monaten häufen sich die Meldungen, wonach zunehmend Zivilpersonen Opfer von ISAF-Angriffen werden. “ISAF tritt in die Fußstapfen der Antiterrorkrieger”, heißt es daher zutreffend im “Friedensgutachten 2007″ der fünf großen Friedensforschungsinstitute (S. 58). Und haben sich denn die Grundlagen der Kritik derjenigen Grünen-MdBs, die zum Tornado-Einsatz Nein gesagt haben, geändert? In einer persönlichen Erklärung zum Abstimmungsverhalten im März schrieben Alexander Bonde, Winfried Nachtwei, Jürgen Trittin, Ute Koczy, Volker Beck, Dr. Gerhard Schick, Thilo Hoppe und Bärbel Höhn u.a.: “Die Aufklärungstornados können nicht nur Aufklärungsmaterial zur Absicherung der Stabilisierungsoperationen von ISAF liefern. Sie tragen vor allem auch zur Kampfunterstützung in den umkämpften Provinzen im Süden bei.” Hat sich diese Einschätzung geändert? Hat nun der Fraktionsvorsitzende Fritz Kuhn Recht, wenn er der Süddeutschen Zeitung (25. Aug. 2007) gegenüber erklärt, der Tornadoeinsatz � ohnehin eher von “symbolischer Bedeutung” &#8211; diene ausschließlich dem Schutz der ISAF-Truppen? Dass im Übrigen auch Entwicklungsprojekte “von den Aufklärungsbildern profitieren” könnten, hat noch nicht einmal ein Tornado-Befürworter aus den Reihen der Koalition behaupten wollen.</p>
<p>Objektiv betrachtet stellt sich die Frage nach den Tornado-Einsätzen grundsätzlich nicht anders dar als vor sechs Monaten. Und was entscheidend ist: Die Realität des Einsatzes hat die damaligen kritischen Stimmen und Befürchtungen bestätigt. Walter Jertz, General a.D und bis vor kurzem Chef des Luftwaffenführungskommandos, bestätigt dies: “Es muss der Bevölkerung deutlich gemacht werden, dass zwar die Aufklärungstornados nicht unmittelbar in Kampfhandlungen verwickelt werden, aber das Liefern von Fotos der Aufklärungstornados kann im Süden von Afghanistan dazu führen, dass Kampfhandlungen durchgeführt werden. Und das kann auch bedeuteten, dass Zivilisten zu Schaden kommen und dieses wollen wir natürlich letztlich auch offen aussprechen, dieses müssen wir auch offen aussprechen.” Auch der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr und spätere Vorsitzende des NATO-Militärausschusses, Harald Kujat, äußerte sich entsprechend zur Debatte um den Begriff “Kampfeinsatz” für die NATO-Mission: Aufklärung aus der Luft sei Grundlage für konkrete Einsatzentscheidungen “und damit auch im Zusammenhang mit Kampfhandlungen zu sehen”. (Zit. nach IMI-Analyse 2007/029.) Bisher haben ca. 300 Tornado- Aufklärungsflüge stattgefunden. � Sind das nicht auch Gründe, jetzt gegen die Verlängerung des ISAF-Einsatzes zu stimmen, dessen integraler Teil die Tornado-Mission ist?</p>
<p>Bleibt noch das so häufig bemühte Argument: “Ja, wollt ihr denn Afghanistan wieder den verbrecherischen Taliban und dem Chaos überlassen?!”. Der Herausgeber der konservativen Zeitung “Pittsburgh Tribune-Review” antwortete in einem Editorial vom 15. Juli 2007 auf ein entsprechendes Horrorszenario des US-Präsidenten für den Irak im Falle eines Truppenabzugs mit diesen Worten: “President Bush warns that U.S. withdrawal would risk ‘mass killings on a horrific scale.’ What do we have today, sir?” Afghanistan ist nicht Irak &#8211; aber es ist auf dem Weg dahin. Es gibt in unseren Augen keine andere Lösung, als dass sich Deutschland so schnell wie möglich aus dem militärischen Teil des Afghanistan-Engagements komplett zurückzieht. Das soll als Signal an andere Staaten verstanden werden, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Laut Matin Baraki, Politikwissenschaftler afghanischer Abstammung und ausgewiesener Afghanistan-Experte, kann eine “Perspektive für den Frieden” erst dann bestehen, wenn �die internationalen Besatzer ihre Interessen in Afghanistan aufgeben und abziehen�. Deutschland wäre gut beraten, in den Gebieten, wo dies möglich ist und nur wo dies ausdrücklich von der afghanischen Bevölkerung gewünscht wird, humanitäre, wirtschaftliche und soziale Projekte einschließlich von Anreizen für eine Beendigung des Schlafmohnanbaus zu fördern.</p>
<p>Diese und weitere Argumente der Befürworter eines Truppenabzugs sind keineswegs geistiges Eigentum der Friedensbewegung. Vieles haben wir auch in den Unterlagen der Kritiker in Ihrer Partei, insbesondere im Prozess der Durchsetzung dieses Sonderparteitags, wiedergefunden. Viele Argumente finden sich auch in dem Leitantrag des Bundesvorstands zu diesem Parteitag, auch wenn er mit der vorbehaltlosen Zustimmung zu ISAF (eine Empfehlung zum Tornadoeinsatz wird nicht gegeben) zu einem anderen Ergebnis kommt als wir. Jede/r kann heute wissen, worum es geht und worüber er/sie entscheidet.</p>
<p>Wir haben uns entschieden und werden am 15. September in Berlin gegen die Bundeswehreinsätze in Afghanistan demonstrieren. Wir hoffen, dass Sie auf dem Sonderparteitag in Göttingen zur selben Zeit eine Entscheidung treffen, mit der Sie an alte Traditionen der Grünen anknüpfen und sich hier in Einklang bringen mit der großen Mehrheit der Bevölkerung.</p>
<p>Mit besten Grüßen</p>
<p>Reiner Braun, Berlin, IALANA</p>
<p>Christine Buchholz, Berlin, DIE LINKE</p>
<p>Kristian Golla, Bonn, Netzwerk Friedenskooperative</p>
<p>Lühr Henken, Hamburg, Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung</p>
<p>Klaus Meinel, AG Soziales Berlin im Berliner Sozialforum</p>
<p>Willi van Ooyen, Frankfurt a.M., Friedens- und Zukunftswerkstatt</p>
<p>Nabil Rachid, Berlin, Dachverband Arabischer Vereine</p>
<p>Monty Schädel, Waren/Müritz, DFG-VK</p>
<p>Jens-Peter Steffen, Berlin, IPPNW</p>
<p>Otmar Steinbicker, Aachen, Aachener Friedenspreis und Kooperation für den Frieden</p>
<p>Peter Strutynski, Kassel, Bundesausschuss Friedensratschlag</p>
<p>Laura von Wimmersperg, Berlin, FRIKO</p>
<p>Demonstration “Bundeswehr raus aus Afghanistan”<br />
<a href="http://www.afghanistandemo.de" rel="nofollow">http://www.afghanistandemo.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Soldaten für Soldaten? von Sascha</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/09/02/soldaten-fuer-soldaten/#comment-26</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 14:56:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=136#comment-26</guid>
		<description>15. September: Internationaler Antikriegs-Protest: London, Vincenca, Washington...und Berlin.

&quot;Nicht nur in Berlin werden am 15. September Zehntausende auf die Straße gehen, um gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu demonstrieren. In London wird ein Kongress zur britischen Beteiligung am Afghanistankrieg veranstaltet, in Vicenca in Italien sowie in Washington finden an diesem Tag Massenprotesten gegen die Kriege im Irak und Afghanistan statt.&quot;
Mehr Infos:
http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/demoberlin
auf der Seite der DFG-VK

Demonstration &quot;Bundeswehr raus aus Afghanistan&quot;
http://www.afghanistandemo.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>15. September: Internationaler Antikriegs-Protest: London, Vincenca, Washington&#8230;und Berlin.</p>
<p>&#8220;Nicht nur in Berlin werden am 15. September Zehntausende auf die Straße gehen, um gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu demonstrieren. In London wird ein Kongress zur britischen Beteiligung am Afghanistankrieg veranstaltet, in Vicenca in Italien sowie in Washington finden an diesem Tag Massenprotesten gegen die Kriege im Irak und Afghanistan statt.&#8221;<br />
Mehr Infos:<br />
<a href="http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/demoberlin" rel="nofollow">http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/demoberlin</a><br />
auf der Seite der DFG-VK</p>
<p>Demonstration &#8220;Bundeswehr raus aus Afghanistan&#8221;<br />
<a href="http://www.afghanistandemo.de" rel="nofollow">http://www.afghanistandemo.de</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Demo in Berlin am 15.09.2007: Frieden für Afghanistan &#8211; Bundeswehr raus von Sascha</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/08/21/demo-in-berlin-am-15092007-frieden-fuer-afghanistan-bundeswehr-raus/#comment-24</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Aug 2007 13:09:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=133#comment-24</guid>
		<description>Auf der Seite der DFG-VK:
http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/


 20. August 2007
Zeitungsanzeige zur Afghanistan-Demo
Am 15. September, also in knapp vier Wochen, findet in Berlin die bundesweite Demonstration für die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan statt. Zur Werbung dafür will das breite Friedensbündnis u.a. eine Anzeige in der &quot;Berliner Zeitung&quot; schalten (Erscheinungstermin: 14. September). Hierzu brauchen wir hunderte von Unterzeichnern. Mit 20 EUR (Verdienende) bzw. 10 EUR (Nichtverdienende) seid Ihr /sind Sie dabei. Organisationen: 50 EUR (und mehr).
Name und Vorname und Ortsangabe bitte melden per mail an: &quot;frieden-und-zukunft@t-online.de&quot;. Geld bitte umgehend überweisen an:
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei der Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01

(Anzeigentext)
Frieden für Afghanistan – Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!

&quot;... dann gibt es nur eins: Sag NEIN!&quot; (Wolfgang Borchert, 1947)

Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der
Bundeswehr an dem NATO-Krieg &quot;Operation Enduring Freedom&quot; und dem
UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut
steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass
bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg.

Die proklamierten Ziele der Militäreinsätze – Terrorismusbekämpfung
sowie Demokratisierung und Wiederaufbau – sind nicht erreicht. Im
Gegenteil: Die Lage im Land verschlechtert sich zusehends und in
Afghanistan selbst, in Deutschland und weltweit wird der Krieg aus guten
Gründen mehrheitlich abgelehnt. Mit dem 2001 von der US-Regierung
begonnenen völkerrechtswidrigen &quot;Krieg gegen den Terror&quot; sollen die
Einfluss-Sphären der USA und ihrer Verbündeten im Nahen - und Mittleren
Osten erweitert werden. Eine Politik zur militärischen Absicherung
ökonomischer und geostrategischer Interessen lehnen wir ab. Sie kann nicht
zum Frieden führen.

Afghanistan ist heute von demokratischen Verhältnissen weit entfernt. In
den meisten Regionen herrschen Warlords und Drogenbarone; Gewalt, Terror
und Drogenhandel beherrschen den Alltag. Die Bevölkerung, die immer
häufiger Zielscheibe der Angriffe ist, lebt in ständiger Angst und unter
unwürdigen sozialen Bedingungen. Durch den Tornado-Einsatz wurde die –
seit Anbeginn betriebene – deutsche Kriegsbeteiligung ausgeweitet und die
Verquickung von OEF und ISAF fortgeführt. Deutschland beteiligt sich damit
an der militärischen Eskalation und nimmt den Tod vieler weiterer
Menschen, auch deutscher Soldaten, in Kauf.

An Stelle der von wirtschaftlichen Interessen geleiteten militärischen
Machtpolitik müssen Abrüstung, zivile Konfliktregulierung und
diplomatische Verhandlungen treten. Nur so können die gewaltigen Probleme
gelöst werden.

Der zivile Wiederaufbau in Afghanistan sowie eine humane Entwicklung
können überhaupt erst gelingen, wenn der Krieg beendet ist. Was
Afghanistan braucht, ist Frieden als Voraussetzung für eine souveräne
Demokratie. Die Kriegsschäden müssen durch die Krieg führenden Staaten
beseitigt, alle Truppen müssen abgezogen und die somit frei werdenden
Mittel für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen
genutzt werden. Seit 2002 wurden in Afghanistan 85 Mrd. Dollar für
Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau
eingesetzt.

Die Beendigung der Bundeswehreinsätze kann ein erster Schritt zum
Frieden sein. Das würde auch die Bush-Administration unter Druck setzen,
die US-Truppen ebenfalls zurückzuziehen.

Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, einer
Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen!

Demonstration am 15. September 2007 in Berlin
_________________________________________________________________
(Anzeigenende)

Ich unterstütze diesen Aufruf und bin damit einverstanden, dass mein Name in einer Anzeige veröffentlicht wird:

Name Vorname Wohnort

Ich überweise 20 EUR (10 EUR)* (Organisationen: 50 EUR und mehr) auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01 Stichwort: Anzeige

* bzw.: Ich habe bereits _______ EUR überwiesen.

Absenden an: &quot;frieden-und-zukunft@t-online.de&quot;

Einsendeschluss: 8. September</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite der DFG-VK:<br />
<a href="http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/" rel="nofollow">http://www.auslandseinsaetze-beenden.de/</a></p>
<p> 20. August 2007<br />
Zeitungsanzeige zur Afghanistan-Demo<br />
Am 15. September, also in knapp vier Wochen, findet in Berlin die bundesweite Demonstration für die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan statt. Zur Werbung dafür will das breite Friedensbündnis u.a. eine Anzeige in der &#8220;Berliner Zeitung&#8221; schalten (Erscheinungstermin: 14. September). Hierzu brauchen wir hunderte von Unterzeichnern. Mit 20 EUR (Verdienende) bzw. 10 EUR (Nichtverdienende) seid Ihr /sind Sie dabei. Organisationen: 50 EUR (und mehr).<br />
Name und Vorname und Ortsangabe bitte melden per mail an: &#8220;frieden-und-zukunft@t-online.de&#8221;. Geld bitte umgehend überweisen an:<br />
Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei der Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01</p>
<p>(Anzeigentext)<br />
Frieden für Afghanistan – Keine Verlängerung der Bundeswehreinsätze!</p>
<p>&#8220;&#8230; dann gibt es nur eins: Sag NEIN!&#8221; (Wolfgang Borchert, 1947)</p>
<p>Im September und Oktober steht die Fortsetzung der Beteiligung der<br />
Bundeswehr an dem NATO-Krieg &#8220;Operation Enduring Freedom&#8221; und dem<br />
UN-mandatierten ISAF-Einsatz auf der Tagesordnung im Bundestag. Erneut<br />
steht die Entscheidung Krieg oder Frieden an. Aus diesem Anlass<br />
bekräftigen wir unser entschiedenes NEIN zum Krieg.</p>
<p>Die proklamierten Ziele der Militäreinsätze – Terrorismusbekämpfung<br />
sowie Demokratisierung und Wiederaufbau – sind nicht erreicht. Im<br />
Gegenteil: Die Lage im Land verschlechtert sich zusehends und in<br />
Afghanistan selbst, in Deutschland und weltweit wird der Krieg aus guten<br />
Gründen mehrheitlich abgelehnt. Mit dem 2001 von der US-Regierung<br />
begonnenen völkerrechtswidrigen &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; sollen die<br />
Einfluss-Sphären der USA und ihrer Verbündeten im Nahen &#8211; und Mittleren<br />
Osten erweitert werden. Eine Politik zur militärischen Absicherung<br />
ökonomischer und geostrategischer Interessen lehnen wir ab. Sie kann nicht<br />
zum Frieden führen.</p>
<p>Afghanistan ist heute von demokratischen Verhältnissen weit entfernt. In<br />
den meisten Regionen herrschen Warlords und Drogenbarone; Gewalt, Terror<br />
und Drogenhandel beherrschen den Alltag. Die Bevölkerung, die immer<br />
häufiger Zielscheibe der Angriffe ist, lebt in ständiger Angst und unter<br />
unwürdigen sozialen Bedingungen. Durch den Tornado-Einsatz wurde die –<br />
seit Anbeginn betriebene – deutsche Kriegsbeteiligung ausgeweitet und die<br />
Verquickung von OEF und ISAF fortgeführt. Deutschland beteiligt sich damit<br />
an der militärischen Eskalation und nimmt den Tod vieler weiterer<br />
Menschen, auch deutscher Soldaten, in Kauf.</p>
<p>An Stelle der von wirtschaftlichen Interessen geleiteten militärischen<br />
Machtpolitik müssen Abrüstung, zivile Konfliktregulierung und<br />
diplomatische Verhandlungen treten. Nur so können die gewaltigen Probleme<br />
gelöst werden.</p>
<p>Der zivile Wiederaufbau in Afghanistan sowie eine humane Entwicklung<br />
können überhaupt erst gelingen, wenn der Krieg beendet ist. Was<br />
Afghanistan braucht, ist Frieden als Voraussetzung für eine souveräne<br />
Demokratie. Die Kriegsschäden müssen durch die Krieg führenden Staaten<br />
beseitigt, alle Truppen müssen abgezogen und die somit frei werdenden<br />
Mittel für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen<br />
genutzt werden. Seit 2002 wurden in Afghanistan 85 Mrd. Dollar für<br />
Militärmaßnahmen, dagegen nur 7,5 Mrd. Dollar für den zivilen Wiederaufbau<br />
eingesetzt.</p>
<p>Die Beendigung der Bundeswehreinsätze kann ein erster Schritt zum<br />
Frieden sein. Das würde auch die Bush-Administration unter Druck setzen,<br />
die US-Truppen ebenfalls zurückzuziehen.</p>
<p>Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, einer<br />
Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen!</p>
<p>Demonstration am 15. September 2007 in Berlin<br />
_________________________________________________________________<br />
(Anzeigenende)</p>
<p>Ich unterstütze diesen Aufruf und bin damit einverstanden, dass mein Name in einer Anzeige veröffentlicht wird:</p>
<p>Name Vorname Wohnort</p>
<p>Ich überweise 20 EUR (10 EUR)* (Organisationen: 50 EUR und mehr) auf das Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V., Kt.Nr. 200081390 bei Frankfurter Sparkasse, BLZ 500 502 01 Stichwort: Anzeige</p>
<p>* bzw.: Ich habe bereits _______ EUR überwiesen.</p>
<p>Absenden an: &#8220;frieden-und-zukunft@t-online.de&#8221;</p>
<p>Einsendeschluss: 8. September</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ehren Watada in Medien und Blogs von Thomas Trüten</title>
		<link>http://kulturblog.de/2007/02/07/ehren-watada-in-medien-und-blogs/#comment-23</link>
		<dc:creator>Thomas Trüten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 19:05:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=108#comment-23</guid>
		<description>Vielen Dank für den Beitrag! Ich finde es wirklich gut, dass inzwischen doch deutlich mehr Medien sich dieses Themas annehmen. Hinweise zu den Motiven Ehren Watadas, die deutlich über die blosse Kritik am Irakkrieg hinausgehen, fehlen jedoch meistens. In Deutschland hat - von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen - die Bloggerszene einen nicht unwesentlichen Anteil am Bekanntwerden des Falls.

Hier mein letzter Bericht - von heute:

Fort Lewis/Washington USA: Während vor den Toren von Ft. Lewis über
eintausend Menschen und verschiedene Organisationen wie den &quot;Iraq
Veterans Against the War&quot;mit zahlreichen Transparenten, Plakaten und
riesigen Puppen von den “Tacoma Puppetistas” für Ehren Watada
demonstrierten, wurde im Gerichtssaal vor allem eines deutlich: Der
Prozess gegen Ehren Watada ist von vorne herein ein Schauprozess. Die
Washington Post schreibt, daß der Vorsitzende Richter Lt. Col. John Head
praktisch alle Zeugen der Anklage abgelehnt hat. Wie bereits berichtet,
steht die Frage nach der Illegalität des Krieges für den Richter nicht
zur Diskussion. Ehren Watada&#039;s Anwalt, Eric Seitz, fand diese
Entscheidungen &quot;lächerlich&quot; bis &quot;grausam&quot;. Er kommentierte die
Entscheidung des Richters: &quot;Es ist offensichtlich, dass wir in diesem
Gerichtssaal nichts zu melden haben.&quot;

Inzwischen haben sich eine Reihe prominenter Persönlichkeiten, darunter
die für ihre kritische Haltung bekannten Kulturschaffenden Willie
Nelson, Harry Belafonte, Mike Farrell, Ed Asner, Randi Rhodes, Susan
Sarandon, Martin Sheen und andere, aber auch der
Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu auf die Seite Watadas
gestellt. Während der Verhandlungen wurde aber auch gegen Ehren Watada
demonstriert: Die Gegendemonstranten fanden ihn zum Teil nicht würdig,
das &quot;Land zu verteidigen&quot; oder beschimpften ihn auch als &quot;Feigling&quot;.

Fest steht jetzt schon, daß Watada nicht freigesprochen werden kann.
Denn besonders unter jungen US-Offizieren gibt es viele scharfe Kritiker
des Irak-Krieges und damit potentielle Nachahmer, wie Agustin Aguayo,
Ivan Brobeck, Kyle Snyder, Suzanne Swift und etliche andere. Sicherlich
ist dies auch ein Ergebnis davon, daß die U.S. Friedensbewegung
zusehends stärker wird. Das kann sich die U.S. Regierung unter der
Führung von G.W. Bush unter keinen Umständen leisten. G.W. Bush will
sich etwas anderes leisten: Er hat vom Kongress für das Haushaltsjahr
2008 insgesamt 141,7 Milliarden Dollar (110 Milliarden Euro) für die
Kriegseskalation verlangt. Dazu werden 21500 weitere Soldaten in den
Irak verlegt. Parallel zu diesem wohl unmittelbar bevorstehenden
Großangriff auf in Bagdad vermutete Widerstandskämpfer - pardon -
&quot;Terroristen&quot; wird Iran vorbereitet. Nach verschiedenen Plänen sollen
bis zu 90.000 Soldaten und Polizisten an der Aktion beteiligt werden. In
Teheran werden die wahren Drahtzieher der Unruhen im Irak vermutet,
denen in den letzten Tagen wieder hunderte von Menschen zum Opfer fielen.

Nicht in den U.S.A.

Vor Gericht steht deshalb im Grunde der oberste Kriegsherr G.W. Bush und
mit ihm seine ganze Regierung und der von ihm unter Verwendung von Lügen
initierte und damit illegale U.S. Krieg. Dieser wird aus
&quot;Profitinteressen&quot; und der &quot;imperialistischen Vorherrschaft&quot; (Ehren
Watada) wegen geführt. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Bericht mit zahlreichen Links, Fotos usw:

http://www.trueten.de/archives/1308-Ehren-Watada-Richter-lehnt-Zeugen-ab-Sympathiekundgebungen-und-Beschimpfungen-vor-der-Verhandlung.html
http://www.trueten.de/plugin/tag/ehren+watada</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Beitrag! Ich finde es wirklich gut, dass inzwischen doch deutlich mehr Medien sich dieses Themas annehmen. Hinweise zu den Motiven Ehren Watadas, die deutlich über die blosse Kritik am Irakkrieg hinausgehen, fehlen jedoch meistens. In Deutschland hat &#8211; von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen &#8211; die Bloggerszene einen nicht unwesentlichen Anteil am Bekanntwerden des Falls.</p>
<p>Hier mein letzter Bericht &#8211; von heute:</p>
<p>Fort Lewis/Washington USA: Während vor den Toren von Ft. Lewis über<br />
eintausend Menschen und verschiedene Organisationen wie den &#8220;Iraq<br />
Veterans Against the War&#8221;mit zahlreichen Transparenten, Plakaten und<br />
riesigen Puppen von den “Tacoma Puppetistas” für Ehren Watada<br />
demonstrierten, wurde im Gerichtssaal vor allem eines deutlich: Der<br />
Prozess gegen Ehren Watada ist von vorne herein ein Schauprozess. Die<br />
Washington Post schreibt, daß der Vorsitzende Richter Lt. Col. John Head<br />
praktisch alle Zeugen der Anklage abgelehnt hat. Wie bereits berichtet,<br />
steht die Frage nach der Illegalität des Krieges für den Richter nicht<br />
zur Diskussion. Ehren Watada&#8217;s Anwalt, Eric Seitz, fand diese<br />
Entscheidungen &#8220;lächerlich&#8221; bis &#8220;grausam&#8221;. Er kommentierte die<br />
Entscheidung des Richters: &#8220;Es ist offensichtlich, dass wir in diesem<br />
Gerichtssaal nichts zu melden haben.&#8221;</p>
<p>Inzwischen haben sich eine Reihe prominenter Persönlichkeiten, darunter<br />
die für ihre kritische Haltung bekannten Kulturschaffenden Willie<br />
Nelson, Harry Belafonte, Mike Farrell, Ed Asner, Randi Rhodes, Susan<br />
Sarandon, Martin Sheen und andere, aber auch der<br />
Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu auf die Seite Watadas<br />
gestellt. Während der Verhandlungen wurde aber auch gegen Ehren Watada<br />
demonstriert: Die Gegendemonstranten fanden ihn zum Teil nicht würdig,<br />
das &#8220;Land zu verteidigen&#8221; oder beschimpften ihn auch als &#8220;Feigling&#8221;.</p>
<p>Fest steht jetzt schon, daß Watada nicht freigesprochen werden kann.<br />
Denn besonders unter jungen US-Offizieren gibt es viele scharfe Kritiker<br />
des Irak-Krieges und damit potentielle Nachahmer, wie Agustin Aguayo,<br />
Ivan Brobeck, Kyle Snyder, Suzanne Swift und etliche andere. Sicherlich<br />
ist dies auch ein Ergebnis davon, daß die U.S. Friedensbewegung<br />
zusehends stärker wird. Das kann sich die U.S. Regierung unter der<br />
Führung von G.W. Bush unter keinen Umständen leisten. G.W. Bush will<br />
sich etwas anderes leisten: Er hat vom Kongress für das Haushaltsjahr<br />
2008 insgesamt 141,7 Milliarden Dollar (110 Milliarden Euro) für die<br />
Kriegseskalation verlangt. Dazu werden 21500 weitere Soldaten in den<br />
Irak verlegt. Parallel zu diesem wohl unmittelbar bevorstehenden<br />
Großangriff auf in Bagdad vermutete Widerstandskämpfer &#8211; pardon -<br />
&#8220;Terroristen&#8221; wird Iran vorbereitet. Nach verschiedenen Plänen sollen<br />
bis zu 90.000 Soldaten und Polizisten an der Aktion beteiligt werden. In<br />
Teheran werden die wahren Drahtzieher der Unruhen im Irak vermutet,<br />
denen in den letzten Tagen wieder hunderte von Menschen zum Opfer fielen.</p>
<p>Nicht in den U.S.A.</p>
<p>Vor Gericht steht deshalb im Grunde der oberste Kriegsherr G.W. Bush und<br />
mit ihm seine ganze Regierung und der von ihm unter Verwendung von Lügen<br />
initierte und damit illegale U.S. Krieg. Dieser wird aus<br />
&#8220;Profitinteressen&#8221; und der &#8220;imperialistischen Vorherrschaft&#8221; (Ehren<br />
Watada) wegen geführt. Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.</p>
<p>Bericht mit zahlreichen Links, Fotos usw:</p>
<p><a href="http://www.trueten.de/archives/1308-Ehren-Watada-Richter-lehnt-Zeugen-ab-Sympathiekundgebungen-und-Beschimpfungen-vor-der-Verhandlung.html" rel="nofollow">http://www.trueten.de/archives/1308-Ehren-Watada-Richter-lehnt-Zeugen-ab-Sympathiekundgebungen-und-Beschimpfungen-vor-der-Verhandlung.html</a><br />
<a href="http://www.trueten.de/plugin/tag/ehren+watada" rel="nofollow">http://www.trueten.de/plugin/tag/ehren+watada</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Thank you Lt. Ehren Watada von Claudia Troßmann</title>
		<link>http://kulturblog.de/2006/08/17/thank-you-lt-ehren-watada/#comment-15</link>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2007 13:29:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://peaceblog.eu/?p=45#comment-15</guid>
		<description>Ehren Watada ist nicht der einzige Soldat, aber er ist der bekannteste.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ehren Watada ist nicht der einzige Soldat, aber er ist der bekannteste.</p>
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	</item>
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